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NHL 29.04.2012, 08:55

Kings weiter auf Favoritenjagd

Rangers und Flyers legen vor

Die Los Angeles Kings machen auch in der zweiten Playoff-Runde nicht halt. Nach der glatten 4:1-Serie gegen die Vancouver Canucks führen die Kalifornier nun gegen die St. Louis Blues mit 1:0. Der achtplatzierte der Hauptrunde liess sich von einem frühen Rückstand durch David Backes aus der zehnten Minute nicht aus der Ruhe bringen und störte den Spielaufbau der Blues sehr effektiv. Dazu hatten die Kings einen überragenden Jonathan Quick zwischen den Pfosten, der auch in unübersichtlichen Situationen den Durchblick behielt und kein zweites Mal überwunden werden konnte.

Slava Voynov glich für die Kings vor 19.391 Zuschauern in der 17. Spielminute zum 1:1 aus. Lange dauerte es, bis zum nächsten Treffer. Einen Unterzahlkonter schloss Matt Greene zur erstmaligen Führung der Kings in der 39. Spielminute ab. Als die Blues in der Schlussphase der Partie den ebenfalls starken Torhüter Brian Elliott vom Eis nahmen, um bei Sechs gegen Fünf noch zum Ausgleich zu kommen, schlugen die Gäste erneut zu. Dustin Penner traf 15 Sekunden vor Ende der Spielzeit zum 3:1-Endstand ins leere Tor der Blues.

Im zweiten Spiel setzten sich die New York Rangers gegen die Washington Capitals ebenfalls mit 3:1-Toren durch und liegen mit 1:0-Siegen in Führung. Artem Anisimov traf in der 33. Minute zur Führung der Gastgeber, Jason Chimera glich vier Sekunden vor der zweiten Pause für die Capitals aus (40.). Ein Doppelschlag durch Chris Kreider (48.) und Brad Richards (49.) innerhalb von 90 Sekunden entschied die Partie für die Rangers.

Zum Abschluss der ersten Halbfinalrunde haben sich die Philadelphia Flyers gegen die New Jersey Devils nach Verlängerung mit 4:3-Toren durchgesetzt und liegen mit 1:0 in Führung. Zach Parise eröffnete die Partie bereits in der vierten Minute mit dem Führungstreffer der Devils. Hoch verdient, da die Gäste das Spielgeschehen im ersten Drittel bestimmten und die Scheibe beinahe im Minutentakt auf den Kasten von Flyers-Schlussmann Ilya Bryzgalov brachten. Doch weitere Tore sollten zunächst nicht fallen.

Erst in der 29. Minute drehten die Flyers die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden. Ein Fehlpass von Ilya Kovalchuk landete bei Jakub Voracek, der den durchstartenden Daniel Briere bediente. Briere schoss die Scheibe unhaltbar für Martin Brodeur zum Ausgleich in die Maschen. Nur Sekunden später fing Erik Gustafsson einen Pass von Martin Brodeur ab, passte diagonal auf James van Riemsdyk, der die Flyers erstmals in Führung brachte. Doch nur gut fünf Minuten später konnte Travis Zajac für die Devils in Überzahl zum 2:2 ausgleichen. Nach einer unübersichtlichen Szene vor dem Kasten von Ilya Bryzgalov rutschte die Scheibe durch dessen Schoner und alle  Rettungsversuche der Flyers kamen zu spät.

Mit seinem siebten Playoff-Treffer im siebten Spiel brachte Claude Giroux die Flyers in der 45. Minute in Überzahl erneut in Führung. Der Angreifer hämmerte die Scheibe freistehend aus halblinker Position unhaltbar unter die Querlatte. Doch auch diese Führung konnten die Gastgeber nicht über die Zeit retten. Ein Pass der Flyers wurde von Bryce Salvador abgeblockt und David Clarkson spielte die Scheibe lang auf Petr Sykora. Dieser täuschte erst einen Schlagschuss an und schob die Scheibe anschließend zum 3:3 durch Bryzgalovs Schoner.

In der 63. Minute dann die vermeintliche Entscheidung, als Daniel Briere die Scheibe im Kasten der Devils unterbrachte. Doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht anerkannt, da Briere die Scheibt mit seinem Schlittschuh ins Tor schoss. Im Gegenzug musste Ilya Bryzgalov binnen Sekunden gleich dreimal in höchster Not klären, auch sein Gegenüber Martin Brodeur hatte noch einige Chancen zu entschärfen. Entschieden wurde die Partie schließlich dennoch durch Daniel Briere. In der 65. Minute schoss der Angreifer die Scheibe zum 4:3-Endstand für die Flyers in den Kasten der Devils.
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