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EC Hannover Indians 02.11.2013, 10:39

Indians nach Derbysieg wie im Rausch

Pferdeturm erlebt denkwürdigen Abend

Es war einer dieser denkwürdigen Abende am Pferdeturm, von denen die Fans noch in vielen Jahren sprechen werden. Über 4600 Zuschauer sorgten im ausverkauften Kulttempel für eine fantastische Stimmung. Die Partie hatte mit einer Viertelstunde Verspätung begonnen, weil die Kontrollen verschärft werden mussten. Fans der Gäste hatten den Einsatz von Pyrotechnik angekündigt. Die Sorge war letztlich weitgehend unbegründet. Stattdessen machten die Fans der Scorpions positiv auf sich aufmerksam als sie ein Spruchband hochhielten „Gegeneinander singen, miteinander feiern, Eishockeyfans gegen Gewalt“ und erhielten von den Indians-Fans Applaus.

Vor allem im ersten Drittel hatten die Scorpions ihre Gegner in der laufenden Saison stark unter Druck gesetzt und das Spiel meist frühzeitig entschieden. Davon war beim zweiten Derby nichts zu sehen. Die Indians hielten gut dagegen und die ersten zwanzig Minuten blieben torlos.

Nach dem Seitenwechsel gelang es dem Team von Lenny Soccio den Druck auf die Gastgeber zu erhöhen. Nach einer längeren Drangphase glückte der Führungstreffer durch Alexander Janzen. Sein Schlenzer wurde von Marvin Knauf ins eigene Tor abgefälscht. Die Indians zeigten sich unbeeindruckt und glichen durch Darcy Vaillancourt aus. Beflügelt durch das erste Tor und eine euphorische Kulisse auf den Rängen wollten die Indians jetzt mehr, verloren etwas ihre Linie und bekamen durch Christian Neuert das 1:2, den Pausenstand nach dem zweiten Abschnitt.

Wie im ersten Derby hätten die Scorpions die Partie zu Beginn des letzten Drittels entscheiden können. Aber der Puck landete nur am Pfosten. Als bei den Scorpions Andreas Morczinietz auf der Strafbank Platz nehmen musste, nutzte der ECH die Überzahl zum Ausgleich durch Christoph Koziol. Was folgte war ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten das Spiel zu entscheiden. Die Entscheidung fiel aber erst in der Verlängerung. Brent Griffins Strafzeit nutzten die Indianer für den umjubelten Siegtreffer durch Brendan Sanders.

Fans und Spieler feierten den überraschenden Erfolg ausgelassen mit mehreren Ehrenrunden, die auch anerkennend fair von den Fans der Scorpions beklatscht wurden. Gäste-Trainer Soccio zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht von seinen Führungsspielern, die nicht die erhoffte Leistung gebracht hatten. Zusammen mit Indians-Coach Peter Willmann stellte Soccio fest, dass das Spiel eine Werbung für den Eishockey-Sport in Hannover war. 

Mahnende Worte gab es von Soccio nach der Kopfverletzung von Scorpions-Verteidiger Jan Jarabek im letzten Drittel. Jarabek musste nach einem Bandencheck mit einer leichten Gehirnerschütterung vom Eis.
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Gast
13.11.2019 17:59 Uhr


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Kommentare (1)
02.11.2013, 20:37 Uhr
osna indian (gast) (Gast)
..ja geht doch wir sind endgülzig wieder da. und denkwürdig ist genau der richtige ausdruck für diese spiel. und die übermacht der scorpions bekommt ein paar realitätskratzer. ok. und 4600 zuschauer gegenüber 1400 das machr den rausch aus der die indians einfach immer wieder aufstehen lässt. weiters...
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