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Nationalmannschaft

Nationalmannschaft verliert in Finnland

Engagierter Auftritt endet 0:4

Bundestrainer Pat Cortina.
Bundestrainer Pat Cortina.
Foto: City Press.
Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das dritte WM-Vorbereitungsspiel in Lahti/Finnland mit 0:4 (0:0 0:2 0:2) verloren. Vor 4.097 Zuschauern zeigte das DEB-Team eine engagierte Leistung, konnte aber gegen den Vize-Weltmeister kein Tor erzielen. Am Freitag trifft Deutschland in Espoo erneut auf Finnland.


Bundestrainer Pat Cortina hatte Absprache gemäß Torwart Danny aus den Birken sowie den Verteidigern Moritz Müller und Justin Krueger erstmals während der Euro Hockey Challenge eine Pause gegönnt. So kam Keeper Andreas Jenike (Thomas Sabo Ice Tigers) zu seinem sechsten Länderspiel. Felix Brückmann (Grizzly Adams Wolfsburg) nahm als Ersatz auf der Bank Platz.

Sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte Stephan Daschner (Düsseldorfer EG), der an der Seite des Berliners Jens Baxmann verteidigte. Björn Krupp (Grizzly Adams Wolfsburg) gesellte sich zu Jonas Müller (Eisbären Berlin).

Das deutsche Team startete durchaus gefällig und übernahm gegen den Vize-Weltmeister in der Anfangsphase sogar die Initiative. Thomas Oppenheimer, Yannic Seidenberg, Daniel Pietta und Oliver Mebus suchten den Abschluss. Auf der Gegenseite wurde Jenike lediglich von Oskar Osala geprüft. Die Nationalmannschaft stand auch in der Folge sicher in der Defensive und ließ kaum Gelegenheiten der Finnen zu.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gastgeber den Druck, auch bedingt durch drei aufeinander folgende Powerplays der Finnen, eins davon sogar mit zwei Mann mehr. Petri Kontiolas Führungstreffer fiel unter der unfreiwilligen Hilfe von Jens Baxmanns Schlittschuh, von dem die Scheibe entscheidend ins eigene Gehäuse abgefälscht wurde.


Die deutsche Mannschaft ließ sich davon nur kurzzeitig beeindrucken und blieb in der Folge engagiert und in den Zweikämpfen bissig. Patrick Reimer und Brent Raedeke scheiterten jeweils knapp. Etwas überraschend fiel das 2:0: Antti Philströms Rückhandschlenzer nach einem Alleingang schlug genau im Winkel ein, Jenike blieb ohne Chance.

Das deutsche Team rückte im Schlussdrittel nicht von seinem Spielplan ab und zwang das „Team Suomi“ immer wieder zu Fehlern, allerdings fehlte vorne nun die Durchschlagskraft. Eine weitere Überzahl der Finnen nutzt Ossi Louhivaara zum 0:3 aus deutscher Sicht. Juha-Pekka Hytönen machte den Deckel drauf.

Bundestrainer Pat Cortina: „Das erste Drittel war viel besser im Vergleich zu den Spielen gegen Russland. Eines unserer Ziele für die Weltmeisterschaft ist es, taktisch vielseitig zu agieren. Daher haben wir heute erstmals ein neues System ausprobiert. Für das erste Mal war das nicht allzu schlecht. Allerdings konnten wir die Intensität nicht über 60 Minuten aufs Eis bringen. Die Strafen gegen uns haben wehgetan und waren einer der Gründe für das Ergebnis. In der Offensive müssen wir zulegen.“

Stephan Daschner (Düsseldorfer EG): „Ich war vor der Partie eigentlich weniger aufgeregt als gedacht. Das allerdings hat sich dann bei der Nationalhymne geändert, da kam dann plötzlich die Nervosität, aber auch der Stolz. Nach der ersten Scheibenberührung ging es dann jedoch ganz gut und ich war im Spiel. Ich glaube, Jens Baxmann und ich haben ganz gut miteinander harmoniert, wir hatten viel Einsatzzeit. Das ist wichtig, weil es nie ganz einfach ist, sich auf einen anderen Nebenmann einzustellen. Das Spielniveau war sehr hoch, dennoch hat es trotz der Niederlage Spaß gemacht.“

Yannic Seidenberg (EHC Red Bull München): „Das erste Drittel war relativ okay, wir haben erstmalig mit dem neuen System gespielt und das bis dato gut umgesetzt. Leider waren die Strafen gegen uns der Knackpunkt. Auch, wenn da glückliche Tore für den Gegner fallen. Das ist letztlich egal. Vorne müssen wir zukünftig mehr Chancen kreieren und Scheiben vors Tor bringen.“

Andreas Jenike (Thomas Sabo Ice Tigers): „Wir sind heute besser ins Spiel gekommen als in den Vergleichen mit Russland. Dennoch stand Finnland sehr stabil. Beide Gegner sind körperlich sehr präsent. Ab dem zweiten Drittel hatten die Finnen auch mehr Chancen und waren überlegen.“

Deutschland: Jenike (Brückmann) – Baxmann, Dachner; Haase, Mebus; Krupp, Jo. Müller; Kettemer, Brückner – Ehliz, Pietta, Reimer; Noebels, Raedeke, Oppenheimer; Uvira, Seidenberg, Wolf, Krämmer, Braun, Pföderl; Schymainski
Tore: 1:0 Petri Kontiola (23:15/PP2), 2:0 Antti Pihlström (34:04), 3:0 Ossi Louhivaara (54:12/PP1), 4:0 Juha-Pekka Hytönen (57:39)
Stand: 09.04.2015, 20:28 Uhr
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Gast
11.07.2026 02:49 Uhr

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Kommentare (10)
17.04.2015, 13:22 Uhr
aka (Gast)
Cortina Coach Italy, Hungary,Munchen, Innsbruck?? Nee, B coach, aBstieg Deutschland. Sorry.
Bewerten:1 

15.04.2015, 22:22 Uhr
icefightersfan (Gast)
"deutschem Blut", ich kotze im strahl, wenn ich so einen braunen scheißmüll lese!!!!!! liebe Redaktion solche Beiträge kann man doch bitte auch löschen.
Bewerten:2 

10.04.2015, 17:39 Uhr
Hartmann
Hartmann meint: Ds ist keine echte dtsch. Nationalmannschaft. Die "Shäferhunde" im Team gleichen nur die Spieleraus, die sich mit zum Teil) umstriitenen Verletzungen, Weh-Wehchen etc. abgemeldet haben. Und die dtsch. Spieler mit "deutschem Blut" (gelle mein Freund Achilles) die in der NHL,AHL,KHL us...
Weiterlesen Bewerten:3 

10.04.2015, 16:21 Uhr
hhf fan (Gast)
ob der trainer cortina oder zach,krupp usw. heißt,egal , die qualität langt nicht um diese nationen zu schlagen ! die manschaft läßt sich nicht hängen , das ist gut so,wir müßen uns so wie die letzten 10 jahre auch mit andern messen wo`s drauf ankommt , Österreich,Frankr. Italien usw.
Bewerten:1 

10.04.2015, 16:21 Uhr
Salo
Ich persönlich bin auch kein Cortina Freund, aber letztlich geht es nicht darum was jeder persönlich zu meinen hat sondern das deutsche Eishockey zu repräsentieren. Mit dem Kader bzw den Spieler die Cortina zur Verfügung hat sieht das doch eigentlich ganz ordentlich aus. Die Mannschaft zeigt Einsatz...
Weiterlesen Bewerten:3 

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