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DEL

4. Finale: Eiskalte Eisbären zum Titel-Hattrick

Köln unterliegt den Berlinern mit 1:4 und ist damit Vize

Es ist wie im letzten Frühjahr: Der alte Deutsche Meister ist auch der neue. Die Kölner Haie haben es am Sonntagnachmittag nicht geschafft, ein weiteres Break in Berlin zu holen und damit ein entscheidendes Finalspiel in eigener Halle zu erzwingen. Stattdessen gewannen die Eisbären mit 4:1 und sicherten sich den siebenten Titel in neun Jahren - und die dritte Meisterschaft in Folge.

Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2-World Berlin ging das Spiel für die Kölner schon nicht gut los. Ein Wechselfehler, eine folgenschwere Notbremse und ein Penaltytor! Doch der Reihe nach. Die Haie schwächten sich durch einen dummen Wechselfehler selbst, liefen ein ums andere Mal viel zu früh in Konter und mussten dann - bei einer solchen Szene von Berlins Corey Locke - zu unfairen Mitteln greifen. Das führte in der 9. Minute zu einem Penalty. Locke, der erst während der Saison verpflichtet wurde und nicht eben zu den absoluten Stammspielern gehört, verwandelte eiskalt rechts unten in den Winkel zum 1:0.

Im zweiten Drittel wurde Köln zunächst besser, hatte in der 25. Minute auch einen tollen Angriff mit einem sehenswerten scharfen Querpass von Greg Classen auf Rok Ticar, der ohne Mühe zum 1:1 einschoss. Köln war danach natürlich befreit und spielte besser als zuvor. Doch die cleveren Eisbären setzten ihre Nadelstiche genau in diesen Moment hinein. In der 32. Minute war es wieder Julian Talbot, der in dem Moment, als Köln gerade wieder von einer Strafzeit komplett war, den Puck zum 2:1 in die Maschen hämmerte. Und in der 35. Minute gab es eine bärenstarke Aktion von Constantin Braun, der später zum Playoff-MVP ausgezeichnet wurde. Nationalverteidiger tankte sich einmal durch die Mitte mit einem sehenswerten Move durch, zog dann ab und der mitgelaufene T.J. Mulock holte sich den Rebound zum 3:1.

Köln musste im letzten Durchgang also früh kommen, hatte dank einer aus der zweiten Periode herrührenden Strafzeit sogar Powerplay-Möglichkeit, doch es wurde nichts. Stattdessen traf Julian Talbot in der 47. Minute unbemerkt am langen Pfosten stehend zum 4:1. Der Spielstand hatte trotz weiterer Kölner Bemühungen bis zum Ende bestand, so dass die Berliner ihren Titel-Hattrick feiern konnten. Köln ist ein würdiger Vizemeister, der Knackpunkt dürften die vielen vergebenen Chancen im letzten Heimspiel gewesen sein. Doch Berlin ist - wieder einmal - ein würdiger Meister, mit einer enormen Steigerung rechtzeitig zu den Playoffs.
Stand: 21.04.2013, 17:21 Uhr
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Gast
04.07.2026 00:16 Uhr

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Kommentare (55)
15.06.2013, 21:11 Uhr
manne aus vs (Gast)
für die wo meinen was dazu weinen?? erstens sind die wildwings sportlich damals nicht abgestiegen.da bei der del keiner auf oder absteigt ist es nur möglich über eine Lizenz anderer verreine ,was schade ist. als bl--zweiter wurde zuerst bitigheim die Lizenz angeboten,wollten sie umsonst oder weniger...
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26.04.2013, 20:38 Uhr
RHtt
@ikke Auf Schubert und Madsen mag deine These stimmen das die HF mehr zahlen als die Bären als Angebot offerierten.Der Fall Barta hatte aber andere Hintergründe und das waren keine finanziellen.
Bewerten:0 

24.04.2013, 07:15 Uhr
Ikke
@Graf: Richtig...im Finale hatte er wieder ne Zitterhand, aber gegen Krefeld hat er Dinger gehalten....da muss man schon sagen, dass solche Reflexe in der DEL höchst selten sind. @ohne....mag sein, aber zieh bei uns mal Lidl und Verschenketickets ab und du wirst bei der Durchschnittlichen Hallenaus...
Weiterlesen Bewerten:3 

23.04.2013, 22:47 Uhr
Graf Zahl
Zepp hält nicht überragend, Zepp wird überragend angeschossen. Den ersten Schuss hält er so gut wie nie fest. Von daher hat die Defense überragend gearbeitet!
Bewerten:5 

23.04.2013, 18:44 Uhr
TD (Gast)
@Haiefan4 hast du alle Spiele in den Playoff von Zepp gesehen ? Gegen Hamburg war er nicht immer in Bestform, aber gegen Krefeld und gerade im Finale(obwohl von den Haien andauernd bearbeitet wurde) überragend gehalten.
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