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Füchse Duisburg

Arbeitssieg der Adler in Duisburg

Kampfgeist und Aufholjagd der Füchse nicht belohnt.

"Ein hartes Stück Arbeit?" urteilte Adler Coach Greg Poss nach dem 3:2 Erfolg seiner Mannheimer beim Schlusslicht in Duisburg vor 2.063 Zuschauern. In einer von der Spannung lebenden Begegnung machte das Schlusslicht dem amtierenden Meister das Leben aber sehr schwer. Auch eine 2:0 Führung der Gäste Mitte des zweiten Drittels brachte wenig Sicherheit ins Spiel des amtierenden Meisters.

In einem unterhaltsamen ersten Drittel erarbeiteten sich die Gastgeber ein optisches Übergewicht und kamen vereinzelt zu Chancen, die aber allesamt in der Verteidigung der Gäste, oder spätestens bei Adam Hauser endeten. Die technisch überlegenen Adler konnten sich kaum in Szene setzen und lieferten eine eher enttäuschende Vorstellung im ersten Drittel ab. Dass sie dennoch in Führung gingen, war Methot verdanken, der in der 18. Minute in Überzahl zur 1:0 Führung abstauben konnte.

Im zweiten Drittel ein unverändertes Bild; Duisburg wirkte engagierter, Mannheim routinierter, aber wenig überzeugend. Doch auch der zweite Treffer ging auf das Konto der Adler, eine unübersichtliche Situation nutzte Jaspers und stocherte den Puck in Überzahl ins Füchse- Tor, wobei die Duisburger Anhänger reklamierten, dass Lukas Lang den Handschuh auf dem Puck gehabt haben soll. Auch durch den zweiten Treffer wenig beeindruck, spielten die Füchse weiterhin ihr Spiel und kamen in der 32. Minute zum verdienten Anschluss. Högardh, Alexandrov und Courchaine konnten sich den Puck fast in aller Ruhe der Vorwärtsbewegung zuspielen, ehe letzterer verkürzte.

Das Schlussdrittel begann mit einem Paukenschlag; gerade einmal 24 Sekunden waren gespielt, als Högardh die Vorarbeit von Neu-Fuchs Kozhevnikov und Courchaine zum Ausgleich nutzte. In der 44. Spielminute musste Schiedsrichter Schütz den Videobeweis zu Rate ziehen, als die Adler aus Mannheim meinten erneut in Führung gegangen zu sein. Aber außer einer Strafzeit gegen die Füchse kam nichts zählbaren heraus. Mannheim erhöhte den Druck, die Füchse kämpften und hielten dagegen. Aber wieder waren es die Adler, die zuschlugen. In der 52. Spielminute, just als die Duisburger nach Strafzeit wieder komplett waren, schloss Hackert einen schönen Diagonalpass zur erneuten Führung der Gäste ab. Pech hatten die Füchse fünf Sekunden vor Ende der Partie, als ein abgefälschter Schuss der Gastgeber das Gehäuse der Adler nur um Zentimeter verfehlte. Duisburgs Coach Draisaitl zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die von den eigenen Fans mit reichlich Applaus in die Kabine verabschiedet wurde.
Stand: 28.10.2007, 20:57 Uhr
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