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Füchse Duisburg

Krefeld klettert auf Rang acht

Kampf der Duisburger Füchse nicht belohnt

Nachträgliche Weihnachtsgeschenke gab es gestern in der Scania Arena in Duisburg. Zumindest nach Worten von EVD Trainer Draisaitl, der seiner Mannschaft vorwarf, vier der fünf Krefelder Treffer selbst vorbereitet zu haben. Aber das größte Geschenk machten die Füchse ihren Fans, als unmittelbar vor Spielbeginn den 2.896 Zuschauern in der Halle verkündet wurde, dass "mindestens auch in der kommenden Saison DEL- Eishockey in Duisburg gespielt wird".

Scheinbar beflügelt von der Perspektive legten die Gastgeber mächtig los und kamen bereits in der dritten Spielminute zur Führung. Kostyrev spazierte über links vor das Tor der Pinguine und liess Pavoni keine Chance. Aber nur 25 Sekunden später konnten die Gäste ausgleichen. Ein katastrophaler Fehlpass der Füchse im eigenen Verteidigungsdrittel erreichte Loyns, der EVD Keeper Lang ohne Mühe überwinden konnte. Nur gut vier Minuten später dann die Führung der Gäste. Ein schöner Pass aus der Ecke erreichte Ramsay, der freistehend einnetzte. Und es kam noch besser für die Gäste. In der 17. Spielminute rutschte Lang ein harmloser Schuss unter der Fanghand durch, Ramsay nahm den Puck an sich und erzielte aus spitzem Winkel die 3:1 Führung für seine Farben. Anschließend folgte der wohl längste Videobeweis der DEL Geschichte. Schiedsrichter Schimm brauchte über zehn Minuten um den Treffer anzuerkennen.

In der ersten Pause wechselte Duisburg den Torwart, Christian Rohde kam für Lukas Lang und das Signal schien bei den Spielen anzukommen. Nur 21 Sekunden nach Beginn verkürzte Liimatainen mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie auf 2:3, knapp fünfeinhalb Minuten später gelang Courchaine in Unterzahl der Ausgleich. Krefeld zeigte sich aber ganz und gar nicht geschockt und machte aus den wenigen Chancen zwei weitere Tore. Zunächst war es Verwey, der in der 32. Minute den frei liegenden Puck über die Linie drückte, eineinhalb Minuten später hämmerte Andrews den erneut frei liegenden Puck vorbei an Freund und Feind zum 5:3 in die Maschen. Beide Treffer fielen unter freundlicher Mithilfe der Füchse, denen es nicht gelang die Scheibe zu klären.

Im Schussdrittel waren es die Füchse in Person von Di Lauro, die den einzigen Treffer verbuchen konnten. In der 51. Minute traf der Verteidiger mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum Anschluss. Duisburg entwickelte mächtig viel Druck, Krefeld wackelte, aber ein Tor wollte nicht mehr fallen. Die beste Chance vergaben die Füchse in der 54. Minute, als das leere Tor nur um Zentimeter verfehlt wurde.

Krefelds Coach Ehrenberger sprach nach dem Spiel vom "Glück des Tüchtigen" und attestierte seiner Mannschaft eine "relativ gute Leistung".
Stand: 28.12.2007, 20:41 Uhr
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