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Eisbären Berlin
Dienstag, 10.12.2013, 21:46 Uhr

Zitterpartie mit zwei Punkten als Happy-End

Eisbären schlagen Tabellenführer Köln 5:4 nach Verlängerung

11.800 Zuschauer in der Berliner O2-World sahen am Dienstagabend kein besonders hochklassiges, aber ein sehr spannendes Spiel zwischen den gastgebenden Berliner Eisbären und dem aktuellen Tabellenführer Köln. Nach einem Wechselbad der Gefühle für die Zuschauer standen am Ende immerhin zwei Punkte zu Buche - durchaus ein wichtiger Erfolg angesichts des momentanen Tabellenstandes der Eisbären.

Schon in der 4. Spielminute musste Berlins Goalie Rob Zepp eine 2-auf-1 Situation klären, doch gegen Kölns Schmölz behält der erfahrene Tormann der Eisbären noch die Oberhand. Bei der zweiten 2-auf-1 Situation in der 9. Minute war Zepp dann machtlos. Rok Ticar spielte einen schönen Pass auf den mitgelaufenen Philip Riefers, der zum 0:1 einschieben konnte. Zuvor hatte es auch einige gute Eisbären-Gelegenheiten gegeben, ohne dass jedoch zählbares dabei heraussprang. In der 12. Minute fiel dann aber doch der Ausgleich. Julian Talbot behielt bei einem Gewühl in einer Powerplay-Situation vor dem Kölner Tor die Übersicht und spielte die freie Scheibe durch Freund und Feind hindurch ins Tor zum 1:1. In der 15. Minute gelang den Berlinern gar die etwas glückliche 2:1-Führung durch Florian Busch, der von seinem Nebenmann Darin Olver glänzend in Szene gesetzt wurde.

Auch das zweite Drittel begann mit vielen Tormöglichkeiten, jedoch mit einer hohen Fehlerquote und etlichen Fehlpässen. Die Haie konnten von den Fehlern der Berliner lange nicht profitieren, nutzten zudem eigene Chancen nicht, so dass die 2:1-Führung der Eisbären nach zwei Dritteln weiterhin Bestand hatte.

Im letzten Drittel waren die Eisbären gerade dabei, etwas mehr Kontrolle über die Defensive zu bekommen, da setzte Kölns John Tripp einmal mehr gut nach vor dem Tor und es stand 2:2 (47.). Knapp eine halbe Minute später hatten die Haie die Partie gedreht: Yared Hagos zum 2:3 - und das Publikum verstummte. Die Antwort der Hausherren ließ aber ebenfalls keine halbe Minute auf sich warten: Nationalverteidiger Frank Hördler tankte sich einfach mal durch und setzte seinen platzierten Schuss zum 3:3-Ausgleich ein.

Ausgesprochen unglücklich war die Abwehraktion von Berlins Constantin Braun bei einem Angriff der Kölner in der 50 Minute gegen Chris Minard (Foto), der einen Penalty zugesprochen bekam und eiskalt zum 3:4 für die Gäste verwandelte. Die Partie entschied dann ein Spieler, um den es bereits Wechselgerüchte gibt. Shawn Lalonde besorgte im Powerplay zunächst in der 53. Minute und traf dann nach wenigen Sekunden in der Overtime auch noch zum 5:4-Endstand.
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Gast
29.07.2026 09:30 Uhr

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Kommentare (1)
11.12.2013, 11:01 Uhr
deralteeisbaer
Da geht wohl der nächste Verteitiger nach Schweden ?? Pit da mußt Du aufpassen !
Bewerten:2 



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