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Umfrage 12.04.2018, 22:14

Wirtschaftliche Interessen verdrängen den Sport

Auswertung der großen Fan-Umfrage 2018 (4)

Die wirtschaftliche Interessen drängen nach Ansicht der Fans den Sport in den Hintergrund.
Die wirtschaftliche Interessen drängen nach Ansicht der Fans den Sport in den Hintergrund. Foto: City-Press.


Analyse Bei der großen Eishockey-Fan Umfrage 2018 wird deutlich, dass die Zufriedenheit der Eishockey-Fans in Deutschland zugenommen hat. Für über 80 Prozent hat die Begeisterung in den vergangenen Jahren nicht nachgelassen auch wenn die Mehrheit von 72,7 Prozent den Eindruck hat, dass die Interessen der Fans zu wenig beachtet werden. Vor acht Jahren bei der ersten großen Fan-Umfrage lag der Wert noch bei 81,4 Prozent.

Ausgeglichen ist die Meinung der Fans über den Umgang untereinander. Dass es keine klassischen Clubnamen mehr gibt (EV, EC, EHC) bedauern 28,9 Prozent. Die Mehrheit von 52,8 Prozent würde sich mehr echte Stars unter den ausländischen Spielern wünschen.

Die wirtschaftlichen Interessen sind im Eishockey wichtiger als die sportlichen Erfolge.
  72,7% (2018)
  46,9% (2010)

Die Interessen der deutschen Fans werden zu wenig beachtet.
  72,6% (2018)
  81,4% (2010)

Mir wäre es lieber, wenn die Clubs keine Tiernamen hätten und weiter EHC, EV, EC oder ESC heißen würden.
  28,9% (2018)
  22,4% (2010)

Es gibt unter den ausländischen Spielern zu wenig echte Stars.
  52,8% (2018)
  38,1% (2010)

Der Umgang der Fans miteinander ist schlechter geworden
  48,5% (2018)

Meine Begeisterung für den Eishockeysport hat in den vergangenen Jahren nachgelassen.
  26,9% (2018)


Bei der letzten Frage hatten wir die Fans gebeten, in einem freien Text ihre Wünsche für die Zukunft zu äußern. Viele Fans wünschen sich endlich die Rückkehr von Auf- und Abstieg und mehr Chancen für den Nachwuchs, weniger Kontingentspieler, weniger Abhängigkeit von einzelnen Sponsoren und mehr Übertragungen im Free-TV.

Das sagen die Fans:

"Die erste Liga mit 30 Teams gegen jedes Team wird jeweils einmal zu Hause und einmal auswärts gespielt. Es wären 58 Hauptrundenspiele. Die ersten 16 spielen Playoffs die letzten 8 Spielen Playdown .Es gäbe dann 2 Absteiger. Es dürften nur 6 Ausländer pro Team spielen, außerdem müssen mindestens 7 Spieler aus dem eigenem Nachwuchs im Team spielen. Außerdem eine Gehaltsobergrenze, dass die Liga ausgeglichener wäre."

"Die Nachwuchsarbeit sollte von Vollzeit Kräften geleitet werden. Hier sind Halbtagskräfte nur „halbe“ Mitarbeiter!! "

"Ein Dach für alle Ligen. Sportlich muss es jedem Club durch Leistung möglich sein, die höchste Spielklassse zu erreichen. Natürlich müssen dies auch wirtschaftlich gesunde Vereine sein."

"Dass der Nachwuchs mehr gefördert wird und dass Eishockey nicht zu kommerziell wird."

"Abstieg/Aufstieg aus/in höchste Liga möglich, mehr Nachwuchsförderung, weniger Kontingentspieler, größere Beachtung der unteren Ligen (vor allem Oberliga), nicht die wirtschaftlichen vor die sportlichen Interessen stellen, kein "Zusammenkaufen" eines Teams von Einzelpersonen/Unternehmen."

"Rückkehr zur Bundesliga mit auf und Abstieg. Gerne auch mit 2 Absteigern um die Ligen besser zu vereinen. Ausländer minimieren auf maximal 4 pro Team und 2 pro Team in der DEL2, um jungen deutschen Spielern Zeit zum Entwickeln zu geben. Speziell bei Ausländern Qualität statt Quantität. Vereine verpflichten mind. 2 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader zu haben. Und zu guter Letzt, Ablösen einführen. Landshut bildet z.b. massig Spieler aus. Rieder, Sturm usw. Bei jedem Transfer dieser Spieler muss der Ausbildungsverein Geld bekommen vom neuen Verein. Genauso auch bei nem NHL Tread. Beispiel Fussball, Schweinsteiger wechselt von München nach Manchester und obwohl er 31 war, bekommt mit Rosenheim der Ausbildungsverein noch Geld. Zurecht! Wozu sollte im Eishockey Regensburg, Rosenheim oder Landshut viel Geld für den Nachwuchs investieren, wenn die Spieler dann einfach ohne Ausbildungsvergütung abhauen. Die Auslöse aus nem Reindl-Pool stehen in keinem Verhältnis zu den Ausgaben in der Nachwuchsarbeit."

"Abschaffung der DEL, DEL2 zu Gunsten einer 1. und 2. Bundesliga."

"1.) Mindestens den Erhalt der bestehenden Eishallen, möglichst aber Bau weiterer Hallen, vor allem aber Eisflächen.
2.) Wiedereinführung von härteren Altersbeschränkungen in der höchsten DEB-Ausbildungsliga (also in den Oberligen).
3.) Wegfall AL in den Oberligen
4.) Installation und Förderung von regionalen Leistungsstützpunkten (sportartenübergreifend), Schule/Studium/Ausbildung und Sport unter einen Hut.
5.) Verbesserte Trainerausbildung in der Breite und kürzere Fortbildungsintervalle der Trainerlizenzen, vielleicht auch Volontariate im Ausland.
6.) Mehr Geld für den Sport. "

"Konsequente Durchsetzung von Stadionverboten, die der gesamten, immer vorbildlichen Fanszene im Eishockey zugute kommt, denn leider sinkt dank ,,skuriler Fangruppen" seit Jahren das Niveau und die Gewaltbereitschaft nimmt zu."

"Auf jeden fall der sportliche auf- und abstieg in die zweite bzw erste sollte endlich geregelt werden und das nich mit so hohen anforderungen. Das geht ja auch in der zweiten und der OL oder noch tiefer. Und wenn es keinen direkten sondern gegeneinander gespielt wird (um den aufsteig) sollten die Ausländer kontigent angepasst werden... Da wenn du als DEL 2 Team gegagen ein halbes Team Ausländer spielen musst, is ja vorprogrammiert wer gewinnt. Anpassung auf 5 Ausländer Spieler, seh ich da angebracht."

"Spiele an Wochentagen nur in Ausnahmefällen."

"So sehr ich mich über die olympische Medaille freue, sie überdeckt auch wieder viel weil der Erfolg den Machern der DEL in die Hände spielt. Unsere Sportkultur lebt auch von der Spannung im Auf- und Abstieg.
Und solange sich nicht jeder noch so kleine Verein theoretisch den Traum vom ganz großen sportlichen Erfolg erfüllen kann, übt für mich die DEL auch keinen Reiz aus."

"Auf-und Abstieg!
Dadurch wird gewährleistet, dass auch talentierte Clubs aus den unteren Ligen die Möglichkeit bekommen sich auf einer größeren Eishockeybühne zu etablieren und somit auch wirtschaftliche Fortschritte zu machen! Wenn man diese Clubs weiterhin klein hält, verhindert man automatisch die effiziente Entwicklung des deutschen Eishockeys!
Nach dem Erfolg in Pyeongchang 2018 sollte jedem im DEB klar sein, dass es sich lohnt in den deutschen Eishockey zu investieren und vielleicht auch zu subventionieren bezüglich eines Auf/Abstiegssystems."

"Priorität 1) Nachwuchsförderung
Priorität 2) Reduzierung der Kontingentstellen
Priorität 3) Durchgängig sportlicher Auf-und Abstieg
Priorität 4) 2 Profiligen mit max. 12 Mannschaften
Priorität5) Mehr Vorbereitungszeit für die DEB-Auswahl vor grossen Turnieren"

"Mehr Nachwuchsförderung - Auf- und Abstieg wie in anderen Sportarten - anderes Punktesystem, Punkte gleich Tore, bei Unentschieden sofort weiterspielen bis Entscheidung fällt 5:5 - einfacheres Regelwerk - gerechteres Strafmass, immer mit Videobeweis und zusätzlichen Videoschiedsrichter damit das Spiel nicht zu lange unnötig unterbrochen wird"

"Weniger Ultras!!!
Mehr und bessere Aussendarstellung/ -wirkung
Spiele der Nationalmannschaft auf mehr Spielorte verteilen "

"Mehr Förderung von den Gemeinden, Städten in Form von Spielstätten und Eishallen. Städtische Betriebe sollten den Vereinen mehr Eiszeiten genehmigen und nicht noch schröpfen ( siehe Bäderland Hamburg )
Wünsche mir wieder mehr Vereins Leben und weniger Gesellschaften den die Vereine gehören. Dass die Wirtschaft auch für Eishockey als Sponsor bereit ist und nicht nur für Fußball."

"Keine zersplitterten Spieltage und einheitliche Spieltage, damit nach einem Spieltag alle Mannschaften in der Liga die gleiche Anzahl an Spielen haben!"

"Fan-freundlichere Spielzeiten (keine Mittwochabend 19.30 Uhr Spiele oder 1. Weihnachtsfeiertag usw.); dadurch weniger Spieltage Kleinere Hauptrunde, längere Playoff. Mehr internationale Tuniere an denen alle DEL Teams teilnehmen können kostenlose TV Übertragung wie bei Servus TV; Sport1 und Telekom sind zu unregelmäßig, bzw. zu teuer "

"Sportlichen Auf- und Abstieg ermöglichen auch gegen die Finanzinteressen der derzeitigen DEL Lizenzinhaber!"

"Mehr Offenheit der DEL und kein Maulkorb, wenn ein Trainer (Gross) mal das sagt, was viele denken."

"DEL-Teams sollten auch Sledge-Eishockey-Teams stellen, um auch Eishockey für Menschen mit Behinderung mehr zu etablieren."

"Ich würde mir Wünschen, dass alle Funktionäre von der DEL bis zur Hobbyliga endlich begreifen, dass Sie in den letzen 20 Jahren mit Ihrem Verhalten dem Eishockey massgeblich geschadet haben."

"1. Die Qualität der Schiedsrichter in den Oberligen muss deutlich verbessert werden, Spiele sollten zwingend aufgezeichnet und dahingehend analysiert werden. 2. Der aktuelle Zustand mit Tilburg ist sportlich unfair und Wettbewerbsverzerrend, das sollte dringend abgeändert werden. 3. Anzahl der Mannschaften und Spielmodus Haupt- und Meisterrunden in den Oberligen sollten gleich drin. 4. Spielfeldgröße und Fassungsvermögen der Stadien sollten angeglichen werden. 5. Sponsoren Beteiligung sollte mehr gefördert werden, im Sinne von Ausgleich und Fairnis Ligaintern angeglichen werden. "

"Weniger schlechte Kontingentspieler und ganz wichtig deutlich bessere Schiedsrichter"

"Der Umgang der Fans miteinander ist schlechter geworden" darauf muß unbedingt eingegangen und gehandelt werden, es drohen Fußball ähnliche Verhältnisse beim Eishockey, viele schreckt das Gebaren einzelner Fangruppen stark ab!"

"Weniger, aber dafür bessere Ausländer (Schweiz)
Mehr Eishallen - Mehr Eiszeiten für Nachwuchs
Mehr Medienpräsenz (öffentlich)
Auf-/Abstiegsrunden (Verzahnung der Ligen)
Gleiche Anzahl (4-6) von Ausländern in allen Ligen außerhalb der Landesverbände Keine Spiele in der Woche für Amateurligen"

"Weniger Spiele von Montag bis Donnerstag
Mehr Stadion Verbote für randerlierende Fans
Mehr Spiele im free TV
Nur noch Alkoholfreie Getränke im Stadion
Mehr Spiele mit ausländischen Schiedsrichtern, um dadurch mehr Neutralität zu bekommen "

"Höheren Stellenwert in der Sportberichterstattung"

"Die Spielerkultur ohne Schwalben und der freundschaftliche Umgang der Fans miteinander sollte gehegt und gepflegt werden, das ist so ein großartiger Unterschied zum Fußball. Schade finde ich den Umgang vieler Fans mit den Schiris, die immer mehr zum Freiwild werden. Umso toller, dass die Schiris nicht von Spielern oder Trainern angegangen werden. Unbedingt erhalten - vielleicht lernen die Fans auch noch dazu."


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Gast
21.03.2019 09:52 Uhr


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Kommentare (2)
EISHOCKEY.INFO
13.04.2018, 20:37 Uhr
@salat: Die Angabe bei der Grafik war richtig. Wir haben den Text aktualisiert.
Bewerten:0 

salat
13.04.2018, 19:00 Uhr
Dass es keine klassischen Clubnamen gibt bedauern 42,35%. Aber in der Grafik (für 2018) steht, dass 28,9% klassische Namen befürworten. Wie ist das zu verstehen?
Bewerten:0 


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