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DEL 15.01.2012, 19:11

37. Spieltag: Schwarzes Wochenende für Berlin

Wolfsburg stark - Iserlohn und Straubing holen "big points"

Die Grizzly Adams Wolfsburg haben am Sonntagabend mit einem 6:3-Auswärtserfolg in Köln den zweiten Sieg des Wochenendes eingefahren. Anders als beim 7:1 gegen Düsseldorf am Freitag war es diesmal jedoch bis zum Schluss eng. Auch Straubing kam zu einem Auswärtssieg und bescherte Düsseldorf durch den 3:1-Auswärtssieg ein Null-Punkte-Wochenende. Am Abend gewann Mannheim gegen Berlin das Spitzenspiel mit 5:2.

Die Torfabrik des Vizemeisters Wolfsburg läuft auf Hochtouren. Nach sieben Treffern am Freitag schossen die Niedersachsen diesmal sechs - und das auch noch auswärts. Vor 9.774 Fans in der Kölner LANXESS-Arena brachte Felix Schütz die Haie in der 3. Minute zwar in Führung, doch in der 7. Minute traf zunächst Nathan Paetsch im Powerplay zum 1:1 und nur 44 Sekunden später netzte der Ex-Kölner Kai Hospelt zum 1:2 ein. Eine Sekunde vor der Sirene sorgte Kölns Urgestein Mirko Lüdemann dann für den 2:2-Ausgleich. In der 35. Minute wartete David Laliberte mit dem 2:3 für Wolfsburg auf. Auch diese Führung konnten die Haie aber noch ausgleichen. Felix Schütz war in der 47. Minute in Überzahl mit dem 3:3 zur Stelle. Die Freude über den Treffer währte jedoch nicht einmal eine halbe Minute, da war Matt Dzieduszycki der Torschütze zum 3:4. Patrick Pohl (55.) sorgte dann für die Vorentscheidung zum 3:5. Kai Hospelt sorgte per "empty net" in der 58. Minute für die Entscheidung.

Straubing kam in Düsseldorf vor lediglich 3.743 Zuschauern zu einem 3:1-Sieg und damit zu weiteren wichtigen Punkten im Kampf um die direkte Playoff-Quali. Markus Hundhammer steuerte in Unterzahl den ersten Tigers-Treffer in der 31. Minute bei, Rene Röthke (38.) sorgte für das 0:2 aus Düsseldorfer Sicht. Die Metro Stars schafften durch Patrick Reimer (55.) den Anschlusstreffer, doch Sandro Schönberger machte in der 60. Minute per "empty net das 1:3 und damit den Dreier der Tigers perfekt.

Die Hannover Scorpions bleiben in der Krise. Ingolstadt kam gegen das Schlusslicht zu einem 4:2-Sieg vor 3.941 Fans. Tyler Bouck (5.) für Ingolstadt und Eric Regan für Hannover (18.) sorgten für einen ausgeglichenen Stand nach dem ersten Durchgang. Rick Girard gelang nach nur 16 Sekunden im Mittelabschnitt die erneute Führung für Ingolstadt. Thomas Greilinger (24./PP) und Jared Ross (34.) ließen die Partie dann edgültig kippen. Andreas Morczinietz konnte in der 38. Minute für Hannover immerhin noch zum 4:2 verkürzen.

München setzte sich gegen Nürnberg ebenfalls mit 4:2 durch. Die Ice Tigers konnten die Partie allerdings lange offen gestalten. Jason Ulmer (8.) für München, Rob Leask (30./PP) für Nürnberg, wiederum Mike Kompon (49.) für München und schließlich Greg Leeb für Nürnberg (50.) bescherten den Zuschauern eien spannende Schlussphase. Eric Schneider (57.) und Martin Buchwieser (60./ENG) hatten dann jedoch keine Mühe, das Spiel zugunsten der gastgebenden Münchner zu entscheiden.

Eine klare Angelegenheit war die Partie zwischen Krefeld und Augsburg. Die gastgebenden Pinguine kamen vor 3.137 Zuschauern zu einem 5:1-Erfolg. Zwei Überzahltore von Pascal Trepanier (9./35.), zwei weitere Tore von Boris Blank (14./53./PP) und ein Tor von Denis Shvidki (37.) sorgten bei einem Gegentreffer von Mario Valery-Trabucco für den letztlich klaren Heimsieg der Pinguine.

Iserlohn holte am Sonntagabend wichtige Punkte beim glatten 5:0-Sieg gegen Hamburg. Durch den Heimerfolg eroberten die Sauerländer Platz sieben. Zwei Überzahltore von Jeff Giuliano (8./35.), ein Treffer von Michi Wolf (53.) und ein kurioser Unterzahltreffer von Sean Blanchard (57.) ins leere Hamburger Tor bedeuteten die Entscheidung. Das 5:0 in der 60. Minute steuerte noch Michael Hackert bei.

Das Spitzenspiel des Tages entschieden am Abend die Mannheimer Adler vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena gegen Berlin für sich. Der Meister steht damit ohne Punkte am Wochenende da - ein seltenes Ereignis. Mannheim kam zu zwei frühen Toren durch Niko Dimitrakos (2.) und Yanick Lehoux (5.). Berlins Darin Olver machte in der 26. Minute den Anschlusstreffer, ehe erneut Yanick Lehoux für Mannheim in die Maschen traf (27.). Ein Penalty von Matthias Plachta in der 32. Minute bedeutete schon das 4:1. Barry Tallacksons 4:2 in der 43. Minute machte die Partie nochmal spannend. Ein klassisches "empty net" Tor von Mike Glumac (59.) bedeutete dann den 5:2-Endstand.
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Gast
28.05.2020 00:23 Uhr


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Kommentare (24)
17.01.2012, 14:51 Uhr
EisbärBerlin81 (Gast)
@Ich: Da muss ich dir recht geben. Egal welcher spielstand angesagt ist, muss man als spieler alles geben, bis zum abpfiff. Dafür ist man ja auch profi geworden, wer das nicht rafft hat auf dem niveau nix zu suchen, und ich glaube da würde jeder spieler, trainer und manager zustimmen. Umgekehr...
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17.01.2012, 12:51 Uhr
Ich (Gast)
Ich sehe, das Regelbuch wird hier nicht zu rate gezogen. Dann macht man weiter mit eurer Pöbelei. Ich würde wieder versuchen, den Gegner nciht vorbei kommen zu lassen. Egal welcher Spielstand. Ich weiß, was mir der Trainer sagen würde, wenn ich dem Gegner den Freiraum lasse, weil ich der Meinung bin...
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17.01.2012, 12:22 Uhr
Sharky (Gast)
Ich weiß garnicht was Ihr habt. Wenn ich mich richtig erinnere geht die sache bei einer Matchstrafe vor ein Schiedgericht; oder liege ich da falsch? Dann werten sie die Videos aus und entscheiden dann danach. Und zu Pizzaschreck möchte ich nur an Finalspiele saison 2010/2011 erinnern; Da gab es St...
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16.01.2012, 20:11 Uhr
(Gast) (Gast)
Schlimm dieses Verhalten von Herrn Felski. Das Foul selber war schon brutal genug. Sich dann aber noch schulterzuckend hinzustellen und das Unschuldslamm zu spielen, obwohl er billigend eine schwere Verletzung des Mannheimers in Kauf genommen ist schon peinlich und arrogant!!! Bravo Mister Belle...
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16.01.2012, 19:53 Uhr
KB (Gast)
.....war der beste den wa hatten,hat zumindest für beide Teams gleich gepfiffen!?!
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