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DEL 19.02.2013, 21:51

46. Spieltag: Mannheim blamiert sich beim Schlusslicht

Nürnberg gerät in Bedrängnis

Im Duell an der Tabellenspitze konnten sich die Kölner Haie am Dienstagabend von den Mannheimer Adlern absetzen. Während die Domstädter auswärts bei den Hannover Scorpions zu einem knappen 2:1-Erfolg kamen, musste sich Mannheim beim Schlusslicht Düsseldorf überraschend deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Der Vorsprung der Haie beträgt nun fünf Punkte. Spannend geht es in den Platzierungskämpfen zu. Während die Konkurrenz überwiegend punkten konnte, musste Nürnberg eine bittere 2:6-Pleite in Berlin hinnehmen und steht auf dem elften Rang. Wolfsburg ist nach dem 3:2-Sieg in Ingolstadt aber schon punktgleich mit den Franken.

In Düsseldorf erwischten die Mannheimer Adler schon einen denkbar schlechten Start. Drew Paris (4.), Marc Zanetti (8./PP) und Andreas Martinsen (18./PP) bescherten den Rheinländern schon zur ersten Pause eine beruhigende 3:0-Führung. Im Mittelabschnitt legte Diego Hofland in der 31. Minute gar das 4:0 nach. Yanick Lehoux (35.) sorgte für den ersten Mannheimer Treffer, aber nicht für die erhoffte Aufholjagd. Stattdessen konnte das Schlusslicht durch Tore von Justin Bostrom (37.) und erneut Marc Zanetti (40.) noch vor der zweiten Pause den Endstand herstellen.

In Hannover dauerte es über 45 Spielminuten, ehe die ersten Tore fielen. Kölns Alexander Weiß traf dann in der 46. Minute zur Führung für die Haie, ehe Ex-Hai Ivan Ciernik (50.) den Ausgleich für die Niedersachsen herbeiführte. Dreieinhalb Minuten vor Schluss gelang Chris Minard dann der Siegtreffer für den Tabellenführer aus der Domstadt.

Im kleinen Krisentreffen in Berlin setzten die Berliner Eisbären eine ordentliche Duftmarke gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und revanchierten sich damit auch für die Niederlage beim Wintergame. Für Nürnberg wird es im Kampf um die Playoffs/Pre-Playoffs damit zusehends eng nach dem 2:6. Möglicherweise spielentscheidend war ein Doppelschlag der Eisbären schon im ersten Durchgang. Nachdem Frank Hördler in der 9. Minute das 1:0 und Yasin Ehliz wenig später in der 10. Minute jeweils in Überzahl für das 1:1 gesorgt hatten, konnte Jamie Arniel in Unterzahl in der 15. Minute die 2:1-Führung für Berlin erzielen. Als der Jubel noch nicht einmal verklungen war 19 Sekunden später, schoss Mads Christensen schon das 3:1. Routinier Patrick Reimer brachte Nürnberg in der 22. Minute nochmal auf 3:2 heran, ehe Matt Foy (35.) sowie Tyson (42.) und Travis James Mulock (57./ENG) für den 6:2-Endstand sorgten.

Einen erneut wichtigen Heimsieg konnten die Augsburger Panther gegen Hamburg einfahren, nachdem am Sonntag schon gegen das andere Anschütz-Team aus Berlin gewonnen wurde. Die Panther sind nach dem 5:2 drei Punkte hinter Ingolstadt auf Rang sieben. Im ersten Drittel hatten sich die Augsburger 28 Sekunden vor der Sirene noch das 0:1 durch Rob Collins eingefangen. Als Julian Jakobsen in der 22. Minute das 0:2 für die Freezers markierte, sah es so gar nicht nach einem klaren Heimsieg aus. Doch Erst in der 32. Minute ging die Aufholjagd los - aber wie. John Zeiler (32.), Ryan Thang (ebenfalls 32.), Daryl Boyle (36./PP2) und Peter MacArthur (39.) sorgten noch vor der zweiten Pause für die Wende. John Zeiler war in der 49. Minute für den 5:2-Endstand verantwortlich.

Auch in Ingolstadt hat sich die Partie im Laufe der Zeit gedreht. Nach dem der gastgebende ERCI zweimal durch Robert Sabolic (13. beziehungsweise John Laliberte (15.) bei einem Gegentor von Aaron Bocklehurst (15.) in Führung gegangen war, sorgten die Wolfsburger Nationalspieler Kai Hospelt (36.) und Benedikt Kohl (37.) per Doppelschlag für den 3:2-Endstand zugunsten der Grizzly Adams, die nun nur noch zwei Punkte hinter Platz zehn stehen.

Auch München konnte wichtige Punkte im Kampf um die Endrunde einfahren. Vor heimischem Publikum gewannen die Red Bulls 4:2 gegen Iserlohn, dank einem Schlussspurt im letzten Durchgang. Nach der Führung durch Lubor Dibelka (12.) trafen die Gäste aus dem Sauerland zweimal (Robert Hock/18., Tobias Wörle/20.). Felix Petermann (51.), Brent Aubin (57.) und Bryan Adams (59./ENG) stellten schließlich den Münchner Heimsieg sicher.

Straubing entführte zwei Punkte aus Krefeld beim 3:2 nach Penaltys. Calvin Elfring (15./PP) und Karl Stewart (51.) hatten in der regulären Spielzeit für die Tigers getroffen, während Krefeld in Josh Meyers (25.) und Adam Courchaine (40./PP) seine Torschützen hatte. Den entscheidenden Penalty für Straubing verwandelte schließlich Matt Hussey.
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Gast
20.10.2020 01:39 Uhr


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Kommentare (16)
21.02.2013, 16:30 Uhr
Marki (Gast)
Schaut euch mal bei der NHL die Zusammenfassung vom Spiel der Pitsburgh Penguins gegen die Philadelphia Flyers an. Speziell das erste Tor der Flyers. Sowas ist mit unseren SR undenkbar. Die hätten schon nach dem ersten Schuss das Spiel unterbrochen. Statt das Spiel laufen zu lassen und zu sc...
Weiterlesen Bewerten:4 

21.02.2013, 15:13 Uhr
Düssi-Fan (Gast)
Der Herr Schukies, der Hannover-Köln gepfiffen hat, hat auch DEG gegen Ingolstadt, allerdings gemeinsam mit Herrn Sch(l)imm gepfiffen, besser gesagt verpfiffen. Wenn sich Spieler falsch verhalten gibts Sperren und Geldstrafen, aber wenn Schiris Spiele entscheiden passiert nix. Die DEL ist ei...
Weiterlesen Bewerten:5 

21.02.2013, 08:35 Uhr
Diddi P.
Ich finde die Qualität des 4 Mann System einfach viel zu schlecht. Jeder hat es doch selbst schon dutzend mal gesehen. Der Schiri der neben der Aktion steht sagt sofort, weiter spielen, der andere der 15 m weg steht noch Spieler in Sichtfeld hat zeigt die Strafe an. Das kann es doch nicht sein. S...
Weiterlesen Bewerten:4 

21.02.2013, 07:01 Uhr
Seppel (Gast)
Kleiner Beitrag zu unseren Schiedsrichtern: Iserlohn schießt fast mit dem Pausenpfiff das 3:1, der Schiri zeigt sofort auf Tor! Nach einigen Diskussionen wird das Tor wieder zurück genommen weil es angeblich nach der Pausensirene viel! Seht euch die Szene auf LaolaTV an. Die Pausensirene kommt eind...
Weiterlesen Bewerten:3 

20.02.2013, 20:33 Uhr
KB
@eishockeyfan a M : ah schnickschnack ;-)
Bewerten:3 

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