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Straubing Tigers Aktualisiert

Tigers kritisieren einseitige DEL-Entscheidungen

Tigers reagieren mit Stellungnahme zu den Geschehnissen in Iserlohn

Jason Dunham.
Jason Dunham.
Foto: City Press.
Die Straubing Tigers haben am Samstag mit einer Stellungnahme auf die Vorkommnisse beim Gastspiel in Iserlohn reagiert. Nach Ansicht der Niederbayern geht dem 1:1 durch Christopher Brown eine Abseitsstellung der Sauerländer voraus. Beim zweiten Tor der Roosters hatte Tigers-Goalie Sebastian Vogl seine Maske verloren. In der 49. Spielminute wurde ein Tor von Austin Madaisky nicht gegeben, weil Iserlohns Torwart Sebastian Dahm zuvor seine Maske verloren hatte.

„Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Wir alle wissen, dass Spiele auf hohem Niveau nicht einfach zu leiten sind“, sagt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.

„Ungeheuerlich ist jedoch die einseitige Darstellung der Entscheidungen vom gestrigen Abend durch die Mitarbeiter der DEL. Ich war bis dato der Überzeugung, dass die 14 Clubs sich auf ein klares Regelwerk stützen können“, führt Jason Dunham weiter aus. „Dieser Glaube ist mir im Lau- fe des gestrigen Abends mehrfach abhandengekommen.“

Beim 1:1 durch Christopher Brown sehen die Tigers den Torschützen bereits im Angriffsdrittel als Luigi Caporusso die blaue Linie überquerte und dadurch die Scheibe in das Verteidigungsdrittel der Straubing Tigers brachte.

Beim 2:1 hätte das Spiel nach Ansicht der Tigers unterbrochen werden müssen. Bevor Chad Costello die Scheibe über die Linie befördern konnte, lag das Spielgerät frei bespielbar neben der Torumrandung und befand sich nach Ansicht der Tigers nicht im Besitz der Iserlohn Roosters. Mike Hedden hatte den Puck seinem Gegenspieler, vor dem Torraum, vom Schläger genommen und war damit als letzter an der Scheibe. Chad Costello musste sich den Puck erst mit dem Schläger „angeln“ und konnte erst dann einschießen lautet die Begründung der Tigers.

„Deshalb ist Punkt drei von Regel 200 nicht anzuwenden, da Iserlohn weder im Puckbesitz war noch eine klare Torchance hatte“, sagt Jason Dunham. Das nicht gegebene Tor zum 2:2 durch Austin Madaisky hätte nach Ansicht der Tigers zählen müssen. Als Torhüter Sebastian Dahm die Maske verloren hat, lag eine klare Torchance vor, da der Spieler Austin Madaisky unmittelbar vor einem vielversprechenden Torabschluss stand.

„Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Fans, Gesellschaftern und Sponsoren. Darüber hinaus hat eine ganzen Region und auch Eishockeydeutschland ein Recht darauf zu erfahren, wie die Faktenlage ist und zwar wurden zwei irreguläre Tore für Iserlohn gegeben“, findet Jason Dunham abschließende Worte.

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat die Entscheidungen der Schiedsrichter als regelkonform bestätigt.
Stand: 06.01.2018, aktualisiert um 21:29 Uhr
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Gast
27.06.2026 19:52 Uhr

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Kommentare (8)
09.01.2018, 12:54 Uhr
Vizemeister
Erst einmal Pro dafür, etwas öffentlich anzusprechen. Wie bereits erwähnt wird das nicht gern gesehen. Zum anderen finde ich, wenn man sich gerade mal die beiden Spiele der Grizzlys gegen Köln anschaut, dass bei den Schiris ganz viel Luft nach oben ist.
Bewerten:1 

08.01.2018, 11:25 Uhr
Ikke
Das größte Problem weiterhin ist die fehlende einheitliche Linie. So würde zum Beispiel Gestern gegen Iserlohn jedes kleine Hakeln und Zupfen am Trikot gepfiffen, ein Crosscheck gegen Rankel aber nicht. Dass die Nicklichkeiten eines Pinizotto nicht mehr als Strafwürdig erachtet werden, daran...
Weiterlesen Bewerten:12 

07.01.2018, 17:47 Uhr
Bernd
Ich kann mich da nur der Meinung von Uwe Krupp anschließen der mal vor den Playoffs gesagt hat, dass in bei diesen Schiedsrichter Leistungen angst und bange werde. Also ich finde das die Leistung der Schiris mittlerweile wirklich immer schlechter wird, besonders werden meistens die Heimmannschaften ...
Weiterlesen Bewerten:7 

07.01.2018, 16:43 Uhr
Basti
Daher sag ich ja schon seit länger zeit, der Vorstand und Geschäftsführer müssen ausgetauscht werden mit vernütfigen Leuten, die auch wirklich alles für den Sport machen und nicht an Macht und Geld intressiert sind. Wir bräuchten eine Reform oder wir müssen eine Revolte machen, nur da müssten alle V...
Weiterlesen Bewerten:2 

07.01.2018, 14:17 Uhr
Jessas
Die DEL ist absolut nicht kritikfähig und das werden die Tigers in den nächsten Wochen garantiert auch zu spüren bekommen. Schade dass Mut zur Kritik in dieser Liga bestraft wird.
Bewerten:11 

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