Finnische Siegesserie im Finale beendet
Schweden ist nach 1994 zum zweiten Mal Olympiasieger im Eishockey. Die Tre-Kronor besiegten im skandinavischen Finale das bis dahin ungeschlagene finnische Team mit 3:2 (0:1 2:1 1:0).

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Ungefährdeter Sieg im kleinen Finale gegen Russland
Tschechien hat sich bei den Olympischen Spielen in Turin die Bronze Medaille gesichert. Der Weltmeister setzte sich im kleinen Finale gegen Russland mit 3:0 (2:0 0:0 1:0) durch.

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Weltmeister Tschechien und Russland spielen um Bronze
Schweden und Finnland stehen im Finale bei den Olympischen Spielen von Turin. Die Schweden setzten sich im Halbfinale vor 8000 Zuschauern im Palasport Olimpico gegen Weltmeister Tschechien überraschend deutlich mit 7:3 (2:1 4:2 1:0) durch. Im zweiten Halbfinale gewannen die Finnen gegen Russland mit 4:0 (1:0 2:0 1:0).

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US-Kapitän Chris Chelios sauer auf sein Team
Nach dem Spiel wollte er nur noch in die Kabine, der Kapitän der US-Auswahl. Bitter enttäuscht war er. "Das war charakterlos, was wir gegen Finnland gezeigt haben", fand der aelteste Spieler des Turniers klare Worte an seine Mannschaft. Viel mehr hatte er sich erhofft. Von einer Medaille hat Chris Chelios geträumt, doch sogar ein würdiger Abtritt von der olympischen Buehne ist ihm vergönnt geblieben. "Ich verstehe nicht, wie das passieren konnte", sagte der 44-Jährige nach dem Spiel. In einem schlechten Team habe er gespielt, sprach er in die Mikrofone der umstehenden Journalisten und nahm keinen Blatt vor den Mund.

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Schweizer ohne Chance - Tschechien und Finnland souveraen
Das lief gar nicht nach dem Geschmack der Ahornblätter: 0:2 gegen die Russen verloren und somit frühzeitig aus dem Turnier geflogen. Lange Zeit stand es 0:0, doch im letzten Drittel machte Supertalent Alexander Ovechkin das vielumjubelte 1:0 fuer die Sbornaja. Genau 41:30 Minuten waren gespielt, als Viktor Kozlov einen exzellenten Pass auf den jungen Vollblutstürmer spielte. Ovechkins fünfter Treffer in Turin. Fortan waren die Kanadier bemueht auszugleichen, doch zu sicher war die Defensive der Osteuropaeer. Kurz vor Schluss machte Alexei Kovalev den Sieg perfekt. Der Goldmedaillengewinner von Salt Lake City ist draußen.

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Kanada leidet unter dem Viertelfinal-Aus seines Teams
Momentaufnahme in einer Maschine der "Air Canada" auf dem Weg von Frankfurt nach Calgary: An Bord befinden sich viele Kanadier auf dem Heimweg nach Calgary oder Umgebung. Über der Hudson Bay in 11.000m Höhe meldet sich der Kapitän mit einer wichtigen Durchsage an die Passagiere. "Hier noch ein Ergebnis vom Eishockey-Viertelfinale in Turin. Kanada gegen Russland ... Endstand 0:2" - ein Raunen geht durch die Reihen. Neben mir fasst sich ein etwa 40-jähriger Mann mit der flachen Hand auf die Stirn und flüstert: "Oh mein Gott."

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Am Ende ergattern die Eidgenossen einen Punkt
Im letzten Match vor dem Viertelfinale präsentierte sich die Schweizer Nationalmannschaft mit einer laschen Einstellung. Zwar führten die Eidgenossen gegen Italien nach sieben Minuten mit 2:0, doch ansonsten war vom Zweitplatzierten der Gruppe B nicht viel zu sehen. Anscheinend war der Gedanke ganz bei der K.O.-Runde.

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Schweizer mit Zuversicht ins Viertelfinale
Platz zwei nach der Vorrunde - kaum einer hätte dies für möglich gehalten. Die Schweiz hat sich weiterentwickelt. Die jahrelange Aufbauarbeit bewährt sich, was nicht zuletzt die Siege gegen Kanada und Tschechien bewiesen haben. Am Nachmittag wartet Viertelfinalgegner Schweden auf die Alpenländer. Coach Ralph Krueger sieht dem Spiel mit Zuversicht entgegen: "Der Druck liegt beim Gegner. Wir können nur gewinnen."

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