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DEL2 03.11.2019, 22:17

17. Spieltag: Heilbronn unterliegt Kaufbeuren - Kantersieg für Nauheim

Bad Tölz setzt Erfolgsserie in Ravensburg fort - Steelers unterliegen in Bayreuth

Andrej Bires (Bad Nauheim) scheitert mit seinem Penalty Michael Bitzer (Crimmitschau).
Andrej Bires (Bad Nauheim) scheitert mit seinem Penalty Michael Bitzer (Crimmitschau). Foto: Andreas Chuc.
Heilbronn verlor gegen Kaufbeuren auch das zweite Spiel am Wochenende mit 3:5. Tabellenführer Kassel konnte den Vorsprung auf die Falken mit einem 5:4-Sieg gegen Landshut auf vier Punkte ausbauen. Die Tölzer Löwen feierten in Ravensburg ihren fünften Sieg in Serie. Bietigheim verlor in Bayreuth. Bad Nauheim deklassierte Crimmitschau 8:3. Heimniederlagen gab es für die sächsischen Teams aus Dresden und Weißwasser gegen Frankfurt und Freiburg.

Mit 5:3 gewann der ESV Kaufbeuren in Heilbronn. Daniel Oppolzer (6.) und Maximilian Schmidle (7.) hatten die Gäste mit einem Doppelschlag in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung gebracht. Brock Maschmeyer (20.), Bryce Gervais (23.) und Corey Mapes (35.) drehten die Partie für Heilbronn. Julian Eichinger (37.), Sami Blomqvist (44.) und Ossi Saarinen (51.) gaben dem Spiel erneut eine Wende.

Tabellenführer Kassel besiegte Landhut mit 5:4. Die 2:0-Führung der Huskies durch Alexander Karachun (9.) und Corey Trivino (11.) glichen die Niederbayern mit einem Doppelpack von Mathieu Pompei (26./27.) innerhalb von 73 Sekunden wieder aus. Ryan Moser (30.9 und Stephan Tramm (33.) stellten den alten Abstand für die Nordhessen wieder her. Im Schlussabschnitt verkürzten Maximilian Forster (42.) und Marc Schmidpeter (53.) für den EVL. Ben Duffy (48.) gelang der fünfte Treffer für die Huskies.

Auch Titelverteidiger Ravensburg konnte die Tölzer Löwen nicht stoppen. Die "Buam" gewannen mit 4:3 nach Verlängerung und feierten ihren fünften Sieg in Folge. Doppeltorschütze Lubor Dibelka (23./62.) erzielte auch den Siegtreffer in der Overtime. Marco Pfleger (24./28.) hatte das Spiel im zweiten Drittel für Bad Tölz gedreht. Jakub Svovoda (5.) und Sören Sturm (16.) hatten im ersten Durchgang für Ravensburg vorgelegt. David Zucker (48.) sicherte den Towerstars mit dem 3:3 einen Punkt.

Bietigheim verlor in Bayreuth mit 2:3 nach Verängerung. Matchwinner für die Tigers war der dreifache Torschütze Tyler Gron (1./38./61.). Bei den Steelers konnten Alexander Preibisch (30.) und Brett Breitkreuz (57.) zweimal ausgleichen.

Bad Nauheim kann auf ein perfektes Wochenende zurückblicken. Zwei Tage nach dem Derbysieg in Frankfurt kamen die Roten Teufel zu einem 8:3-Kantersieg gegen Crimmitschau. Marvin Ratmann (49./56.) traf doppelt. Die weiteren Treffer für die Hessen schossen Zach Hamill (15.), Kyle Gibbons (26.), Steve Slaton (34.) Simon Gnyp (39.) Huba Sekesi (54.) und Andrej Bires (58.). Bei den Westsachsen konnten sich Dominic Walsh (18.), Neuzugang Mitch Wahl (38.) und Austin Fyten (48.) in die Torschützenliste eintragen.

Die Lausitzer Füchse mussten gegen Frankfurt die zweite Heimniederlage in Folge einstecken. Adam MItchell (1.) erzielte den Führungstreffer für die Gäste bereits nach 38 Sekunden im Powerplay. Jakub Kania (9.) glich für die Sachsen aus. Maximilian Faber (15.) legte für die Hessen noch vor der Pause wieder vor. Fünf Sekunden vor dem Spielende entschied Stephen MacAulay (60.) die Partie für Frankfurt.

Dresden verlor gegen Freiburg mit 2:3. Cam Spiro (18.) nutzte ein Powerplay zur Führung der Breisgauer, die im zweiten Drittel durch Louis Trattner (31.) nachlegen konnten. Elvijs Biezais (34.) brachte die Eislöwen auf 1:2 heran. Mit seinem zweiten Tor stellte Cam Spiro (34.) den alten Abstand postwendend wieder her. Dresden konnte im Schlussdrittel durch Alexander Dotzler (48.) nur noch den erneuten Anschlusstreffer erzielen.
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