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DEL2 16.09.2010, 12:49

2. Bundesliga vor dem Start

Saisonvorschau Teil 1

&spielerid

Mit der zweiten Bundesliga starten auch die ESBG-Teams am kommenden Wochenende in den Liga-Alltag. Nach der Absage an die Kassel Huskies werden 13 Teams um den Titel spielen. Ein Aufstiegsrecht in die DEL hat der kommende Meister doch zunächst nicht, da der Kooperationsvertrag zwischen DEB und DEL ausgelaufen ist. Dennoch dürfte die Nachfolge des EHC München spannend werden, obwohl viele die Schwenninger Wild Wings als klaren Favoriten sehen. Eishockey Info stellt Ihnen hier die ersten sieben Zweitligisten vor.

Die Schwenninger Wild Wings gehen als Favorit in die neue Spielzeit. Große Teile des Kaders, der in der vergangenen Saison erst im Finale gegen den EHC München unterlag, konnten beisammen gehalten werden. Dazu kommen namhafte Verstärkungen wie Verteidiger Andreas Renz, der viele Jahre im Dress der Kölner Haie in der DEL aktiv war. Mit den bereits bewährten Defensivkräften und Schlussmann Steve Silverthorn zwischen den Pfosten, ist die Hintermannschaft der Wild Wings nominell am besten besetzt. Für den Angriff konnten mit Roland Mayr und Christoph Melischko zwei weitere, DEL-erfahrene Akteure unter Vertrag genommen werden, dazu kommt der zweitligaerfahrene Jonas Lanier. Da auch im Angriff große Teile des Vizemeister-Kaders beisammen bleiben, dürfte es für Coach Axel Kammerer ein Leichtes sein, die Abstimmung im Kader zu schaffen.

Normalerweise müssten die Ravensburg Towerstars erster Verfolger der Schwenninger Wild Wings sein. Die wenigen Abgänge konnten durch hochkarätige Zugänge aufgefangen werden. Unter anderem sicherten sich die Towerstars die Dienste des DEL-erfahrenen Brian Maloney, der bereits für Krefeld und Straubing in der DEL spielte, zudem kommt mit Alex Leavitt einer der Toptorjäger der Kassel Huskies. Mit Frederik Cabana von den Heilbronner Falken konnte einer der Toptorjäger der abgelaufenen Zweitligasaison verpflichtet werden. Die erfahrene Hintermannschaft vor Schlussmann Christian Rohde trägt ihr Übriges dazu bei, dass die Towerstars mehr als nur Außenseiterchancen haben, auch wenn die Verantwortlichen sich in der Außenseiterrolle sehen wollen.

Auch die Bietigheim Steelers dürften zu den Mitfavoriten zählen. Zwar mussten die Verantwortlichen bei den Personalkosten Einsparungen vornehmen, können trotzdem einen namhaften Kader ins Rennen um den Titel schicken. Mit Martin Cinibulk von den Landshut Cannibals steht ein erfahrener Mann zwischen den Pfosten, vor ihm eine in der zweiten Liga bewährte Abwehrreihe, die lediglich um den ehemaligen Landshuter David Kudelka und Alexander Genze von den Grizzly Adams Wolfsburg ergänzt wurde. Im Angriff konnten die Abgänge von Justin Kelly (nach Krefeld) und Kaspar Degn (zurück nach Dänemark) durch die verpflichtung von Olivier Latendresse und Alexander Selivanov auf dem Papier bestens kompensiert werden. Auch mit den Steelers wird folglich im oberen Tabellendrittel zu rechnen sein müssen.

Mit einer Vielzahl von Nachwuchsspieler der Adler Mannheim sind auch die Heilbronner Falken ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. Zwar mussten die Falken viele Abgänge verzeichnen, unter anderem Cory Urquhart und PJ Fenton, die für Köln und Düsseldorf in der DEL spielen. Dafür konnte mit Justin Cox aber ein erfahrener ehemaliger DEL-Profi unter Vertrag genommen werden, der in der höchsten deutschen Spielklasse bereits zu überzeugen wusste. Mit Thomas Gödtel, Torsten Fendt und Pat Baum stehen erfahrene Verteidiger zur Verfügung, auch die Angreifer Fabio Carciola, Axel Hackert und Luigi Calce sind bewährte Kräfte im Kader der Falken. Für die meisten der neuen Kontingentspieler ist jedoch das deutsche Eishockey eine neue Erfahrung, so dass man gespannt sein darf, wie sich die Falken während der Saison noch entwickeln.

Wie in den Jahren zuvor könnten auch die Landshut Cannibals ein gewichtiges Wort an der Tabellenspitze mitreden. Zwischen den Pfosten sollen die DEL-erfahrenen Sebastian Vogl und Sebastian Stefaniszin, der per Förderlizenz aus Iserlohn abgestellt wird, die Nachfolge von Martin Cinibulk antreten. Die im Vorjahr schon sichere Defensive wurde mit Kevin Kapstad und Nicolas Dumoulin noch verstärkt. Auch im Angriff wurden nur wenige Änderungen vorgenommen, neben zwei neuen Kontingentspielern werden wie in jedem Jahr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Chance erhalten, Spielpraxis in der zweiten Liga zu sammeln. Und das in Landshut hervorragende Nachwuchsspieler in den Startlöchern stehen, haben die Kannibalen in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. Für ganz oben wird es dennoch wohl nicht reichen, aber der Einzug in die Playoffs sollte gelingen.

Eine Überraschung könnten die Fischtown Pinguins Bremerhaven werden, die nach der enttäuschenden Vorsaison personell aufgerüstet haben. Vor dem deutschen Torhütergespann Marco Suvelo und Dustin Haloschan wurde die Hintermannschaft mit dem ehemaligen NHL- und DEL-Akteur Justin Kurtz weiter verstärkt. Offensiv schnüren mit Brad Self und Carsten Gosdeck zwei Neuzugänge für die Pinguine die Schlittschuhe, die ihre Torgefahr in der Vergangenheit zuhauf unter Beweis gestellt haben. Auch Ales Kreuzer, der vom EC Peiting an die NOrdsee wechselte, wird ein ausgesprochener Torriecher nachgesagt. Fraglich bleibt, ob Kreuzer den Sprung aus der Oberliga in die zweite Liga schafft.

Auch die Dresdner Eislöwen könnten eine der positiven Überraschungen der neuen Saison werden. Zwischen den Pfosten der Sachsen steht mit Pasi Häkkinen ein neuer Mann, der sich im Try-out für den Vertrag in Dresden empfahl und zuvor in der ersten italienischen Liga in Bozen aktiv war. Gleich zwei Verteidiger konnten die Eislöwen vom Rivalen aus der Lausitz abwerben. Robin Sochan und Bastian Steingroß laufen künftig in der Elbmetropole auf. Offensiv bauen die Sachsen ihren Kader kräftig um. Nur fünf Akteure bekamen neue Verträge, unter anderem aber Topscorer Sami Kaartinen. Die weiteren Neuzugänge sind allesamt DEL- und zweitligaerfahren, zudem kooperieren die Eislöwen mit den Eisbären Berlin, so dass eine Überraschung durchaus möglich ist.
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Gast
03.06.2020 06:21 Uhr


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Kommentare (4)
16.09.2010, 21:28 Uhr
Mosi (Gast)
Die Wild Wings werden morgen beim Derby die erste Saisonniederlage bekommen !!!!
Bewerten:0 

16.09.2010, 17:56 Uhr
Papabaer (Gast)
tachchen, bin ich falsch informiert, ich bin der meinung, dass die eisbaeren berlin diese saison mit den eispiraten crimmitschau kooperieren,,, tschau und gruß aus suhl
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16.09.2010, 13:53 Uhr
Silaz (Gast)
Recht hast du, Wulf! Eishockey nimmt langsam die Züge vom Fussballgeschäft an und das kann es doch echt nicht sein. So ein Verhalten kann unsportlicher nicht sein, denn wer mit sportlichen Mitteln den Aufstieg schafft, sollte auch aufsteigen und nicht aufgrund eines zu kleinen Stadions verweigert w...
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16.09.2010, 13:41 Uhr
Wulf (Gast)
Meiner Meinung nach sollte die Leitung der DEL Abgesetzt werden und alle Ligen sollten unter einer Führung geleitet werden, so das Sportliche Aufsteiger die Chance bekommen Aufsteigen zu können z.B. egal wie groß oder klein ein Stadion ist, wie viel Geld er im Jahr einnimmt oder wieviele Fans der Ve...
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DEL2 25.05.2020, 11:10

Lizenzprüfungsverfahren gestartet

Drei Bewerber für DEL- Aufstieg

Alle aktuellen 14 Clubs der DEL2 haben ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2020/2021 bei der Ligagesellschaft eingereicht. Drei Bewerber, die Löwen Frankfurt, die Kassel Huskies und die Bietigheim Steelers gibt es für den möglichen Aufstieg in die DEL.
Weiterlesen Kommentare (5)
DEL2 02.04.2020, 10:56

DEL2 startet Lizenzierungsverfahren

Abgabefrist für die Saison 2010/2021 endet am 24. Mai

Rene Rudorisch.
Rene Rudorisch.
Foto: City Press.
Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die Lizenzierungsunterlagen für die Saison 2020/2021 angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis zum 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen.
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DEL2 08.03.2020, 15:29

2. Pre-Playoff: Kaufbeuren und Dresden erreichen Viertelfinale

Buron Joker treffen auf Kassel - Eislöwen auf Frankfurt

Kaufbeuren bejubelt den Einzug ins Viertelfinale.
Kaufbeuren bejubelt den Einzug ins Viertelfinale. Foto: SpradeTV.
Den jeweils zweiten Sieg und somit den Einzug ins Viertelfinale der Playoffs haben der ESV Kaufbeuren und die Dresdner Eislöwen erreicht. Kaufbeuren schlug die Bietigheim Steelers mit 3:2 und trifft nun auf die EC Kassel Huskies, Dresden setzte sich gegen den EC Bad Nauheim mit 8:3 durch und erwartet nun die Löwen Frankfurt.
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