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DEL

42. Spieltag: Köln dreht Rhein-Derby

Plexiglasscheibe stoppt Hamburg nur kurz

Zwei Knaller-Spiele gab es am Sonntagnachmittag in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) - entsprechend voll waren die Hallen. Und sowohl die 18.514 Zuschauer in der Kölner LANXESS-Arena, als auch die über 10.000 Fans in Hamburg bekamen viel geboten. So setzte sich der Tabellenzweite Köln im Rhein-Derby gegen Düsseldorf knapp mit 4:3 durch. Hamburg hielt Nürnberg 8:4 auf Distanz. Mannheim gewann vor ebenfalls über 10.000 Zuschauern 1:0 nach Penaltys gegen Straubing. Wolfsburg triumphierte mit 4:1 in Augsburg. Die Iserlohn Roosters holten mit 3:0 in Ingolstadt den sechsten Sieg in Serie, der EHC München fertigte die Schwenninger Wild Wings mit 5:1 ab. Zum Abschluss punkteten die Krefeld Pinguine mit 4:2 bei den Eisbären Berlin dreifach.

Im Rhein-Derby vor ausverkaufter Kulisse in Köln benötigten die favorisierten Haie einen veritablen Schlussspurt, um Schlusslicht Düsseldorf mit 4:3 zu bezwingen. Colin Long (8.) und Andreas Martinsen (16.) hatten die Gäste doppelt in Führung gebracht. Das 1:2 durch Philip Gogulla (26.) konnte Dominik Draxlberger nur zehn Sekunden später egalisieren. Im Schlussabschnitt drehten Andreas Falk (41.), John Tripp (46.) und Trainersohn Björn Krupp (53.) das Spiel.

In Mannheim fielen vor 13.004 Zuschauern zwischen den Adlern und den Straubing Tigers keine Tore. Den 1:0-Heimsieg der Mannen von Trainer Hans Zach stellte Martin Buchwieser erst im Penaltyschießen sicher.

In der Hamburger O2-World mussten die 10.890 Zuschauer über eine Viertelstunde länger als geplant auf den Spielbeginn warten. Grund war eine während der Aufwärmphase zu Bruch gegangene Plexiglasscheibe. Doch der souveräne DEL-Tabellenführer Hamburg ließ sich weder davon, noch von der im Team grassierenden Virusinfektion beirren. Am Ende siegten die Freezers mit 8:4 gegen Nürnberg. Star des Tages im Dress der Hanseaten war Thomas Oppenheimer mit einem Hattrick - dem zweiten des Wochenendes - und zwei weiteren Vorlagen. In Führung ging allerdings Nürnberg durch Yan Stasny (5.). Oppenheimer besorgte den Ausgleich (10.). Wenig später gelang den Gästen durch Steven Regier (11.) die erneute Führung. Philippe Dupuis (14.) glich wieder aus und erneut Yan Stasny besorgte in Überzahl die 3:2-Führung für die Franken. Im Mittelabschnitt sahen die Ice Tigers dann zunächst keinen Stich mehr. Druval Westcott, Thomas Oppenheimer (beide 24.), Philippe Dupuis (28./PP) und Garrett Festerling (29./PP) sorgten für eine 6:3-Führung. Yan Stasny konnte in der 33. Minute nochmal verkürzen und markierte ebenfalls seinen dritten Treffer des Tages. Im Schlussabschnitt traf für Hamburg nochmals Oppenheimer zum 7:4 (57.) sowie Krämmer zum 8:4-Endstand (59.).

Die Augsburger Panther kamen vor 4.705 Zuschauern nicht über ein 1:4 gegen Wolfsburg hinaus. Das 0:1 durch Vincenz Mayer (13.) konnte Mike Connolly für Augsburg in Überzahl noch egalisieren (15.), doch Norm Milley (16.) brachte die Grizzly Adams noch vor dem ersten Pausentee wieder in Führung. Im Schlussabschnitt stellten Benedikt Kohl (47./PP) und Brent Aubin den Auswärtssieg der Niedersachsen sicher.

Im Kampf um die Playoff-Plätze machten die Iserlohn Roosters auch vor dem ERC Ingolstadt keinen Halt und holten mit 3:0 den zehnten Sieg aus den letzten elf Spielen. Lasse Kopitz 39 Sekunden vor der ersten Pause, Marty Sertich (37.) und Brent Raedeke in Überzahl (59.) erzielten die Tore vor 3.155 Zuschauern. Durch den Sieg zogen die Roosters am ERC Ingolstadt vorbei auf den achten Tabellenplatz und haben sieben Zähler Luft nach unten.

Sechs Punkte vor den Roosters belegt der EHC München nach einem 5:1-Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings den siebten Tabellenplatz und hat den Rückstand auf Nürnberg auf nur noch drei Punkte verkürzt. Die Führung der Bayern durch Daniel Sparre aus der neunten Minute konnte Tyler Beechey in der 12. Minute in Überzahl noch ausgleichen. Matt MacKay traf in der 39. Minute zum 2:1 gegen seinen alten Club, Daniel Bois (43.), Daniel Richmond (44.) und Thomas Holzmann (60.) legten vor 3.935 Zuschauern zum 5:1-Endstand nach.

Die Krefeld Pinguine haben sich zum Abschluss des Spieltags vor 12.400 Zuschauern mit 4:2 bei den Eisbären Berlin durchgesetzt. In der siebten Minute brachte Patrick Klöpper die Rheinländer in Führung, Sven Ziegler konnte in der 18. Minute ausgleichen. Für die Vorentscheidung sorgten die Gäste in der 26. und 31. Minute durch Adam Courchaine. Mark Bell verkürzte in Unterzahl in der 45. Minute für den Titelverteidiger, Kevin Clark traf in der 53. Minute in doppelter Überzahl zum 4:2-Endstand für die Pinguine.
Stand: 26.01.2014, 16:51 Uhr
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Gast
01.07.2026 18:13 Uhr

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Kommentare (19)
28.01.2014, 19:34 Uhr
Ahnungsloser (Gast)
berlin muss aussetzen und hamburg holt sich den Titel; bleibt doch in der (anschütz) familie :) Mehr als SAP zahlt eben keiner an die del :)
Bewerten:4 

28.01.2014, 17:09 Uhr
dschingo (Gast)
Ah jetzt ja masterpiece...jetzt hab ich verstanden. Sorry habe vor lauter Arroganz den Blick für's Wesentliche verloren :-). Danke kb da hast du wohl in gewisser Hinsicht recht, aber das wird sich wohl erst richtigen , wenn die Po's erreicht werden sollten.
Bewerten:0 

28.01.2014, 16:02 Uhr
Masterpiece (Gast)
Es geht mir einzig und allein um die zitierte Formulierung, welche offensichtlich der Arroganz eines Eisbären Fans entsprungen ist aber die Denkweise vieler Bärliner wiederspiegelt. Wird es so deutlicher?!
Bewerten:0 

28.01.2014, 15:51 Uhr
KB
Für mich bleibt's dabei...bei den Eisbären sind zu viele Spieler zu satt! Es liegt an den Spielern und nicht an der Oranisation EEB. Und abschreiben würde ich sie mal noch nit woll. Hab jetz nit den kompletten spülplan im Kopf und will auch nicht nachschlagen...aber grob sind es noch 8 Spiel,a...
Weiterlesen Bewerten:0 

28.01.2014, 15:22 Uhr
dschingo (Gast)
Warum Arroganz??? Als Rekordmeister weckt man und hat auch gewisse Erwartungen. Sorry, andere Mannschaften sprechen auch offen vom Titelgewinn. Ist das arrogant? Klar, fader Beigeschmack, wenn man drei Titel in Folge holt und nun um PO´s zittern muss, allerdings kann die Meisterschaft der Eisbären i...
Weiterlesen Bewerten:1 

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