Anzeige
Anmelden

Anzeige
Anzeige
Anzeige
DEL

Ice Tigers schlagen Eisbären mit 4:3-Toren

50.000 Zuschauer beim ersten Winter-Game

Im ersten Winter-Game der DEL-Geschichte haben sich die Thomas Sabo Ice Tigers gegen die Eisbären Berlin mit 4:3-Toren durchgesetzt. Erst in der 33. Minute konnte Connor James in Überzahl das 1:0 der Franken erzielen, zwei Sekunden vor der zweiten Pause glich Florian Busch in Unterzahl für die Eisbären aus. In der 43. Minute brachte Tim Schüle die Gastgeber erneut in Führung, 27 Sekunden später glich André Rankel bereits aus. Patrick Reimer legte in der 47. Minute erneut für die Ice Tigers vor, Jason Jaspers traf in der 54. Minute zum 4:2. Der Anschlusstreffer von T.J. Mulock in der Schlussminute kam zu spät für die Eisbären.
✎  Samstag, 05.01.2013, 19:46 Uhr


Für die Gastgeber hatte Casey Borer vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Nürnberger Fußballstadion die beste Chance des ersten Drittels, verpasste den Kasten von Rob Zepp aber knapp. Auf Seiten der Eisbären traf Laurin Braun nur den Außenpfosten des Nürnberger Tores.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Ice Tigers das etwas aktivere Team und hatten durch Marco Nowak und Yasin Ehliz erste Möglichkeiten. Berlins Mark Katic musste vorübergehend in der Kabine behandelt werden, nachdem er unglücklich vom Schläger eines Nürnbergers im Gesicht getroffen wurde. In der 31. Minute gab es die zweite Strafzeit des Spiels gegen die Gastgeber. Connor James musste wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox.

Und wie schon im ersten Abschnitt erwischte es kurz nachher einen Berliner. Tyson Mulock kassierte wegen unnötiger Härte zwei Strafminuten. Kaum waren die Ice Tigers wieder komplett, wurde Connor James am langen Pfosten freistehend von Steven Reinprecht angespielt und konnte die Scheibe zum 1:0 in den Kasten der Eisbären schieben. Nur Sekunden später hatten die Gastgeber durch Dusan Frosch eine Konterchance, der Stürmer scheiterte aber an Rob Zepp.

In der 38. Minute musste Eric Chouinard wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis, aber die erste Gelegenheit hatten die in Unterzahl agierenden Franken. Aber Connor James konnte seinen Konter nicht verwerten, nachdem ihm der Puck etwas versprang. In der Folge kassierte Frank Hördler zwei Strafminuten, aber die Eisbären kamen in Unterzahl zum Ausgleich. Florian Busch profitierte von einem Scheibenverlust der Ice Tigers, lief ins Angriffsdrittel und zog direkt in den Winkel ab.

Den besseren Beginn im Schlussdrittel hatten erneut die Gastgeber, die durch einen verdeckten Handgelenkschuss von Tim Schüle in der 43. Minute erneut in Führung gingen. Aber nur 27 Sekunden später glich Andre Rankel für den Rekordmeister bereits zum 2:2 aus. In der Folge gab es gute Gelegenheiten für beide Teams, bis zum nächsten Treffer mussten die Zuschauer aber gute vier Minuten warten.

Mit einem kuriosen Tor brachte Patrick Reimer die Ice Tigers in der 47. Minute erneut in Führung. Hinter der Grundlinie schoss er den Puck in Richtung Tor und die Scheibe ging zwischen dem Knie von Rob Zepp und dem Torpfosten ins Netz. Nachdem sich zwei Berliner von einem Nürnberger den Puck hinter dem eigenen Tor abnehmen liessen, passte Ryan Bayda die Scheibe auf den im Slot freistehenden Jason Jaspers. Der Stürmer ließ Rob Zepp mit einer Direktabnahme keine Abwehrchance und netzte zum 4:2 ein.

Bereits zwei Minuten vor Spielende setzte Eisbären-Coach Don Jackson alles auf eine Karte und nahm Schlussmann Rob Zepp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das Schiedsrichtergespann Lars Brüggemann / Daniel Piechaczek entschied 43 Sekunden vor Spielende nach Studie des Videobeweis auf Tor für die Eisbären, nachem Travis James Mulock die Scheibe hinter die Torlinie beförderte.

Stimmen zum Spiel:

Don Jackson: "Es war ein tolles Event für das deutsche Eishockey und Nürnberg."

Bengt-Ake Gustafsson: "Es war eine sehr spezielle Situation für alle Beteiligten. Deshalb bin ich glücklich das wir gewonnen haben."
Anzeige
Kommentar schreiben
Gast
21.10.2026 17:05 Uhr

 E-Mail bei neuen Kommentaren Abschicken
Kommentare (8)
07.01.2013, 07:21 Uhr
Tom
Guten Morgen tampabolt! Ja, Du hoffst richtig. dachte ich zumindest bis gestern beim Schreiben. Allerdings solltest Du heute mal den Mannheimer Morgen lesen....
Bewerten:0 

07.01.2013, 00:11 Uhr
Hilleech (Gast)
Also man muss schon wirklich Einaml sagen es war einfach unglaublich die Fans das Spiel einfach alles Was der Sport braucht aber das nächste mal bitte weiter im Norden 800 km Anreise und Abreise ist nicht so toll aber es hat sich auf jedenfall gelohnt toller Einfall
Bewerten:2 

06.01.2013, 17:40 Uhr
tampabolt (Gast)
@ Tom aus MA. Hoffe, Dein Statement ist nur Ironie. Ansonsten sind es solche Kommentare, die den Leuten außerhalb Mannheims immer Futter geben mit ihrer Meinung, daß Mannheim nur mit Hopp's Kohle obenauf ist. Ich bin selbst Adler-DK-Inhaber, aber ich bin nicht der Meinung, daß Mannheim immer übera...
Weiterlesen Bewerten:2 

06.01.2013, 16:18 Uhr
EisbärBerlin81 (Gast)
Geiles Spiel...tolle Stimmung, zumindest bei uns - wo sollte ja klar sein - Nürnberg hat man nur bei den Toren gehört und sonst auch nix gesehen...klatschen, hüpfen etc., Wetter hätte Eishochey-würdiger sein können, also kälter und mit Schnee statt Regen, aber sonst Klasse...bin mal gespannt...
Weiterlesen Bewerten:3 

06.01.2013, 14:10 Uhr
Tom
Ja, da haben halt die Mannheimer gefehlt. Wir fragen mal Daniel Hopp ob der Papa nicht die Rhein-Neckar-Arena derTSG Hoffenheim hergibt....Müsste ja in der Familie beim Frühstück zum regeln sein.
Bewerten:4 

Weitere 3 Kommentare anzeigen

DEL: 46./49. Spieltag

Ingolstadt feiert Sieg gegen Wolfsburg

Schwenningen dreht Spiel in Köln in den Schlussminuten

Die Schwenninger Joacim Eriksson und Dominik Bittner gegen Kölns Maximilian Kammerer.
Die Schwenninger Joacim Eriksson und Dominik Bittner gegen Kölns Maximilian Kammerer. Foto: City-Press.
Am Dienstag fanden in der Penny DEL zwei vorgezogene Spiele vom 46. und 49. Spieltag statt. Ingolstadt setzte sich mit 3:2 gegen Wolfsburg durch. Die Schwenninger Wild Wings holten in Köln einen Rückstand auf und entschieden die Partie in der Verlängerung.
DEL: 10. Spieltag

Derbysiege am Sonntag für Nürnberg, Ingolstadt und Schwenningen

Berlin mit Shut-out Sieg in Krefeld weiter Spitze

Schwenningens Sebastian Uvira gegen Mannheim Nicolas Mattinen.
Schwenningens Sebastian Uvira gegen Mannheim Nicolas Mattinen. Foto: Herrmann Agenturfotografie.
Am Sonntag feierten Nürnberg, Ingolstadt und Schwenningen Derbysiege in der DEL. Ingolstadt drehte gegen Augsburg einen Rückstand im Schlussdrittel. Nürnberg beendete seine Niederlagenserie mit einem Erfolg gegen München. Schwenningen verlässt den letzten Tabellenplatz mit einem Sieg in Mannheim. An der Spitze behaupteten die Eisbären Berlin ihre Position Shutout-Sieg in Krefeld.
DEL: 9. Spieltag

München beendet Berlins Serie - Roosters schlagen Haie

Nürnberg verliert auch in Bremerhaven

Iserlohn konnte vier Tore beim Heimsieg gegen Köln bejubeln.
Iserlohn konnte vier Tore beim Heimsieg gegen Köln bejubeln. Foto: Mathias M. Lehmann.
München setzt der Siegesserie der Eisbären Berlin ein Ende. Nürnberg Ice Tigers kassierte in Bremerhaven die vierte Niederlage in Folge zufügten. In Augsburg verspielten die Panther nach einem Doppelschlag zum 3:3 ihre Hoffnung auf Zählbares gegen die Adler Mannheim. Heimniederlagen gab es für Frankfurt und Schwenningen. Iserlohn besiegte Köln.