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DEL2 28.11.2010, 21:32

20. Spieltag: Wild Wings gewinnen Topspiel

Dresden und Rosenheim nun erste Verfolger

Nach einem 3:1-Sieg gegen die Towerstars Ravensburg im Topspiel des 20. Spieltages haben die Schwenninger Wild Wings bereits acht Punkte Vorsprung auf die Dresdner Eislöwen und gar deren neun auf die Starbulls Rosenheim. Dresden zog durch einen 5:3-Derbysieg in Crimmitschau, Rosenheim durch einen 4:1-Erfolg über Heilbronn an den Towerstars vorbei. Den höchsten Sieg des Abends feierten die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 6:2 über die Wölfe Freiburg.

Das Topspiel des Tages lockte 4.874 Zuschauer nach Schwenningen, wo sich die Wild Wings gegen die Towerstars Ravensburg mit 3:1 durchsetzten. Tobias Samendinger sorgte in der neunten Minute für den Führungstreffer der Gäste, der von Radek Krestan in der 24. Minute egalisiert wurde. Jonas Lanier und Dan Hacker trafen binnen 39 Sekunden in der 31. Minute zum 3:1-Endstand.

Die Dresdner Eislöwen nutzten den Patzer der Towerstars und zogen durch einen 5:3-Sieg im Derby bei den Eispiraten Crimmitschau auf den zweiten Tabellenplatz. Vor 2.604 Zuschauern brachte Bruce Becker die Gäste bereits in der 3. Minute in Führung, nach dem Ausgleich durch Mark Kosick (5.) brachte Jan Zurek die Eislöwen in der 12. Minute erneut in Führung. Im zweiten Abschnitt sorgten Hugo Boisvert (26.) und Topscorer Sami Kaartinen (31.) mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. MIt einem Empty-Net-Tor in der 51. Minute legte Zurek mit seinem zweiten Tor des Abends den fünften Treffer der Eislöwen nach, Patrick Pohl und erneut Kosick konnten für die Eispiraten noch zweimal verkürzen.

Auch die Starbulls Rosenheim sind an den Towerstars vorbeigezogen, nachdem sie ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken vor 2.080 Zuschauern glatt mit 4:1 gewannen. Zweimal Mitch Stephens (17. und 19.), Josef Frank (36.) und Konrad Reeder (46.) schossen die Gastgeber mit 4:0 in Führung, ehe Aaron Slattergren in der 59. Minute den Ehrentreffer der Falken erzielte.

Nur drei Minuten zu Beginn des zweiten Abschnitts reichten den Fischtown Pinguins Bremerhaven, um sich gegen die Wölfe Freiburg entscheidend abzusetzen. Die Gäste waren zuvor durch Christian Billich (9.) in Führung gegangen, Marian Dejdar glich vor 1.675 Zuschauern in der 19. Minute zum 1:1 aus. In besagten drei Minuten zogen die Gastgeber durch Tore von Chris Stanley (22.), Ales Kreuzer und Carsten Gosdeck (beide 25.) auf 4:1 davon, Thomas Brandl (33.) und Alexander Janzen (38.) legten vor der zweiten Pause gar noch zum 6:1 nach. Milan Karlicek traf in der 58. Minute für Freiburg noch zum 2:6-Endstand.

Dank eines überragenden Brent Walton konnten sich die Bietigheim Steelers vor 1.218 Zuschauern gegn die Landshut Cannibals nach Verlängerung mit 4:3-Toren durchsetzen.Zunächst aber brachte Peter Abstreiter die Cannibals mit 1:0 in Führung (13.), Dominik Hammer glich für die Steelers in der 21. Minute aus. Nach dem ersten Treffer Waltons zum 2:1 (27.) drehten die Gäste die Partie durch Ty Morris (31.) und Frantisek Mrazek (32.) in eine 3:2-Führung. Die Treffer Nummer zwei und drei des Abends von Walton (33. und 62.) sicherten den Steleers jedoch den Zusatzpunkt.

Auch die Hannover Indians konnten sich dank zweier Tore von Kevin Richardson gegen die Lausitzer Füchse knapp durchsetzen. In der 37. und 51. Minute traf der Kanadier zum 2:0 für die Niedersachsen, Rory Rawlyk konnte in der 58. Minute für die Lausitzer nur noch zum 1:2-Endstand verkürzen.
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29.06.2022 02:32 Uhr


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