Trennung kurz nach Vertragsverlängerung
Nur gute zwei Monate nach der Vertragsverlängerung mit Coach Ron Wilson haben sich die Toronto Maple Leafs nach nur einem Sieg aus den letzten elf Spielen von ihrem Cheftrainer getrennt. Seit 2004 waren die Maple Leafs nicht mehr in den Playoffs vertreten und liegen derzeit mit fünf Punkten Rückstand auf dem zwölften Rang. Zuletzt ging die Beliebtheit von Ron Wilson bei den Fans spürbar zurück. Bei der 3:5-Niederlage gegen die Florida Panthers skandierten die Zuschauer "Fire Wilson".

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Debakel für Florida - Buffalo siegt weiter
Die Vancouver Canucks haben das Topspiel der Western Conference gegen die St. Louis Blues mit 2:0-Toren gewonnen und liegen nun wieder drei Punkte vor den Blues und den Detroit Red Wings, die als spielfreies Team wieder auf den zweiten Rang im Westen kletterten. Vor 18.890 Zuschauern trafen Alexandre Burrows (45.) und Chris Higgins (60.) für die Canucks, für die Roberto Luongo mit 29 Paraden entscheidenden Anteil am Sieg hatte.

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Buffalo verkürzt Rückstand auf Platz acht
Die St. Louis Blues haben sich bei den Edmonton Oilers mit 5:2-Toren durchgesetzt und liegen auf dem zweiten Tabellenplatz im Westen. Andy McDonald traf bereits in der ersten Minute zur Führung der Oilers, Scott Nichol (23.) und erneut Andy McDonald (28.) legten zum 3:0 der Blues nach. Corey Potter (29.) und Ryan Nugent-Hopkins (40.) verkürzten für die Oilers vor 16.839 Zuschauern im zweiten Abschnitt zum 2:3, Kevin Shattenkirk (44.) und Chris Stewart (48.) erhöhten im Schlussdrittel zum 5:2-Endstand.

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Kampf um Playoff-Plätze voll entbrannt
In beiden Conferences ist der Kampf um die Playoff-Plätze voll entbrannt. Im Osten liegen speziell die Teams aus der South-East-Division, Florida, Washington und Winnipeg nur vier Punkte auseinander, insgesamt trennen die Plätze acht bis elf gerade einmal fünf Zähler. Noch enger geht es im Westen zu, wo die Plätze sechs bis zehn nur drei Punkte auseinander liegen. Selbst die Anaheim Ducks, derzeit 13., haben auch nur sechs Zähler Rückstand auf den wichtigen achten Platz.

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Blues überholen Red Wings
Die New York Rangers haben das "kleine" Derby gegen die New Jersey Devils mit 2:0 gewonnen und liegen wieder neun Punkte vor den Boston Bruins an der Spitze der Eastern Conference. Vor 18.200 Zuschauern trafen Carl Hagelin (17.) und Ryan Callahan (59.) für die Rangers. In einer sehr offensivschwachen Partie musste Rangers-Schlussmann Henrik Lundquist für seinen achten Shut-out nur 13 Schüsse abwehren, sein Gegenüber Martin Brodeur konnte ebenfalls 13 Schüsse abwehren.

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Alexander Sulzer von Vancouver nach Buffalo
Am gestrigen Abend mitteleuropäischer Zeit endete die Transferfrist in der NHL. Am letzten Tag herrschte rege Betriebsamkeit und 34 Spielerwechsel wurden am letzten Tag über die Bühne gebracht. Aus deutscher Sicht war lediglich Alexander Sulzer involviert, der zusammen mit Cody Hodgson von den Vancouver Canucks im Tausch gegen Marc-Andre Gragnani und Zack Kassian zu den Buffalo Sabres geht. In 12 Spielen für die Canucks verbuchte der Nationalspieler eine Torvorlage.

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Florida untermauert Divisions-Führung
Am frühen Sonntag Abend mitteleuropäischer Zeit stand der nächste NHL-Spieltag auf dem Plan. Als neuer Spitzenreiter mussten die Vancouver Canucks zu den Dallas Stars reisen - und verloren nach Verlängerung mit 2:3. Die San Jose Sharks verpassten die Rückkehr an die Spitze ihrer Division mit einer 3:4-Niederlage in Minnesota. Im Osten untermauerten die Florida Panthers ihren knappen Vorsprung an der Spitze der South-East-Division mit einem 4:2-Sieg über die Montreal Canadiens, die Pittsburgh Penguins schlugen die Columbus Blue Jackets mit dem selben Resultat.

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Rangers und Bruins siegen - Schützenfest der Penguins
Nachdem die Vancouver Canucks die Heimserie der Detroit Red Wings nach 22 Siegen beendeten, setzten sich nun auch die Colorado Avalanche beim Tabellenzweiten der Western Conference durch. Gabriel Landeskog (2. und 34.) und David Jones (3.) schossen die Gäste zunächst mit 3:0 in Führung. Nach dem Anschlusstor der Red Wings durch Jiri Hudler (41.) legte Steve Downie in der 50. Minute zum 4:1 der Avalanche nach. Jiri Hidler (54.) und Valtteri Filpulla (55.) verkürzten vor 20.066 Zuschauern noch zum 3:4-Endstand.

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