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DEL 16.10.2016, 22:45

10. Spieltag: Wolfsburg gewinnt Spitzenspiel

Sechs-Punkte-Wochenende der Roosters - Derbysieg der DEG

Torchance für Düsseldorfs Daniel Weiß im Spiel bei den Krefeld Pinguinen.
Torchance für Düsseldorfs Daniel Weiß im Spiel bei den Krefeld Pinguinen. Foto: Sylvia Heimes.
Aktualisiert Am 10. Spieltag feierte DEL-Neuling Bremerhaven den zweiten Heimsieg. Gegen die Eisbären Berlin gewannen die Norddeutschen mit 3:1. Die Iserlohn Roosters verbuchen ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende. Am Sonntag setzten sich die Sauerländer bei den Schwenninger Wild Wings mit 3:2 durch. Im Spitzenspiel mussten sich die Kölner Haie den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 geschlagen geben. Jeweils auswärts und nach Verlängerung setzten sich die Adler Mannheim bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:5 und die Düsseldorfer EG bei den Krefeld Pinguinen mit 3:2 durch.

In Bremerhaven mussten die Zuschauer bis zur 31. Spielminute auf das erste Tor warten. Im Powerplay brachte Cory Quirk die Pinguins in Führung. Berlin antwortete vier Minuten später mit dem Ausgleich durch Micki DuPont. In den Schlussminuten der Partie legte Jason Bast wieder für Bremerhaven vor. Als Berlin Torwart Vehanen für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatte entschied Jack Combs das Spiel.

In Schwenningen hatten Greg Rallo (8./22.) und David Dziurzynski (49.) die Gäste aus Iserlohn mit 3:0 in Führung geschossen. Im Schlussabschnitt kamen die Wild Wings dann bis auf 2:3 heran. Simon Danner (45.) und Jerome Samson (53.) im Powerplay trafen zum 2:3. Die Sauerländer konnten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Für die Schwarzwälder endet das Wochende damit ohne Punktgewinn.

Einen 3:2-Sieg fuhren die Grizzlys Wolfsburg bei den Kölner Haien ein und konnten den Rückstand auf die Haie auf einen Punkt verkürzen. Innerhalb von knapp drei Minuten schossen Mark Voakes (29.), Sebastian Furchner (30.) und Alexander Weiß (32.) die Gäste vor 9.173 mit 3:0 in Führung, Corey Potter (38.) und Ryan Jones (40.) konnten für die Haie zum 2:3-Endstand verkürzen.

Das Straßenbahn-Derby zwischen den Krefeld Pinguinen und der Düsseldorfer EG endete mit einem 3:2-Sieg der Gäste nach Verlängerung. Dragan Umicevic (16. und 24.) brachte die Gastgeber vor 6.247 Zuschauern zweimal in Führung, Marcel Brandt (23.) und Alexander Barta (24.) konnten jeweils ausgleichen. In der Schlussminute der Partie erzielten die Pinguine zunächst den vermeintlichen Treffer zum 3:2, der wegen Torraumabseits von den Unparteiischen nicht anerkannt wurde. In der Verlängerung nutzte Norman Milley in der ersten Minute einen Abpraller von Pinguine-Schlussmann Niklas Treutle zum Sieg der Gäste.

Auch die Adler Mannheim konnten sich nach Verlängerung auswärts durchsetzten. Vor 5.198 Besuchern setzten sich die Adler bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg mit 6:5-Toren durch. Vladislav Filin (1.) und Patrick Reimer (14.) brachten die Gastgeber im ersten Abschnitt zweimal in Führung, David Wolf konnte in der fünften Minute zwischenzeitlich ausgleichen. Auch der zweite Abschnitt begann mit einem frühen Tor der Gastgeber, Yasin Ehliz traf in der 21. Spielminute zum 3:1, Marcel Goc verkürzte keine zwei Minuten später (23.). Wiederum nur drei Minuten später stellte Brandon Segal mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her (26.), ehe ein Doppelschlag durch Marcel Goc (31.) und Brent Raedeke (33.) die Partie zum 4:4 ausglich. Noch vor der zweiten Pause brachte Patrick Reimer die Gastgeber erneut in Führung (35.), David Wolf glich mit seinem zweiten Tor des Tages in der 48. Spielminute abermals aus. Für die Entscheidung sorgte Sinan Akdag nach 21 Sekunden in der Verlängerung.

Einen 5:3-Sieg fuhren die Augsburger Panther gegen die Straubing Tigers ein und haben die Rote Laterne an die Gäste übergeben. Hoch verdient brachte T.J. Trevelyan die Panther in der 20. Minute in Führung, Jeremy Williams (24.) und Tim Miller (31.) drehten die Partie zwischenzeitlich. 12 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Michael Davies der Ausgleich zum 2:2, Andrew LeBlanc (41.), Braden Lamb (42.) und Thomas Holzmann (47.) erhöhten innerhalb von knapp sechs Minuten auf 5:2 für die Panther. Mehr als der Anschlusstreffer zum 5:3-Endstand durch Adam Mitchell in der 48. Minute gelang den Tigers nicht mehr.

Der EHC Red Bull München hat sich im Derby gegen den ERC Ingolstadt mit 3:2-Toren nach Verlängerung durchgesetzt. Vor 3.570 Zuschauern traf Thomas Pielmeier bereits nach neun Sekunden zur Führung der Gäste, Martin Buchwieser legte in der 19. Minute zum 2:0 der Panther nach. Keith Aucoin (35.) und Deron Quint (57.) glichen zum 2:2 aus. In der Verlängerung erzielte Michael Wolf das Siegtor des Titelverteidigers.
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Gast
28.06.2022 18:22 Uhr


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Kommentare (12)
17.10.2016, 19:55 Uhr
Hab germany
Brhv und puckfreund bleibt mal locker. Was soll denn Herr Hartmann von uns denken. Laut der Berliner Presse war in der Halle eine mega Stimmung. So jetzt lasst uns Dienstag die Verwandtschaft aus Krefeld ärgern.
Bewerten:1 

17.10.2016, 17:24 Uhr
Brhv
@Puckfreund, was und wie ich etwas beurteilen kann, das mußt Du wirklich schon mir überlassen. Ich glaube das ich schon etwas länger das Publikum beim REV kenne als Du. Und nach mehr als 25 Jahre Eishockey, weiß ich doch schon wie die Stimmung bei uns in der Halle ist. Und das nicht nur Eishockey be...
Weiterlesen Bewerten:0 

17.10.2016, 12:02 Uhr
*Puckfreund*
@Hartmann erstens 80 bin ich noch lange nicht! Dauert noch ein paar Jahrzente! Zweitens vielen Dank ich hätte auch nicht in meinen kühnsten Träumen erwartet das wir im ersten Viertel der Saison schon solche Ergebnisse einfahren werden. Die Saison ist noch lange... das mit 4 Verletzten Spielern die w...
Weiterlesen Bewerten:3 

17.10.2016, 11:43 Uhr
*Puckfreund*
@Brhv Warum soll ich einen schlechten Tag gehabt haben? Das kann man ja wohl sagen , wenn man das so empfindet! Ich stehe im Block 4 immer schon seit den Jahr seit ich nach Norddeutschland gezogen bin. Da knallt es immer , weil da die Gesänge etc. ja her kommen. Es wollte aber gestern nicht so richt...
Weiterlesen Bewerten:0 

17.10.2016, 11:01 Uhr
Brhv
@ Hab germany/Puckfreund, hattete Ihr beide einen schlechten Tag oder warum schreibt Ihr das in der Halle keine Stimmumg war? Das sehe ich ganz anders, die Halle stand hinter der mannschaft, Sie hat Sie angefeuert, und es hat richtig Spass gemacht dabei gewesen zu sein. Und blieber "hab germany", ü...
Weiterlesen Bewerten:0 

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