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DEL 26.02.2016, 22:22

48. Spieltag: Krefeld gibt Rote Laterne ab

Mannheim beendet Niederlagenserie - Wichtige Siege für Panther

Wolfsburgs Tyler Haskins greift Krefelds Schlussmann Tomas Duba an.
Wolfsburgs Tyler Haskins greift Krefelds Schlussmann Tomas Duba an. Foto: Sylvia Heimes
Nach dem 48. Spieltag liegt der EHC Red Bull München wieder an der Tabellenspitze der DEL. Mit 5:0 setzten sich die Bayern beim neuen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings durch. Die Eisbären Berlin unterlagen nach 3:0-Führung noch mit 3:4 nach Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters. Die Düsseldorfer EG musste sich bei den Adler Mannheim mit 2:3 geschlagen geben und kassierte die vierte Niederlage in Folge. Leer gingen auch die Grizzlys Woöfsburg mit 1:4 bei den Krefeld Pinguinen aus. Im Kampf um Rang zehn haben der ERC Ingolstadt mit 4:3 bei den Straubing Tigers und die Augsburger Panther mit 6:2 gegen die Hamburg Freezers wichtige Zähler gegen direkte Konkurrenten geholt. Die Kölner Haie sind nach einem 1:3 bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg auch wieder mittten drin im Kampf um Rang zehn.

Das Spitzenspiel des Abends zwischen den Iserlohn Roosters und den Eisbären Berlin endete nach Penaltyschießen mit 4:3 für die Gastgeber. Durch Sven Ziegler (16.), Marcel Noebels (22.) und erneut Sven Ziegler (23.) lagen die Eisbären bereits mit 3:0-Toren in Führung. Innerhalb von 35 Sekunden konnten Chris Connolly und Brooks Macek mit einem verwandelten Penalty in der 38. Minute zum 2:3 verkürzen. Cody Sylvester war in der 51. Minute zum Ausgleich für die Roosters zur Stelle, den entscheidenden Penalty verwandelte Mike York.

Einen 5:0-Sieg holte der EHC Red Bull München im Gastspiel bei den Schwenninger Wild Wings. Vor 4.218 Zuschauern brachte Steve Pinizzotto die Bayern in der siebten Minute in Führung, Dominik Kahun (40.) und Frank Mauer (48.) legten zum 3:0 der Gäste nach. Dominik Kahun (50.) und Mads Christensen (56.) legten zum 5:0-Endstand nach.

Durch ein 3:2 gegen die Düsseldorfer EG konnten die Adler Mannheim erstmals seit dem Trainerwechsel dreifach punkten. Eduard Lewandowski (32.) und Drayson Bouwman (48.) legten zweimal für die Gäste vor, Christoph Ullmann (37.) und Jonathan Rheault (56.) glichen jeweils aus. Zum Sieg der Adler, die sich auf Rang sieben verbesserten, traf Sinan Akdag in der 58. Spielminute.

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben sich vor 4.716 Zuschauern gegen die Kölner Haie mit 3:1 durchgesetzt und liegen als Fünfter in Rechweite des Heimrechts im Viertelfinale. Die Führung der Franken durch Yasin Ehliz (37.) konnte Patrick Hager in letzter Minute des zweiten Drittels noch ausgleichen. Leonhard Pföderl (51.) und Patrick Reimer (59.) trafen zum 3:1-Endstand. Die Haie belegen mit zwei Punkten Vorsprung auf Rang elf derzeit Tabellenplatz neun.

Mit 4:1 haben sich die Krefeld Pinguine vor 4.006 Zuschauern gegen die Grizzlys Wolfsburg durchgesetzt und konnten den letzten Tabellenplatz verlassen. Zur ersten Pause lagen die Pinguine nach einem Tor von Herberts Vasilijevs aus der 15. Minute mit 1:0 in Führung, Brent Aubin konnte in der 21. Minute ausgleichen. Innerhalb von zwei Minuten schossen Henrik Eriksson (29.) und Mark Hurtubise (31.) die Pinguine mit 3:1 in Führung, Henrik Eriksson erhöhte zwei Sekunden vor der zweiten Pause zum 4:1-Endstand.

Der ERC Ingolstadt hat das Derby bei den Straubing Tigers vor 5.525 Zuschauern mit 4:3 für sich entschieden. In der Tabelle liegen die Panther auf dem achten Rang und haben vier Punkte Vorsprung auf die Tigers auf Tabellenplatz elf. In der 19. Minute brachte Alexander Barta die Gäste in Führung, nur 25 Sekunden später konnte Sebastian Osterloh bereits ausgleichen. Durch Brandon Buck (22. und 39.) und Petr Taticek (37.) zogen die Panther in der Folge auf 4:1 davon. Sean O'Connor (47.) und Mike Hedden (54.) konnten noch zum 3:4-Endstand verkürzen.

Durch einen 6:2-Sieg gegen die Hamburg Freezers sind die Augsburger Panther bis auf einen Punkt an die Hanseaten, die derzeit Tabellenzehnter sind, herangekommen. Mit 58 Strafminuten haben sich die Freezers selbst um den Sieg gebracht, die Panther erzielten gleich fünf Treffer in Überzahl. Ben Hanowskieröffnete in der 12. Minute den Torreigen, durch Julian Jakobsen (38.) und Morten Madsen (39.) gingen die Freezers im zweiten Abschnitt mit 2:1 in Führung. Steffen Tölzer war in der 45. Minute zum 2:2 zur Stelle, ehe Mike Iggulden zweimal in doppelter Überzahl in der 52. Minute zum 4:2 traf. Andrew LeBlanc (54.) und Thomas Holzmann (55.) erhöhten vor 4.789 Zuschauern jeweils in Überzahl zum 6:2-Endstand.
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Gast
31.10.2020 08:04 Uhr


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Kommentare (19)
28.02.2016, 11:08 Uhr
BlackHawk
@Lenovo: Die Roosters spielen eine tolle Saison und stehen völlig zurecht "da oben". Es ging hier aber primär um die Partie gegen die Eisbären. Du musst zugeben, dass die Verteilung der Strafzeiten schon merkwürdig ist, oder etwa nicht!? Fakt ist, und das kannst auch Du nicht wegdiskutieren, dass si...
Weiterlesen Bewerten:4 

28.02.2016, 11:01 Uhr
TD
Hallo Lenovo ich habe nichts gegen Iserlohn und von mir aus könnt ihr auch Meister werden. Nach meiner Meinung hatte auch die Kulisse nicht Schuld an der Leistung oder besser gesagt nicht Leistung der Schiris, da habe ich in unserer und anderen Hallen ganz andere Sachen erlebt. Mir ging es n...
Weiterlesen Bewerten:8 

28.02.2016, 10:47 Uhr
Kirmesligafan (Gast)
Ja, die Schiedsrichter lassen sich von der Atmosphäre beeinflussen! Wer etwas anderes behauptet sieht das durch seine rosarote Roostersbrille. Es ging hier um das Spiel der Hühner gegen die Eisbären. Strafen: IEC 0, Berlin 6. Und da kommst Du, Lenovo, mit einer Generalabrechnung??? Träum weiter...
Bewerten:9 

28.02.2016, 09:47 Uhr
Lenovo
Iserlohner Erfolg darf nicht sein. Iserlohn ist ein Team, dass - wenn überhaupt - um Platz 10 mitzuspielen hat. Da wo Iserlohn jetzt in der Tabelle steht, werden nur Teams wie *öln, Mannheim, Hamburg, etc. akzeptiert! Warum steht Iserlohn also so weit oben in der Tabelle? ... mmh, mal über...
Weiterlesen Bewerten:8 

27.02.2016, 21:16 Uhr
BlackHawk
@AEV-Mama: Natürlich hast Du Dich explizit über die Szene mit Trevelyan echauffiert und ruderst hier jetzt zurück. Wenn man sich das Ganze noch mal anguckt, wird sogar deutlich, dass T. J. mit dem Schlittschuh im Eis hängen bleibt und sich dabei verletzt. Das Vergehen von Jakobsen hätte mit 2 Minute...
Weiterlesen Bewerten:2 

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