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DEL 23.10.2015, 22:20

13. Spieltag: Souveräner Sieg der Ice Tigers

Roosters klettern auf zwei - Wild Wings siegen weiter

Nürnbergs Schlussmann Andreas Jenike rettet im Spiel bei den Krefeld Pinguinen.
Nürnbergs Schlussmann Andreas Jenike rettet im Spiel bei den Krefeld Pinguinen. Foto: Sylvia Heimes
Nach dem 13. Spieltag liegen die Nürnberg Ice Tigers weiterhin an der Tabellenspitze der DEL. Die Franken setzten sich beim neuen Schlusslicht Krefeld mit 4:0 durch. Das Tabellenende verlassen konnte der ERC Ingolstadt durch ein 4:3 bei den Kölner Haien. Das torreichste Spiel des Abends gewannen die Iserlohn Roosters mit 7:5 gegen die Augsburger Panther und kletterten auf Tabellenplatz zwei vor den Eisbären Berlin, die sich bei Titelverteidiger Mannheim mit 1:2 geschlagen geben mussten. Die Grizzlys Wolfsburg kassierten gegen die Hamburg Freezers eine weitere Heimniederlage, wie auch der EHC München gegen die Düsseldorfer EG. Schwenningen fuhr gegen die Straubing Tigers den dritten Sieg in Serie ein.
 
Die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg haben die Tabellenführung durch einen 4:0-Sieg bei den Krefeld Pinguinen verteidigt. David Steckel erzielte in der 16. Minute den Führungstreffer, Brandon Segal legte in Überzahl in der 30. Minute nach. Mit einem Doppelschlag sorgten Marcus Weber und Marco Nowak innerhalb von 19 Sekunden in der 34. Minute für die Entscheidung. Die Pinguine rutschten durch die neunte Niederlage der Saison auf den letzten Tabellenplatz ab.

Durch einen 7:5-Sieg gegen die Augsburger Panther haben sich die Iserlohn Roosters auf den zweiten Tabellenplatz verbessert. Bereits in der zweiten Minute traf Brooks Macek zur Führung der Roosters, Andrew LeBlanc nutzte gleich die erste Überzahl der Panther zum Ausgleich (3.). Dann aber drehten die Gastgeber auf und Brooks Macek legte in der 10., 16. und 25. Minute einen Dreierpack nach, zwischenzeitlich traf auch noch Louie Caporusso gegen seinen alten Club (12.). Nachdem Bretton Stamler in der 32. Minute für die Gäste zum 2:5 verkürzte, stellte Ryan Button den alten Abstand wieder her (38.). Im Schlussdrittel konnte Bretton Stamler in der 43. Minute noch einmal verkürzen, Marko Friedrich sorgte mit dem siebten Treffer der Roosters in der 53. Minute für die Entscheidung. In der Schlussphase war Adrian Grygiel noch doppelt für die Gäste zur Stelle und verkürzte zum 7:5-Endstand (59. und 60.).

Das Duell Titelverteidiger gegen Rekordmeister haben die Adler Mannheim gegen die Eisbären Berlin mit 2:1 für sich entschieden. Jamie Tardif traf in Überzahl in der 12. Minute zur Führung der Gastgeber, Marcel Noebels konnte in der 27. Minute ausgleichen. Vor 12.185 Zuschauern erzielte Christoph Ullmann in Überzahl in der 37. Minute das Siegtor der Gastgeber.

Eine weitere Heimniederlage kassierten die Grizzlys Wolfsburg vor 2.430 Zuschauern mit 0:2 gegen die Hamburg Freezers. Jonas Liwing (13.) und Philippe Dupuis (18.) trafen bereits im ersten Abschnitt für die Gäste.

Die Schwenninger Wild Wings haben sich vor 3.727 Zuschauern gegen die Straubing Tigers mit 5:2 durchgesetzt und den dritten Sieg in Serie eingefahren. Matt Pelech (1.), Damien Fleury (5. und 29.) und Andree Hult (30.) legten zum 4:0 der Wildschwäne vor. Nach dem Anschluss der Tigers durch Colton Jobke (42.) legte Damien Fleury mit seinem dritten Tor des Abends zum 5:1 nach. Danny Urban konnte in der 56. Minute noch zum 5:2-Endstand verkürzen.

Vor 15.078 Zuschauern kassierten die Kölner Haie mit 3:4 gegen den ERC Ingolstadt, der erstmals in dieser Saison auswärts gewann. Zunächst brachten Per Aslund (15.) und Shawn Lalonde (25.) die Haie mit 2:0 in Führung, Patrick McNeill (27.) und Fabio Wagner (28.) glichen innerhalb von 46 Sekunden für den amtierenden Vizemeister aus. Erstmals gingen die Gäste durch Benedikt Kohl in der 42. Minute in Führung, Patrick Hager war knapp zweieinhalb Minuten später zum 3:3 zur Stelle.

Erst nach Penaltyschießen wurde die Partie zwischen dem EHC Red Bull München und der Düsseldorfer EG entschieden. Mit 4:3 setzten sich die Gäste vor 3.680 Zuschauern durch. Bereits in der dritten Minute traf Tim Schüle zur Führung der Gäste, Keith Aucoin (21.) und Jason Jaffray (29.) drehten diese im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich. Durch Christopher Minard (50.) und Alexei Dmitriev (53.) gingen die Gäste aus dem Rheinland in der Folge mit 3:2 in Führung, Jeremy Dehner war in der 58. Minute noch zum 3:3 zur Stelle. Nach torloser Verlängerung verwandelte nur Rob Collins seinen Penalty.
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Gast
25.05.2020 09:24 Uhr


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Kommentare (4)
25.10.2015, 07:48 Uhr
Ikke
Vielen Dank. Das bestätigt irgendwie auch den Eindruck, den ich durch den Liveticker hatte....Die Schiris waren bei Mannheim gegen Berlin wiedermal überfordert.
Bewerten:0 

24.10.2015, 23:35 Uhr
eishockeyfan (Gast)
Hm so wie ich das gesehen habe ist unser akdag scheibenführend von der Seite durch den torraum und wollte Vehanen umspielen, ein verteidiger von Berlin versuchte das zu verhindern. Dadurch wurde der Raum sehr eng und akdag rammte so gegen Vehanen der dann kurz liegen blieb. Der Schieds...
Weiterlesen Bewerten:0 

24.10.2015, 17:10 Uhr
Ikke
Was war denn eigentlich los als Vehanen die 10 min bekam und wie kam es zur übertriebenen Härte von unserem Jonas? Wäre schön, wenn du mir da weiterhelfen könntest. :-)
Bewerten:0 

24.10.2015, 15:53 Uhr
eishockeyfan (Gast)
klasse Spiel gestern zwischen Mannheim und Berlin. Endlich wieder geniale Duelle.da man bei uns so langsam einen Aufwärtstrend erahnen kann und Berlin gegenüber letztes jahr endlich wieder eine gute Truppe beisammen hat. Toll fand ich, dass unser kapitän kink nach seiner Verletzung,gestern wieder mi...
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DEL 28.03.2020, 19:06

Marcel Noebels ist Spieler des Jahres

Auszeichnungen auch für Mathias Niederberger, Maury Edwards, Tim Stützle und Tom Pokel

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Marcel Noebels ist Spieler des Jahres. Der Stürmer der Eisbären Berlin wurde von einer DEL-Expertenjury gewählt. In den weiteren Kategorien der Spieler setzten sich Torhüter Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) sowie Verteidiger Maury Edwards (ERC Ingolstadt) durch.
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DEL 10.03.2020, 22:06

DEL und DEL2 beenden Saison vorzeitig

Kein Meister 2019/2020

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Aktualisiert Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 sehen sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehenden Playoffs können nicht mehr durchgeführt werden. Es wird keinen DEL-Champion geben.
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