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DEL

44. Spieltag: Roosters schlagen Freezers

Eisbären zurück in Playoff-Rängen - Köln patzt erneut

Mit drei Spielen wurde der 44. DEL-Spieltag am frühen Sonntagnachmittag eröffnet. Die Eisbären Berlin sind nach einem 4:1-Sieg gegen die Düsseldorfer EG zumindest vorübergehend wieder in die Top-Ten vorgestoßen. Im Spitzenspiel setzten sich die Grizzly Adams Wolfsburg gegen die Krefeld Pinguine nach Verlängerung mit 3:2 durch, die Kölner Haie kassierten mit 1:2 bei den Schwenninger Wild Wings die zweite Niederlage des Wochenendes. Einen 5:2-Sieg feierten die Adler Mannheim bei den Augsburger Panthern, der EHC München setzte sich gegen den ERC Ingolstadt mit 5:0-Toren durch. Das Duell der Tigers entschied Nürnberg in Straubing mit 5:3 für sich. Am Abend setzten sich die Iserlohn Roosters gegen die Hamburg Freezers nach Verlängerung durch.

Die Eisbären Berlin haben sich vor 13.800 Zuschauern gegen die Düsseldorfer EG mit 4:1 durchgesetzt und im Kampf um Rang zehn endgültig zurück gemeldet. Für die überlegenen Eisbären trafen Matt Foy (14.) und Barry Tallackson (18.) im ersten Abschnitt zum 2:0, Mark Bell (38.) und Jim Sharrow (43.) legten jeweils in Überzahl zum 4:0 nach. In der 49. Minute konnte Justin Bostrom für die DEG noch verkürzen.

Das Spitzenspiel zwischen den Grizzly Adams Wolfsburg und den Krefeld Pinguinen lockte 4.504 Zuschauer, die nach Verlängerung einen 3:2-Sieg der Gastgeber sahen. Durch Aaron Brocklehurst (16.) und Sebastian Furchner (23.) gingen die Grizzly Adams zweimal in Führung, Istvan Sofron (16.) und Adam Courchaine (47.) konnten jeweils ausgleichen. Sebastian Furchner traf nach 94 Sekunden Spielzeit in der Verlängerung zum Sieg der Niedersachsen (62.).

Die Kölner Haie kassierten mit 1:2 bei den Schwenninger Wild Wings die zweite Niederlage des Wochenendes. 67 Sekunden vor der ersten Pause brachte Rok Ticar die Haie in Überzahl noch in Führung, Morten Green konnte in der mit 6.193 Besuchern ausverkauften Arena in der 49. Minute ausgleichen. In der 55. Minute erzielte Nick Johnson das Siegtor des Aufsteigers.

Die Adler Mannheim und die mit einem Sonderzug mitgereisten Anhänger feierten einen 5:2-Sieg bei den Augsburger Panthern. Zunächst brachten Ronny Arendt (6.) und Simon Gamache (10.) die Adler früh mit 2:0 in Führung, noch im ersten Abschnitt konnten André Reiß (12.) und Thomas-Jordan Treveljan (20.) für die Panther ausgleichen. Im zweiten ABschnitt brachte Martin Buchwieser die Gäste vor 6.218 Zuschauern in der 35. und 40. Minute mit 4:2 in Führung, Mirko Höfflin legte in der 49. Minute zum 2:5-Endstand nach. Durch den Dreier liegen die Adler in der Tabelle nur noch zwei Punkte hinter den drittplatzierten Kölner Haien.

Gegen einen krankheitsbedingt stark dezimierten ERC Ingolstadt setzte sich der EHC München vor 3.755 Zuschauern mit 5:0-Toren durch und festigte Rang sieben. Nach 80 Sekunden lagen die Gastgeber nach Treffern von Alexander Barta (1.) und Daniel Sparre (2.) bereits mit 2:0 in Führung, Nick Palmieri (25.) und Fabio Carciola (28.) legten im zweiten Abschnitt zum 4:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Danny Richmond in der 49. Spielminute.

Dank eines überragenden Steven Reinprecht hat Nürnberg das Tigers-Duell in Straubing mit 5:3 für sich entschieden. Zunächst gingen die Gastgeber nach torlosem erstem Drittel durch Alexander Dotzler und René Röthke in der 29. Minute binnen 21 Sekunden mit 2:0 in Führung. Steven Reinprecht (30.) und Patrick Reimer (36.) glichen noch vor der zweiten Pause zum 2:2 aus, ehe Carsen Germyn in der 44. Minute für die Gastgeber erneut vorlegte. Steven Reinprecht glich in der 47. Minute erneut aus und sorgte mit seinem dritten Tor des Tages in der 51. Minute für die erste Führung der Franken. Patrick Reimer legte 28 Sekunden vor Spielende noch zum 5:3-Endstand nach.

Lange Zeit mussten die Besucher am Iserlohner Seilersee auf Tore warten. Erst in der 49. Spielminute konnte Adam Mitchell Roosters-Schlussmann Erik Ersberg zur Führung der Freezers überwinden. Nachdem David Wolf in der Schlussminute der regulären Spielzeit seine vierte Zeitstrafe erhielt, nutzten die Gastgeber den Platz auf dem Eis und kamen durch Brent Raedeke fünf Sekunden vor Spielende zum Ausgleich. Nach hohem Stock kassierte Freezers-Torschütze Adam Mitchell in der 62. Minute eine Spieldauer- Disziplinarstrafe, die Überzahl nutzte Chris Connolly in der 65. Minute zum 2:1-Siegtor der Roosters.
Stand: 02.02.2014, 16:54 Uhr
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Gast
05.07.2026 12:37 Uhr

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Kommentare (18)
05.02.2014, 21:59 Uhr
Masterpiece (Gast)
Warum haben die Panther nicht einfach beim Aufwärmen eine Plexiglasscheibe in der Rundung zerschossen? Bis man die in München ausgetauscht hätte, wären die erkrankten Spieler wieder fit gewesen...
Bewerten:5 

04.02.2014, 21:09 Uhr
KB
Bin kein Arzt...aber wenn das mit dem Virus stimmt scheißt sich jetz ein:- )
Bewerten:0 

04.02.2014, 14:27 Uhr
1964 (Gast)
Wenn die Krankheit beim Abendtraining ausbricht und sich über Nacht verschlimmert kann man Samstag nicht bescheid sagen? Logisch oder?
Bewerten:4 

04.02.2014, 14:13 Uhr
Beide Seiten (Gast)
Jetzt mal ehrlich 50-80% der DEL-Vereine hätten genauso reagiert! Ausserdem hätte Ingolstadt auch schon am Samstag absehen können, dass sie wenige Spieler haben werden und hätten versuchen können die Sache frühzeitig zu klären. Das ist auch der Unterschied zu einem Busunglück, welches nicht absehbar...
Weiterlesen Bewerten:3 

04.02.2014, 11:59 Uhr
1964 (Gast)
wenn ein Bus mit den Spielern auf der Hinfahrt verunglückt muss dann auch angetreten werden? Ein schwarzer Tag für das deutsche Eishockey...
Bewerten:6 

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