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DEL2 01.03.2016, 22:00

52. Spieltag: Löwen und Teufel im Viertelfinale

Steelers gewinnen Hauptrunde - Towerstars werden Dritter

Spielszene Bremerhaven gegen Rosenheim.
Spielszene Bremerhaven gegen Rosenheim. Foto: Jasmin Wagner.
Die Löwen Frankfurt und der EC Bad Nauheim haben sich als letzte beide Teams für das Viertelfinale der Playoffs qualifiziert. Die Löwen verteidigten Tabellenplatz fünf durch einen 7:0-Kantersieg gegen die Heilbronner Falken, der EC Bad Nauheim sicherte sich den sechsten Rang durch ein 3:2 bei den Lausitzer Füchsen. Wertlos war der 5:3-Sieg der Dresdner Eislöwen gegen den ESV Kaufbeuren.  Die Sachsen müssen den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen. Hauptrundensieger wurden die Bietigheim Steelers trotz einer 0:4-Niederlage beim SC Riessersee vor den punktgleichen Fischtown Pinguins Bremerhaven, die sich gegen die Starbulls Rosenheim mit 5:4 durchsetzten.

Der SC Riessersee hat sich mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Hauprundensieger Bietigheim Steelers für die Pre-Playoffs warm geschossen. In der Runde treffen die Bayern nun auf die Starbulls Rosenheim. Vor 1.228 Zuschauern brachte Louke Oakley die Garmischer in der dritten und 30. Minute mit 2:0 in Führung, Tim Richter (37.) und Florian Vollmer (45.) erhöhten jeweils in Überzahl.

Letztlich wertlos war der 5:4-Sieg der Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen die Starbulls Rosenheim. Um acht Tore verpassten die Norddeutschen den Sieg in der Hauptrunde. Vor 3.923 Zuschauern traf Björn Bombis bereits in der vierten Minute zur Führung der Gastgeber, ehe Stefan Loibl (8.) und Wade MacLeod (9.) die Partie innerhalb von 89 Sekuden drehten. Nach dem Ausgleich durch Patrick Klöpper in der 16. Spielminute brachte Tim Miller die Gastgeber in der 21. Minute mit 3:2 erneut in Führung. C.J. Stretch glich in der 25. Minute abermals aus, ehe zwei Überzahltore durch Marian Dejdar (48.) und David Stieler (51.) Mitte des letzten Drittels für die Vorentscheidung sorgten. C.J. Stretch konnte in der 55. Minute noch zum 5:4-Endstand verkürzen.

Die Entscheidung um Platz drei zwischen den Kassel Huskies und den Ravensburg Towerstars fiel erst nach Verlängerung mit 4:3 zugunsten der Oberschwaben. Vor 2.741 Zuschauern brachten Jamie MacQueen (3. und 34.) und Thomas Merl (44.) die Schlittenhunde dreimal in Führung, Brian Roloff (14.), Austin Smith (35.) und Brandon MacLean (49.) konnten jeweils ausgleichen. In der 63. Minute war Brandon MacLean in Überzahl zum Sieg der Gäste zur Stelle. Damit treffen die Towerstars im Viertelfinale auf den EC Bad Nauheim, für die Huskies kommt es zum Derby mit den Löwen Frankfurt.

Platz fünf in der Abschlusstabelle haben die Löwen Frankfurt durch einen 7:0-Kantersieg gegen die Heilbronner Falken verteidigt.  Nick Mazzolini (4.) und Richard Mueller (9.) trafen früh zum 2:0 der Löwen, David Brine (22.), Richard Mueller (32.) und Dennis Reimer (39.) sorgten für ein 5:0 zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel vollendete Richard Mueller seinen Hattrikck (52.), Clarke Breitkreuz legte in der 55. Minute noch zum 7:0-Endstand nach.

Der EC Bad Nauheim hat sich als Sechster als letztes Team für das Viertelfinale qualifiziert. Bei den Lausitzer Füchsen setzten sich die Hessen vor 1.309 Zuschauern mit 3:2 durch. Im ersten Drittel schossen Vitalij Aab (3. und 15.) und Harald Lange (9.) die Hessen mit 3:0 in Führung. Ken Magowan konnte in der 16. und 60. Minute noch zum 2:3-Endstand verkürzen.

Letztlich wertlos war der 5:3-Sieg der Dresdner Eislöwen gegen den ESV Kaufbeuren. Die Sachsen haben die direkte Virtelfinal-Qualifikation verpasst. Teemu Rinkinen (22.), Michael Endraß (23.) und Harrison Reed trafen vor 2.120 Zuschauern innerhalb von knapp zehn Minuten zur 3:0-Führung der Eislöwen, ehe Daniel Menge (37.) und Chris St. Jacques (45.) für die Gäste verkürzten. Harrison Reed erhöhte in doppelter Überzahl in der 47. Minute zum 4:2, Maximilian Schäffler hielt die Gäste in der 49. Minute mit dem dritten Treffer im Spiel. Den Schlusspunkt setzte Marius Garten schließlich in der 60. Spielminute.

Eine für die Abschlusstabelle bedeutungslose Partie hat der EHC Freiburg bei den Eispiraten Crimmitschau vor 1.404 Zuschauern mit 1:0 gewonnen. Torschütze des Tages für die Breisgauer, die in den Play-downs auf Kaufbeuren treffen, war Stefano Rupp in der 49. Spielminute. Für die Eispiraten kommt es in den Pre-Playoffs zum Derby gegen die Dresdner Eislöwen.

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Gast
29.09.2022 22:34 Uhr


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Kommentare (37)
03.03.2016, 21:24 Uhr
Der Meister
Ich tippe in der ersten Runde auf Dresden, die ja recht gut drauf sind im Moment und Rosenheim, die sicherlich besser sein können, als es der Tabellenplatz aussagt. Und die beiden müssen im VF erstmal aus dem Weg geräumt werden. Ab Halbfinale ist für jeden alles drin.
Bewerten:5 

03.03.2016, 21:10 Uhr
el_wizzard
und dass wir kein SpradeTV haben ist mir durchaus klar, aber das brauche ich ja auch nur für Auswärtsspiele ;)
Bewerten:0 

03.03.2016, 20:49 Uhr
el_wizzard
@Holliwood deswegen sage ich ja "vermeintlich leichter". Ich halte Frankfurt halt für eine bessere Mannschaft als Nauheim. Ich bin sehr gespannt auf die Serie und hoffe auf den Heimvorteil. Schwer wird es allemal. In den Playoffs gibt es ohnehin keine leichten Gegner mehr und wie schnell es für eine...
Weiterlesen Bewerten:1 

03.03.2016, 20:38 Uhr
Hartmann
Danke, Brhv. Ich habe doch in diesem Satz auch auseindergelegt, dort Heimvorteil, da der bessere (?) Torwart. gEBALLTE fACHKOMPETENZ, warum eignest du dir nicht auch mal an, Kirmesligafan???Nicht immer nur in Krümeln suchen, nicht immer persönlich auf "Rachefekldzug" gehen, üb. Eishockey n...
Weiterlesen Bewerten:2 

03.03.2016, 19:15 Uhr
Brhv
@ Kirmesligafan, ein Heimvorteil, sagt doch im Eishockey alles aus. Sollten Sie diesen Vorteil in Siege ummünzen sind Sie eine Runde weiter, nicht mehr und nicht weniger. Und man muß nicht jeden Satz auseinander nehmen !!!
Bewerten:2 

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Kassels Preto vor Freiburgs Sonnenburg am Puck.
Kassels Preto vor Freiburgs Sonnenburg am Puck. Foto: EISHOCKEY.INFO.
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