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DEL 01.02.2013, 22:06

42. Spieltag: Haie unterliegen am Seilersee

Eisbären gewinnen in Mannheim - 13 Tore in Krefeld

Die Kölner Haie haben das zweite Spiel innerhalb von 48 Stunden gegen die Iserlohn Roosters deutlich mit 1:6 verloren. Dennoch konnten die Haie die Tabellenführung verteidigen, da auch die Adler Mannheim mit 3:4 gegen die Eisbären Berlin leer ausgingen. Der Titelverteidiger belegt mit sieben Punkten Rückstand Rang drei vor den Hamburg Freezers, die beim ERC Ingolstadt mit 4:5 unterlagen. Tore satt gab es beim 6:7 der Krefeld Pinguine gegen den EHC München, die Grizzly Adams Wolfsburg verkürzten den Rückstand auf Rang zehn durch einen 3:2-Sieg gegen die Straubing Tigers auf nur noch vier Punkte. Wichtige Siegen fuhren die Nürnberg Ice Tigers gegen die Augsburger Panther, und die Hannover Scorpions gegen die Düsseldorfer EG ein.

Die Adler Mannheim haben das Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:4-Toren verloren und kassierten gegen den Titelverteidiger die dritte Niederlage in Folge. Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften Arena brachte Mike Glumac die Adler in der neunten Minute zunächst in Führung. Noch im ersten Abschnitt drehten Constantin Braun (15.) und Frank Hördler (18.) die Partie für die Eisbären. In der 32.Minute glich Ronny Arendt mit einem verwandelten Penalty für die Adler aus, knapp drei Minuten später brachte André Rankel den Titelverteidiger erneut in Führung (35.). In der 44. Minute erhöhte Florian Busch zum 4:2 für die Eisbären, mit seinem zweiten Tor des Abends konnte Mike Glumac in der 54. Minute noch zum 3:4 verkürzen.

Die Iserlohn Roosters haben sich für die 1:2-Niederlage in Köln vom vergangenen Mittwoch mit einem 6:1-Kantersieg gegen die Haie revanchiert. Durch ein Überzahltor von Brandon Rogers gingen die Roosters 31 Sekunden vor der ersten Pause in Führung, der US-Amerikaner erhöhte in der 29. Minute, ebenfalls in Überzahl, zum 2:0. Nur 17 Sekunden später legte Thomas Holzmann zum 3:0 nach, Christian Hommel konterte in Unterzahl zum 4:0 (34.). In der 49. Minute erhöhte Jeff Giuliano zum 5:0 für die Roosters, knapp eine Minute später verkürzte Moritz Müller für die Haie zum 1:5. Den Schlusspunkt setzte Mike York in doppelter Überzahl in der 59. Spielminute.

Bereits in der fünften Minute brachte Nico Krämmer die Freezers in Führung, nur knapp eine Minute später glich Robert Sabolic für die Panther bereits aus (6.). 92 Sekunden vor der ersten Pause brachte David Wolf die Freezers erneut in Führung (19.), Patrick Hager glich in der 29. Minute abermals für den ERC aus. Erneut gingen die Freezers kurz vor der Pause durch David Wolf (38.) in Führung, innerhalb von knapp zwei Minuten drehten Jared Ross (47.) und Kris Sparre (49.) den Rückstand zum 4:3 für die Panther. Nach dem 4:4 durch Mathieu Roy aus der 56. Minute benötigten die Panther nur 34 Sekunden, um durch Tim Hambly in der 57. Minute spielentscheidend mit 5:4 in Führung zu gehen.

Die Krefeld Pinguine verspielten gegen den EHC München eine 3:1-Führung und unterlagen letztlich mit 6:7-Toren. Nach der Führung der Bayern durch Johan Ejdepalm aus der zehnten Minute brachten Francois Methot (12.), Adam Courchaine (15.) und Josh Meyers (21.) die Gastgeber vor 4.035 Zuschauern mit 3:1 in Führung. Ulrich Maurer verkürzte in Überzahl in der 23. Minute zum 2:3, in der 29. Minute glich Bryan Adams zum 3:3 aus. Brent Aubin drehte die Partie in der 36. Minute zum 4:3 für die Gäste, Ulrich Maurer erhöhte in der 42. Minute zum 5:3. Nach dem vierten Treffer der Pinguine durch Boris Blank in der 46. Minute erzielte Mike Kompon in der 47. Minute das 4:6 für den EHC. Weitere zwei Minuten später verkürzte Kyle Sonnenburg bei angezeigter Strafe gegen den EHC zum 5:6. In Überzahl konnte Josh Meyers in der 55. Minute für die Pinguine ausgleichen, nur 23 Sekunden später erzielte Brent Aubin für den EHC den 7:6-Endstand.

Nur noch vier Punkte Rückstand haben die Grizzly Adams Wolfsburg nach einem 3:2-Sieg gegen die Straubing Tigers auf den begehrten zehnten Tabellenplatz. Den Führungstreffer der Niedersachsen durch Robbie Bina aus der 12. Minute konnte Grant Lewis nur knapp zwei Minuten später in doppelter Überzahl noch ausgleichen. Vor 2.105 Zuschauern traf Norm Milley nach nur 19 Sekunden im zweiten Drittel zur erneuten Führung der Grizzlies, Neuzugang Levi Nelson erhöhte in der 33. Minute zum 3:1. Mehr als der Anschlusstreffer zum 2:3-Endstand durch Matt Hussey in der 58. Minute war für die Tigers nicht drin.

Die Nürnberg Ice Tigers haben sich gegen die Augsburger Panther mit 6:4-Toren durchgesetzt und drei wichtige Zähler im Kampf um die Playoffs eingefahren. Nach nicht einmal elf Minuten lagen die Ice Tigers nach Toren von Yan Stastny (1.), Brett Festerling (7.) und Ryan Bayda (11.) vor 4.816 Zuschauern bereits mit 3:0-Toren in Führung. Jason Jaspers erhöhte in der 25. Minute zum 4:0, nur 47 Sekunden später traf Ryan Thang für die Panther zum 1:4 (26.). Dusan Frosch stellte in der 28. Minute den vier-Tore-Vorsprung der Franken wieder her. Rob Brown (49.) und Sergio Somma (56.) konnten für die Panther im Schlussdrittel zum 3:5 verkürzen. Mit einem Treffer ins leere Tor der Panther erhöhte Steven Reinprecht in der Schlussminute zum 6:3 für Nürnberg, Chad Bassen konnte 30 Sekunden später noch zum 6:4-Endstand verkürzen.

Auch die Hannover Scorpions haben mit 3:1 gegen die Düsseldorfer EG drei wichtige Zähler im Kampf um die Top-10 eingesammelt. In der 17. Minute brachte Calle Ridderwall die DEG zunächst in Führung, Gerrit Fauser(21.) und Sergej Janzen (33.) drehten die Partie im zweiten Abschnitt für die Scorpions. Vor 3.519 Zuschauern erhöhte Ivan Ciernik in der 49. Minute zum 3:1-Endstand für die Scorpions. Bei 19 Punkten Rückstand auf den zehnten Tabellenplatz dürfte der Playoff Traum der Rheinländer nun ausgeträumt sein, während die Scorpions weiterhin auf dem siebten Rang liegen.
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Gast
08.04.2020 06:22 Uhr


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Kommentare (7)
02.02.2013, 23:59 Uhr
vita (Gast)
@IceRoosters: das sind EURE Höhepunkte der Saison; es sei EUCH gegönnt! Wenn es ernst wird; 0 Chance; trotzdem seit IHR ein toller Verein der Jahrzehnte solide gewirtschaftet habt; dafür; gegenüber dem "Dorf" Kompliment ;)
Bewerten:7 

02.02.2013, 15:25 Uhr
IceRooster (Gast)
Danke Roosters für einen unvergesslichen Hockeyabend!
Bewerten:8 

02.02.2013, 13:30 Uhr
Josh (Gast)
@Dauerkarte ... Das siehst du völlig richtig. Ergänzen muss man allerdingst das der Spieler mit der "Doppelvier" sich auch weit hinter seiner "Normalform" gezeigt hat. Wie viel Sicht braucht man denn noch um einen Handgelenkschlenzer mit der Fanghand zu schnappen??? Da hätte er sich die Reaktionen ...
Weiterlesen Bewerten:1 

02.02.2013, 12:06 Uhr
Bruni (Gast)
zu diesen Zeitpunkt der Saison wiederholt sich die Leistungskurve der Teams jedes Jahr aufs Neue! Die oberen Mannschaften haben die Play- Offs so gut wie sicher, nehmen ein paar Prozent raus um die Topleistung in den entscheidenen Spielen der Saison zu erreichen! Die unteren Teams der Tabelle...
Weiterlesen Bewerten:2 

02.02.2013, 09:06 Uhr
KB
Ups...Spielfrei!
Bewerten:1 

Weitere 2 Kommentare anzeigen
DEL 28.03.2020, 19:06

Marcel Noebels ist Spieler des Jahres

Auszeichnungen auch für Mathias Niederberger, Maury Edwards, Tim Stützle und Tom Pokel

Marcel Noebels.
Marcel Noebels.
Foto: City Press.
Marcel Noebels ist Spieler des Jahres. Der Stürmer der Eisbären Berlin wurde von einer DEL-Expertenjury gewählt. In den weiteren Kategorien der Spieler setzten sich Torhüter Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) sowie Verteidiger Maury Edwards (ERC Ingolstadt) durch.
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DEL 20.03.2020, 15:51

DEL-Gala als Live-Stream

Ehrungen für Spieler und Trainer

Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
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Vorschau Die jährliche Eishockey Gala der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird als Live-Stream übertragen. Am Samstag (28.03.) ab 19.00 Uhr werden die besten Spieler sowie der Trainer der Saison per Instagram live geehrt.
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DEL 10.03.2020, 22:06

DEL und DEL2 beenden Saison vorzeitig

Kein Meister 2019/2020

Licht aus, Saison beendet.
Licht aus, Saison beendet. Foto: EISHOCKEY.INFO.
Aktualisiert Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 sehen sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehenden Playoffs können nicht mehr durchgeführt werden. Es wird keinen DEL-Champion geben.
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