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DEL 16.12.2016, 22:48

28. Spieltag: Adler gewinnen Klassiker gegen Haie

München siegt nach Verlängerung - Krefeld bleibt konstant schwach

Spielszene Krefeld gegen Düsseldorf.
Spielszene Krefeld gegen Düsseldorf. Foto: Sylvia Heimes.


Am 28. Spieltag gewann Mannheim im DEL-Klassiker gegen die Kölner Haie mit 4:2. München blieb sich treu und gewann. Der Spitzenreiter bezwang Ingolstadt im Derby 3:2 nach Verlängerung. Nürnberg kommt den Bullen nach einem deutlichen 4:1-Sieg gegen Straubing ein Pünktchen näher. Augsburg ist nach einem umkämpften 4:3-Sieg gegen Wolfsburg nun punktgleich mit den Niedersachen. Und Krefeld sinkt tiefer: Gegen die DEG setzte es eine 0:4-Heimschlappe. Der Spieltag in der Übersicht folgt.

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▸ Der 28. Spieltag



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Spannend war der DEL-Klassiker zwischen Mannheim und Köln. T.J. Mulock (7.) für Köln, Luke Adam (15.) für die Adler, Patrick Hager (24.) für Köln, Jamie Tardif (25.) für die Adler – 2:2 nach zwei Dritteln. Dann ging Mannheim voran in Person von Luke Adam (41.), der kurz nach der zweiten Pause zum 3:2 traf. Carlo Colaiacovo (60.) setzte durch einen Empty-Netter den 4:2-Schlusspunkt zugunsten der Kurpfälzer. Mannheim auf Platz drei, Kölns Vorsprung auf die Rang sieben schmilzt auf ein Pünktchen.

Ähnlich spannend war das Derby zwischen München und Ingolstadt: Ingolstadt führte zweimal durch Darryl Boyce (17.) und Petr Taticek (25.). Jayson Jaffray (21./26.) hatte jeweils die passende Antwort parat - 2:2 nach 60 Minuten. Und in der Verlängerung sind sich die Bullen treu geblieben und gewannen durch ein Tor von Oldie Deron Quint (65.) mit 3:2. Der EHC bleibt unangefochtener Spitzenreiter.

Nürnberg konnte immerhin einen Punkt gut machen nach dem 4:1-Derbysieg gegen Straubing. Leonhard Pföderl (21.), Steven Reinprecht (27.) und Andrew Kozek (30.) sprachen mit ihren Treffern klare Worte. Adam Mitchell (40.) verkürzte noch vor der zweiten Pausensirene zum 1:3. Philippe Dupuis (55.) brachte den Dreier mit seinem 4:1 unter Dach und Fach. Nürnberg ist mit 53 Punkten auf Tabellenplatz zwei.

Im Verfolgerduell zwischen Augsburg und Wolfsburg gab es die volle Punktzahl für das Heimteam: Augsburg machte einen 0:2-Rückstand wett, nachdem Gerrit Fauser (2.) und Sebastian Furchner (8.) für die Gäste getroffen hatten. Aleksander Polaczek (12.) erzielte noch in Drittel eins den Anschluss zum 1:2. In Drittel zwei drehten Thomas Holzmann (23.) und T.J. Trevelyan (25.) das Spiel zum 3:2. Fabio Pfohl (51.) glich aus. Matthew MacKay (55.) machte für die Augsburger alles richtig und traf zum 4:3-Endstand. Der AEV ist nun punktgleich mit Wolfsburg. Beide Teams haben 50 Punkte eingefahren.

Im Straßenbahnderby zwischen Krefeld und Düsseldorf konnte sich die DEG rehabilitieren. Hauptfaktoren für den 4:0-Erfolg waren insbesondere Brandon Yip (17./34./59.) und Eduard Lewandowski (21.), die nicht nur gut harmonierten, sondern auch Zählbares produzierten. Die DEG agierte cleverer und abgeklärter. Franz Fritzmeiers Luft an der Krefelder Bande wird immer dünner. Die DEG stößt den KEV von Rang zwölf und hat dabei drei Spiele weniger auf dem Konto. Krefeld ist nun Vorletzter.

Und es könnte in der Tabelle noch bitterer kommen für Krefeld, denn Schlusslicht Schwenningen war mit 5:1 gegen Bremerhaven erfolgreich. Marc El-Sayed (21.), Will Acton (22.) und Tim Bender (24.) trafen innerhalb von drei Minuten zum 3:0. Corey Quirk (35.) machte deutlich, dass Bremerhaven nie aufgibt. Letztlich war es nur Ergebniskosmetik. Spätestens Simon Danner (47.) ließ keine Zweifel an Schwenningens Sieg mehr aufkommen. Kalle Kaijomaa (59.) setzte noch den 5:1-Schlusspunkt. Zwei Punkte Rückstand sind es auf Krefeld.

Iserlohn gewann gegen Berlin 4:3 nach Penaltyschießen. Denis Shevyrin (15.) und Luigi Caporusso (18.) brachten den IEC mit 2:0 in Front. Julian Talbot (35.) weckte bei den Hauptstädtern wieder Hoffnung. Iserlohns Dylan Wruck (36.) dämpfte ab – 3:1 im anschließenden Angriff. Kyle Wilson (40.) und Micki DuPont (47.) ließen sich nicht beirren und glichen zum 3:3 für die Hauptstädter aus. Den entscheidenden Penalty versenkte Blair Jones für die Sauerländer.


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Gast
16.06.2019 21:27 Uhr


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Kommentare (11)
Budy (Gast)
20.12.2016, 17:07 Uhr
Nachtrag: Wer erlebt hat wie sich der unsportlichste und unfairste Trainer der DEL Pavel Groß bei der Bestrafung von Krupp aufgeführt hat weiß dass solch unsportliche völlig übertriebene Härte erwartet wird. Solche Trainer müssen bestraft werden!
Bewerten:7 

Budy (Gast)
20.12.2016, 16:43 Uhr
@Jessaß Bin völlig deiner Meinung. Aber vor dem DEL- Diszplinarausschuss werden eben nicht alle Spieler gleich behandelt. Und wenn man "Krupp" heißt ist das sicher kein Nachteil. Leider....
Bewerten:5 

Jessas
19.12.2016, 13:17 Uhr
Das Strafmaß im Spiel ist alleine schon fragwürdig. Klare Verletzungsfolge bei Davies (auch im TV-Bild gut zusehen) und dann nur 5 +SD ... letzte Woche 5+SD für Matsumoto nach Check gegen den Kopf bei Voakes ohne Verletzungsfolge. Ich bin für absolut resolutes Vorgehen gegen diese Art von Checks geg...
▸ Weiterlesen Bewerten:7 

Eishockey (Gast)
18.12.2016, 10:39 Uhr
Ist Fritzmeier am Montag noch Trainer in Krefeld? DEG dieses Jahre keine Play-off! München ist stark! Sehr stark. Sie in einer Serie 4 Mal zu schlagen- sehe aktuell kein Team, dass dies schafft. Was ist seit Jahren in Berlin los? Taugen die Ausländer nix? Sind die Jungen nix? Management Fehl...
▸ Weiterlesen Bewerten:1 

AEV-Mama (Gast)
17.12.2016, 20:07 Uhr
@Buddy Ich versteh einfach nicht, warum man dem ewigen Diskutieren nicht endlich mal den Riegel vorschiebt. Statt dessen droht man ihm mit einer Geldstrafe, wenn er die Wahrheit über die DEL Statistiken der Telekom sagt. Ein Lamb hat für einen ähnlichen Chek (da flog aber der Helm nicht) mal 6 Spiel...
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