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DEL

52. Spieltag: München gewinnt die Hauptrunde

Adler-Serie nach 12 Siegen gerissen - DEG verpasst Rang zehn

Spielszene Krefeld gegen Wolfsburg.
Spielszene Krefeld gegen Wolfsburg. Foto: Sylvia Heimes.
Am letzten Spieltag der Hauptrunde konnte der EHC Red Bull München den ersten Tabellenplatz zurückerobern. Der Titelverteidiger setzte sich bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven mit 3:2 durch und profitierte von einer 1:4-Niederlage der Adler Mannheim gegen die Straubing Tigers. Im Kampf um den zehnten Tabellenplatz konnte die Düsseldorfer EG die ohnehin nur minimale Chance nicht nutzen. Ein 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Augsburger Panther war letztlich zu wenig.
✎  Sonntag, 26.02.2017, 16:49 Uhr
Für die Platzierungen in der Abschlusstabelle unbedeutend waren der 4:3-Sieg der Schwenninger Wilfd Wings nach Penaltyschießen gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, das 2:1 der Krefeld Pinguine nach Verlängerung gegen die Grizzlys Wolfsburg und das 4:2 des ERC Ingolstadt gegen die Kölner Haie. Die Eisbären Berlin kletterten nach einem 4:1 gegen die Iserlohn Roosters noch auf den achten Tabellenplatz.

Der EHC Red Bull München geht als Sieger der Hauptrunde in die anstehenden Playoffs. Durch ein 3:2 bei den Fischtown Pinguins zogen die Bayern noch an den Mannheimer Adlern vorbei. Dabei begann die Partie denkbar ungünstig für den Titelverteidiger: In der achten Minute musste Yann Sauve wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge vorzeitig mit Spieldauer- Disziplinarstrafe vom Eis, in der 25. Minute brachte Jeremy Welsh den Aufsteiger in Führung. Mit einem Hattrick drehte Brooks Macek die Partie in der 37., 43. und 49. Spielminute, ehe mit Maximilian Kastner der nächste Bayer vorzeitg in die Kabine musste. Jeremy Welsh konnte mit seinem zweiten Tor in der 53. Minute nur noch zum 2:3-Endstand verkürzen. Durch die Niederlage fielen die Pinguins auf den zehnten Tabellenplatz zurück und treffen ab Mittwoch in den Pre-Playoffs auf den ERC Ingolstadt.

Durch eine 1:4-Niederlage gegen die Straubing Tigers fielen die Adler Mannheim auf den zweiten Tabellenplatz zurück, während die Tigers als Neunter in der ersten KO-Runde auf die Eisbären Berlin treffen. Vor 11.496 Zuschauern brachten Derek Whitmore (3.) und Dylan Yeo (8.) die Tigers früh mit 2:0 in Führung. Matthias Plachta konnte zu Beginn des letzten Drittels für die Adler, die zuletzt 12 Siege in Serie feierten, zum 1:2 verkürzen (44.), Adam Mitchell (57.) und James Bettauer (60.) besiegelten in der Schlussphase den letztlich klaren Sieg der Tigers.

Mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Thomas Sabo Ice Tigers verabschieden sich die Schwenninger Wild Wings in die Sommerpause. Die Gastgeber lagen vor 3.553 Zuschauern nach einem Doppelschlag durch Yannik Mund (8.) und Istvan Bartalis (9.) früh im Spiel mit 2:0 in Führung, nach dem Anschluss der Franken durch Steven Reinprecht (25.) stellte Dimon Danner in der 28. Minute den alten Abstand wieder her. Steven Reinprecht (35.) und Philippe Dupuis (48.) glichen für die Franken zum 3:3 aus, Marcel Kurth verwandelte schließdlich den entscheidenden Penalty.

Tabellarisch hat die 2:4-Niederlage der Kölner Haie beim ERC Ingolstadt keinerlei Auswirkungen. Die Haie standen als Vierter, die Panther als Siebter in der Abschlusstabelle fest. Vor 3.799 Zuschauern brachte T.J. Mulock die Haie in der 24. Minute in Führung, David Elsner (27.), Darryl Boyce (30.), Danny Irmen (32.) und Thomas Oppenheimer (32.) drehten die Partie mit vier Treffern in knapp fünf Spielminuten. Shawn Lalonde verkürzte in der 53. Minute noch für die Gäste zum 4:2-Endstand.

Bedeutungslos war auch die 1:2-Niederlage der Grizzlys Wolfsburg nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen. Nur 3.543 Zuschauer waren zum letzten Auftrtt von Pinguin-Kapitän Herberts Vasilijevs gekommen und sahen Treffer von Mikko Vainonen in der 30. und 62. Spielminute.Zwischenzeitlich konnte Patrick Seifert in allerletzter Sekunde der regulären Spielzeit zum 1:1 ausgleichen.

Der Düsseldorfer EG reichte ein 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Augsburger Panther nicht mehr für die erhofften Pre-Playoffs, die letztlich um einen Punkt verpasst wurden. Vor 7.333 Zuschauern brachten Daniel Kreutzer (1.) und Timothy Conboy (34.) die Gastgeber zunächst mit 2:0 in Führung, David Stieler (40.) und Andrew LeBlanc (52.) konnten die Partie ausgleichen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Daniel Kreutzer zum bedeutungslosen Sieg der DEG.

Mit einem 4:1-Sieg gegen die Iserlohn Roosters haben sich die Eisbären Berlin für die anstehenden Pre-Playoffs gegen die Straubing Tigers warm geschosssen. Zunächst brachte Blaine Down die Roosters in der ersten Minute in Führung, Louis-Marc Aubry (10.), Florian Busch (14.), Laurin Braun (48.) und Daniel Fischbuch (49.) drehten die Partie vor 14.200 Zuschauern.
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Gast
30.10.2026 21:14 Uhr
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Kommentare (12)
28.02.2017, 20:38 Uhr
Budy (Gast)
@ EBB-Fan. Nachdem die Eisbären jetzt den LA-Kins unterstellt sind un die Saison von Krupp alles andere als gut war, Stewart in Augsburg hervorragendes geleistet und erreicht hat könnte ich mir den Wechsel gut vorstellen. Außerdem gibt es keinen Grund eine Vertragsverlängerung von Stewart zu...
Weiterlesen Bewerten:2 
28.02.2017, 18:21 Uhr
EBB Fan (Gast)
Budy, warum sollte Mike Stewart nach Berlin wechseln? Uwe Krupp hat noch einen Vertrag für nächste Saison in Berlin. Was sollen das für Gerüchte sein?
Bewerten:2 
28.02.2017, 11:54 Uhr
Jessas
Die beste Nachricht nach dem 52. Spieltag kommt aber direkt von der DEL. "Brüggemann beendet Profi-Karriere und wird Leiter Schiedsrichterwesen bei der DEL" so titelt die EishockeyNews. Ich hätte es ja gerne hier kommentiert, aber leider schreibt Eishockey.Info nichts dazu.
Bewerten:1 
28.02.2017, 08:39 Uhr
Jeroen (Gast)
Ein danke schön an den (vielen) mitgereisten Wolfsburg Fans für der Stimmung und das betonte Respekt an Herberst Vasiljevs.
Bewerten:4 
27.02.2017, 14:15 Uhr
eishockeyfan (Gast)
@kd ja du irrst dich.. Der erste und der 2. Der Hauptrunde ist für chl qualifiziert sollte einer der beiden Meister werden wird noch der fibalgegner zur chl gehen .. Also 3 Mannschaften nur noch aus deutschland.Sollte der erste und zweite im Finale sein,denke ich das dann auch der dritt...
Weiterlesen Bewerten:5 
Weitere 7 Kommentare anzeigen
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Kyle Wood von den Augsburger Panther und Cameron Brace von den Löwen Frankfurt im Zweikampf.
Kyle Wood von den Augsburger Panther und Cameron Brace von den Löwen Frankfurt im Zweikampf. Foto: City-Press.
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Spielszene Krefeld gegen Schwenningen.
Spielszene Krefeld gegen Schwenningen. Foto: Sylvia Heimes.
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