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DEL 14.10.2016, 22:44

9. Spieltag: Haie siegen weiter, München patzt

Augsburg Tabellenletzter, Mannheim sicher gegen Bremerhaven

Iserlohns Boris Blank gegen Münchens Brooks Macek.
Iserlohns Boris Blank gegen Münchens Brooks Macek. Foto: Mathias M. Lehmann.
Am neunten Spieltag siegte Wolfsburg 2:1 gegen Schwenningen und ist nun ärgster Verfolger von Spitzenreiter Köln. Die Haie heimsten gegen starke Augsburger Panther beim 3:2 -Sieg drei Punkte ein und bugsierten den AEV ans Ende der Tabelle. Nicht so gut läuft es auch für die Straubing Tigers. Die Niederbayern verloren 4:7 daheim gegen Krefeld und kassierten damit die vierte Niederlage in Folge. Meister München verlor in Iserlohn.

Köln besiegte Augsburg und bleibt mit 21 Punkten aus acht Spielen auf dem Platz an der Sonne: Drei Sekunden vor der ersten Pausensirene nutzte Ryan Jones (20.) eine Vorlage von Patrick Hager zum 1:0 gegen die Panther. Erst im Schlussabschnitt ging es mit dem Toreschießen weiter: Travis James Mulock (44.) erzielte das 2:0. Thomas Jordan Trevelyan (45.) verkürzte nur 45 Sekunden später. Der AEV drückte, doch Johannes Salmonsson (59.) traf auf der anderen Seite. Evan Trupp (59.) schaffte noch das 3:2, Köln blieb konzentriert und siegte. 

Gegen Liganeuling Bremerhaven fanden die Adler Mannheim in der SAP-Arena einen Weg zum Erfolg. Mannheims Führung durch Mathieu Carle (8.)vegalisierte noch Bremerhavens Jason Bast (13.). Zweieinhalb Minuten brauchten die Adler um im zweiten Drittel für klare Verhältnisse zu sorgen. Christoph Ullmann (23.), Chad Kolarik (25.) und Jamie Tardif (26.) markierten die Tore zum 4:1. Cody Lampl (36.) verkürzte noch zum 4:2, was letztlich nur Ergebniskosmetik bedeutete. Die Adler rangieren auf Platz vier mit 16 Punkten. 

Nürnberg ist dicht dahinter auf Platz fünf mit 15 Punkten: Die Ice Tigers siegten am Abend in Düsseldorf. Nürnberg  ging durch Leonhard Pföderl (4.) in Führung. Steven Reinprecht (30.) erhöhte im Mitteldrittel und Philippe Dupuis (54.) sowie Leo Pföderl (58.) zum Zweiten vollendeten zum 4:0-Endstand. 

DEL-Rekordchampion Berlin klaute beim 7:4 in Ingolstadt drei Punkte. Die Eisbären legten los wie die Feuerwehr und gingen mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die erste Pause. Nicholas Petersen (2.), Darin Olver (5.), Frank Hördler (13.) und Andre Rankel (17.) brachten die Hauptstädter auf die Siegerstraße. Die Hausherren gaben nicht auf und kamen durch Tore von Jean-Francois Jacques (26.), Petr Taticek (41 Sekunden später) und Benedikt Kohl (29.)zum 3:4. Nicholas Petersen (40.) netzte vor der Pause nochmal ein. Peter Kohl (44.) verkürzte dann auf 4:5, was Kai Wissmann (48.) und Daniel Fischbuch (58.) mit dem 7:4-Endstand für die Gäste aus Berlin quittierten. 

In einer kleinen Krise befinden sich die Tiger aus Straubing nach einer unnötigen aber deutlichen 3:7-Niederlage gegen Krefeld. Die Straubinger wollten nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier. Alexander Oblinger (12.) ließ Krefelds Goalie Patrick Galbraith alt aussehen, Michael Connolly (16.) erhöhte auf 2:0. Norman Hauner (16.) ließ wieder Hoffnung aufkeimen bei den Gästen. 3.751 Zuschauer sahen dann zunächst  bessere Tiger. Jeremy Williams (26.) besorgte das 3:1 für Straubing, Christian Kretschmann(31./33.)  fand die passenden Lücken zwei mal zum 3:3. Und in Drittel drei waren die Pinguine dann das bestimmende Team und kamen zur Führung: Marcel Müller (41.), Mike Collins (42./45.) und Mark Mancari (59.) drehten das Spiel endgültig. Krefeld siegte 7:4.

Wolfsburg siegte gegen Schwenningen 2:1 und ist nun ärgster Verfolger von Spitzenreiter Köln. Das Schussverhältnis nach dem ersten Drittel sprach Bände – 27:10 für Wolfsburg. Mehr Offensive ging nicht. Alexander Weiss (15.) nutzte die Strafzeit von Sascha Goc und traf in Überzahl. 40 Sekunden waren in Drittel zwei gespielt, als ebendieser Goc für Will Acton (21.) zum 1:1-Ausgleich auflegte. Kristopher Foucault (28.) entschied die Partie mit seinem Treffer zum 2:1 für die Wolfsburger. 

Iserlohn zeigte beim Heimsieg gegen München, dass mit den Sauerländern zu rechnen ist. Jason Jaspers (24.) und Blair Jones (25.) sorgten gegen den Meister mit einem Doppelschlag innerhalb von 35 Sekunden für klare Verhältnisse zugunsten der Roosters. Nur Konrad Abeltshauser (35.) fand eine Lücke, sodass die Iserlohner mit 2:1 gewannen. München Dritter, Iserlohn Vorletzter. 
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Gast
03.04.2020 01:07 Uhr


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Kommentare (2)
15.10.2016, 17:03 Uhr
AEV-Mama (Gast)
Hätte auch wieder mal bei uns anders ausgehen können. Aber der Titel mit den meisten Lattenschüssen in dieser Saison ist uns so gut wie sicher.Wahnsinn, hoffe die Leistung wird jetzt bald mal belohnt
Bewerten:2 

15.10.2016, 10:38 Uhr
eishockeyfan (Gast)
Mannheim sicher? Das sah über weite Strecken sehr gut aus fischtowns. ..Hätte auch ganz schnell anders ausgehen können. Morgen könnt ihr gerne auf sie 3 minutige Abwesenheit verzichten :-)
Bewerten:8 


DEL 28.03.2020, 19:06

Marcel Noebels ist Spieler des Jahres

Auszeichnungen auch für Mathias Niederberger, Maury Edwards, Tim Stützle und Tom Pokel

Marcel Noebels.
Marcel Noebels.
Foto: City Press.
Marcel Noebels ist Spieler des Jahres. Der Stürmer der Eisbären Berlin wurde von einer DEL-Expertenjury gewählt. In den weiteren Kategorien der Spieler setzten sich Torhüter Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) sowie Verteidiger Maury Edwards (ERC Ingolstadt) durch.
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DEL 20.03.2020, 15:51

DEL-Gala als Live-Stream

Ehrungen für Spieler und Trainer

Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
Foto: City Press.
Vorschau Die jährliche Eishockey Gala der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird als Live-Stream übertragen. Am Samstag (28.03.) ab 19.00 Uhr werden die besten Spieler sowie der Trainer der Saison per Instagram live geehrt.
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DEL 10.03.2020, 22:06

DEL und DEL2 beenden Saison vorzeitig

Kein Meister 2019/2020

Licht aus, Saison beendet.
Licht aus, Saison beendet. Foto: EISHOCKEY.INFO.
Aktualisiert Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 sehen sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehenden Playoffs können nicht mehr durchgeführt werden. Es wird keinen DEL-Champion geben.
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