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DEL2

17. Spieltag: Bremerhaven verteidigt Führung

Bietigheim gewinnt Spitzenspiel - Kassel das Hessenderby

Die Fischtown Pinguins besiegten Rosenheim im Schlussspurt.
Die Fischtown Pinguins besiegten Rosenheim im Schlussspurt. Foto: Fischtown Pinguins.
Auch nach dem 17. Spieltag führen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit zwei Punkten Vorsprung auf die Bietigheim Steelers in der Tabelle. Die Norddeutschen setzten sich gegen die Starbulls Rosenheim mit 3:2-Toren durch, der Titelverteidiger entscheid das Spitzenspiel in Dresden klar mit 6:2 für sich. Im Hessenderby konnten die Kassel Huskies einen 0:3-Rückstand gegen die Löwen Frankfurt noch zum 4:3-Sieg drehen, auch die Roten Teufel Bad Nauheim fuhren in Crimmitschau drei Zähler ein.
✎  Freitag, 13.11.2015, 22:35 Uhr
Die Teams am Tabellenende mussten sich allesamt geschlagen geben. Die Lausitzer Füchse unterlagen gegen Kaufbeuren mit 2:3, die Heilbronner Falken gegen Ravensburg mit 1:5. Der EHC Freiburg konnte beim SC Riessersee immerhin einen Zähler ergattern.

Mit 3:2 haben sich die Fischtown Pinguins Bremerhaven vor 4.422 Zuschauern gegen die Starbulls Rosenheim durchgesetzt. Gleich die erste Überzahlmöglichkeit nutzte David Zucker zur Führung der Gastgeber (5.), Christian Neuert (25.) und C.J. Stretch (33.) drehten die Partie im zweiten Abschnitt. Im Schlussdrittel sorgten Radek Havel (56.) und Marian Dejdar (59.) für die erneute Wende und den 3:2-Sieg des Tabellenführers.

Trotz eines zwischenzeitlichen 0:3-Rückstands konnten die Kassel Huskies das Derby gegen die Löwen Frankfurt nach Penaltyschießen noch mit 4:3 für sich entscheiden. Die Gäste erwischten vor 5.076 Zuschauern den besseren Start und lagen nach Toren von Lukas Laub (9.) und Justin Kirsch (11.) zur ersten Pause mit 2:0 in Führung. Auch der dritte Treffer durch Clarke Breitkreuz in der 31. Minute ging auf das Konto der Löwen. In der Schlussminute des zweiten Drittels verkürzte Braden Pimm für die Schlittenhunde, was wie ein Weckruf wirkte. Neuzugang Mike Little (41.) und Lennart Palausch (42.) glichen in drittelübergreifend 2:17 Spielminuten zum 3:3 aus. Nach torloser Verlängerung konnten Taylor Carnevale und Mike Little für die Huskies im Penaltyschießen treffen, während alle Schützen der Löwen leer ausgingen.

Eine klare 2:6-Niederlage kassierten die Dresdner Eislöwen im Spitzenspiel gegen die Bietigheim Steelers. Justin Kelly (18.) und Rene Schoofs (25.) legten zum 2:0 der Steelers vor, Petr Macholda konnt ein der 32. Minute verkürzen. David Wrigley (38.), Shawn Weller mit dem zweiten Unterzahltor der Steelers (39.) und Robin Just (48.) sorgten mit ihren Toren zum 1:5 für die Vorentscheidung. Vor 2.384 Zuschauern konnte Jonas Schlenker in der 52. Minute zum 2:5 verkürzen, Robin Just setzte in der 58. Minute den Schlusspunkt für die Steelers.

Vor 1.149 Zuschauern unterlagen die Heilbronner Falken gegen die Ravensburg Towerstars mit 1:5-Toren. Brad Schell traf in der dritten Minute, eine Sekunde vor Ablauf einer Strafe gegen Konstantin Schmidt zur Führung der Falken, die bis zur ersten Pause Bestand hatte. In doppelter Überzahl netzte Simon Sezemsky in der 25. Minute zum Ausgleich für die Oberschwaben ein, ehe diese die Partie in weniger als zwei Minuten entscheiden konnten. Fabio Carciola (36.), Austin Smith (37.) und Maximilian Brandl (38.) trafen zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Simon Sezemsky in der 57. Spielminute.

Die Lausitzer Füchse mussten sich dem ESV Kaufbeuren vor 1.656 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben. Max Schmidle (6.) und Josh Burnell (42.) legten für die Gäste vor, Gregory Classen (55.) und Lukas Koziol (57.) konnten in nicht einmal zwei Minuten ausgleichen.In der 58. Spielminute erzielte Florian Thomas das Siegtor für die Gäste.

Mit drei Punkten im Gepäck trat der EC Bad Nauheim die Heimreise aus Westsachsen an. Bei den Eispiraten Crimmitschau setzten sich die Hessen vor 1.903 Zuschauern mit 5:4-Toren durch. Nach der Führung der Gastgeber durch Bernhard Keil (6.) sorgten die Hessen innerhalb von acht Minuten für vermeintlich klare Verhältnisse. Daniel Ketter (8.), Nick Dineen (10.), Dustin Cameron (12.) und Andreas Pauli (16.) trafen zur zwischenzeitlichen 4:1-Führung der Roten Teufel. Durch Bernhard Keil (26.), Martin Heinisch (34.) und Jakub Körner (47.) konnten die Eispiraten noch zum 4:4 ausgleichen, Dusan Frosch erzielte schließlich in der 51. Minute das Siegtor der Gäste.

Nach Verlängerung hat sich der SC Riessersee gegen den EHC Freiburg vor 1.476 Zuschauern mit 4:3-Toren durchgesetzt. Tobias Bräuner (17.), Alexander Karachun (28.) und Jannik Herm (47.) legten dreimal den Führungstreffer der Gäste vor, Louke Oakley konnte in der 24., 46. und 50. Minute jeweils ausgleichen. 25 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf Christian Hummerzum 4:3 der Gastgeber.
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Gast
24.10.2026 12:56 Uhr

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Kommentare (6)
15.11.2015, 02:16 Uhr
klausimann
Tja wer 3:0 führt und Kassel im Sack hat, der hat es dann auch nicht verdient. Glückwunsch Schlittenhunde. Auf ein nächstes mal.
Bewerten:5 

14.11.2015, 18:30 Uhr
Dresden (Gast)
Bietigheim gestern gnadenlos effektiv. So komisch das vielleicht klingt (und die, die das Spiel live erlebt haben können das sicher bestätigen): Bietigheim war keinesfalls besser, eben cleverer, abgezockter. Hinzu kommt wieder mal Pech (mehrere Schüsse ans Gebälk von Bietigheim), Unvermögen von uns,...
Weiterlesen Bewerten:6 

14.11.2015, 13:53 Uhr
Fischtown
Die gesamte Eishockey-Familie ist tief bestürzt und entsetzt über die Anschläge von Paris. Aus diesem Grunde wird es am morgigen Sonntag Spieltag an allen Standorten eine Schweigeminute geben, in der den Opfern und Angehörigen dieser abscheulichen Taten gedacht werden soll. Finde ich super wi...
Weiterlesen Bewerten:11 

14.11.2015, 01:40 Uhr
Fischtown
war geiles spiel rev da kommste aus ein stadion und hörst liest handy und hörst radio paris 60 tote usw dane neben den fußball spiel der deutschen bombem gehn hoch da bekommste es mit angst hier fiern wir und wo anders lassen leute ihr leben ich muß gerade so weinen wen das auto radio hö...
Weiterlesen Bewerten:10 

14.11.2015, 00:44 Uhr
el_wizzard
Ganz großer Sieg der Huskies, auch wenn die ersten beiden Drittel vielleicht die schlechtesten waren die ich je in der Eissporthalle erlebt habe, hat sich das Team stark zurückgekämpft und das Spiel gedreht.. - für Mike Little mit sicherheit auch nicht der schlechteste Einstand.....
Bewerten:8 

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