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DEL2 26.03.2019, 22:04

4. Viertelfinale: Towerstars erster Halbfinalist - Tigers feiern Klassenerhalt

Erster Sieg der Eispiraten - Steelers gleichen aus - Füchse und Wölfe holen dritte Siege

Die Bayreuther Fans feiern in Deggendorf den Klassenerhalt.
Die Bayreuther Fans feiern in Deggendorf den Klassenerhalt. Foto: SpradeTV.
Aktualisiert Den ersten Sieg fuhren die Eispiraten Crimmitschau in der Serie gegen die Löwen Frankfurt ein. Durch ein 5:1 konnten die Westsachsen auf 1:3 verkürzen. Das Halbfinale haben unterdessen die Ravensburg Towerstars durch ein 5:4 nach Verlängerung beim EC Bad Nauheim erreicht. Die Serie ausgeglichen haben die Bietigheim Steelers durch einen 4:0-Sieg bei den Dresdner Eislöwen. Den dritten Sieg der Serie holten die Lausitzer Füchse mit 6:5 nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren. In den Playdowns drehte der EHC Freiburg einen 1:3-Rückstand gegen die Tölzer Löwen zum 4:3-Sieg und liegt mit 3:1-Siegen in Führung. Den Klassenerhalt sicher haben die Bayreuth Tigers nach einem 5:4 nach Verlängerung beim Deggendorfer SC.

Vor 2.429 Zuschauern haben sich die Eispiraten Crimmitschau gegen die Löwen Frankfurt mit 5:1 durchgesetzt und zum 1:3 verkürzt. Lukas Koziol brachte die Löwen in der 16. Minute zunächst in Führung, Philipp Halbauer drehte die Partie in der 19. un 24. Minute. Christoph Kabitzky (33.), Carl Hudson (43.) und Christian Hilbrich (56.) legten zum 5:1 nach.

Spielszene Bad Nauheim gegen Ravensburg. Foto: Andreas Chuc.
Als erstes Team haben die Ravensburg Towerstars das Halbfinale durch ein 5:4 nach Verlängerung beim EC Bad Nauheim erreicht. Bereits nach 48 Sekunden lagen die Towerstars nach einem Treffer von Pawel Dronia in Führung, Dennis Reimer und Radek Krestan drehten die Partie in der 13. Minute innerhalb von sechs Sekunden für die Roten Teufel. Nach dem 3:1 durch Dennis Reimer in der 24. Minute konnte Mathieu Pompei für die Towerstars zum 2:3 verkürzen. Zach Hamill sorgte in der 42. Minute für den erneuten zwei-Tore-Vorsprung der Roten Teufel, Andreas Driendl (49.) und Robbie Czarnik (60.) trafen noch zum 4:4. In der Verlängerung sorgte Robin Just in der 66. Minute für den vierten Sieg der Oberschwaben.

Durch ein 4:0 bei den Dresdner Eislöwen haben die Bietigheim Steelers die Serie zum 2:2 ausgeglichen. Marcus Sommerfeld (2.), Dennis Swinnen (40.), Frederik Cabana und Matt McKnight (beide 41.) trafen vor 3.561 Zuschauern.

Mit 3:1 führen die Lausitzer Füchse nach einem 6:5 nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren. Vor mit 2.979 Zuschauern ausverkauftem Haus legten Clarke Breitkreuz (2.) und Cedric Schmiemenz (4.) früh zum 2:0 der Füchse vor, Branden Gracel (13.) und Jonas Wolter (14.) glichen mit einem Doppelschlag für die Buron Joker aus. Durch Clarke Breitkreuz gingen die Füchse noch vor der ersten Pause erneut in Führung (18.), Branden Gracel konnte in der 28. Minute abermals ausgleichen. David Kuchejda in der 38. und Anders Eriksson (55.) sorgten mit den Toren zum 5:3 für die vermeintliche Vorentscheifung, ehe Sami Blomqvist in der 56. und 60. Minute noch zum 5:5 ausgleichen konnte. Für die Entscheidung sorgte Vincent Hessler mit dem 6:5 in der 66. Spielminute.

Mit 3:1-Siegen liegt der EHC Freiburg nach einem 4:3 gegen die Tölzer Löwen in Führung. Vor 2.623 Zuschauern brachten Manuel Edfelder (12.) und Jordan Hickmott (24.) die Löwen zunächst mit 2:0 in Fhrung. Nach dem Anschluss zum 1:2 durch Jozef Balej in der 25. Minute sorgte Florian Strobl für den alten Abstand (31.). Im Schlussdrittel drehten Alexander Brückmann (41.), Marc Wittfoth (46.) und Jannik Herm (50.) den 1:3-Rückstand noch zum 4:3-Sieg der Wölfe.

Zum vierten Mal fiel zwischen dem Deggendorfer SC und den Bayreuth Tigers die Entscheidung in der Verlängerung, zum vierten Mal mit dem besseren Ende für die Tigers, die den Klassenerhalt in der DEL2 erreicht haben. Vor 2.246 Zuschauern brachten Martin Heider (5.) und Ivan Kolozvary (9.) die Tigers früh mit 2:0 in Führung, Rene Röthke (10.) und Curtis Leinweber (34.) glichen die Partie zum 2:2 aus. Durch Ville Järveläinen legten die Gäste in der 35. Minute erneut vor, Maximilian Gläßl (50.) und Curtis Leinweber (56.) drehten den Rückstand zur 4:3-Führung des DSC. 70 Sekunden vor Spielende glich Ville Järvaläinen zum 4:4 aus, in der Verlängerung entschied Johan Lorraine die Partie in der 67. Spielminute.

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Gast
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Kommentare (6)
25.03.2019, 18:11 Uhr
Hartmann
Habe schon vor Monaten geschrieben, als (fast) alle auf Bayreuth als Absteiger getippt haben, das sie eine gute Chancen haben! Das ich das "wusste" (?), verdankte vich Herrn Petri Kujala (Bad Nauheimer Zeit). Für mich der DEL-Coach des Jahres, noch vor Kreutzer-.
Bewerten:3 

25.03.2019, 13:46 Uhr
Garry Cool
@Moe, dieser Erfolg hat zwei Väter. Einmal GF H. Wendel, der für Ruhe im Umfeld gesorgt hat, und Petri Kujala, der trotz schwierigster Startbedingungen den Jungs vertraut hat, und sie stark gemacht hat. Sehr viele haben gesagt "das reicht nicht". Aber er hat aus Spielern, die überwiegend aus der OL ...
Weiterlesen Bewerten:5 

25.03.2019, 12:21 Uhr
Moe
Vor ein paar Monaten hätte man Bayreuth als Absteiger Nummer 1 getippt. Bemerkenswert, wie sie sich gesteigert haben.
Bewerten:6 

24.03.2019, 22:10 Uhr
Garry Cool
Viermal Verlängerung. Viermal gewonnen. Das zeigt auch, dass Deggendorf über 60 min. immer auf Augenhöhe war. Kompliment an euch, aber wir waren dann einfach die glücklicheren und einen kleinen Tick besser in der Verlängerung.Ich hab mich auch für Crimmsche gefreut. Glückwunsch, wenigstens ein Sieg.
Bewerten:9 

24.03.2019, 22:08 Uhr
Hartmann
Wie gewünscvht drittes Heimspiel. Finanziell ganz wichtig. Aber auch ein Spiel mit dem "Feuer". ETC ist ein sehr kompaktes Team, frage nach in Kassel!!=. Bad Nauheim ohne Fortune im Viertelfinale. 20 Sekunden gefehlt nun. Aber in Ravensburg wäre sowieso das Ausgekommen - oder?
Bewerten:5 

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