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DEL 18.11.2016, 22:39

19. Spieltag: München dreht Spiel gegen Krefeld

Köln siegt in Wolfsburg - auch Nürnberger bleiben dran

Berlins Darin Olver gegen Iserlohns Johan Larsson.
Berlins Darin Olver gegen Iserlohns Johan Larsson. Foto: City Press.
Am 19. Spieltag drehte der Meister München einmal mehr ein schon verloren geglaubtes Spiel. Gegen Krefeld gab es einen 6:4-Heimsieg. Aber die Verfolger aus Köln und Nürnberg bleiben dran. Die Haie siegten 5:3 in Wolfsburg, die Ice Tigers 4:3 nach Verlängerung in Mannheim. Für die Kellerkinder Schwenningen (1:4 in Augsburg) und Düsseldorf (1:5 in Ingolstadt) hagelte es deutliche Niederlagen in Bayern.

In München kam der Underdog aus Krefeld zu einer deutlichen 3:0-Führung im Mittelabschnitt. Daniel Pietta (21.), Mike Collins (30.) und Marco Rosa (32.) in Unterzahl trafen für die Gäste. Meister München war schnell wieder in der Partie: Innerhalb von 31 Sekunden war es nur noch ein Tor Rückstand. Konrad Abeltshauser und Jonathan Matsumoto trafen in der 33. Minute. Wer dachte, es sei schon die Zeit der Münchner angebrochen, wurde eines Besseren belehrt: Mike Collins (44.) traf zum zweiten Mal und sorgte für das 4:2. Michael Wolf (47.) machte es in doppelter Unterzahl (!) wieder spannend. Und Steven Pinizzotto (51.) glich per Volleyschlag zum 4:4 aus. Komplett gedreht war das Spiel schließlich als Derek Joslin (54.) im Powerplay traf. Frank Mauer besiegelte den Gewinn der drei Punkte. 41 Zähler stehen nun auf dem Konto des Tabellenführers. 

Die Kölner Haie zeigten ebenfalls Moral im Verfolgerduell bei den Grizzlys Wolfsburg: Stephen Dixon startete die Partie mit einem Doppelschlag für die Hausherren in der sechsten Minute. Nickolas Latta (10.) verkürzte für Köln. Kristopher Foucault (12.) stellte den alten Abstand wieder her – 3:1. Knackpunkt des Spiels dürfte Mulocks (20.) Anschlusstreffer zum 2:3 in eigener Unterzahl 44 Sekunden vor der ersten Pause gewesen sein. Pascal Zerressen (29.) haute das Ding im Mittelabschnitt zum Ausgleich in die Maschen. Max Reinhart (36.) und Shawn Lalonde (40.) gestalteten den Abend noch wesentlich angenehmer für die Domstädter. Köln siegte 5:3 und bleibt erster Verfolger der Roten Bullen.

In Mannheim ging es ganz knapp zu: 10378 Zuschauer sahen beim Top-Duell zwischen Adlern und Ice Tigers zunächst die Führung des Heimteams durch Daniel Sparre (15.). Nürnberg erschütterte dies nicht. Brandon Segal (17.) und Philippe Dupuis (30.) drehten das Spiel. In Unterzahl folgte Mannheims Ausgleich durch Brent Raedeke (47.) zum 2:2. Leonhard Pföderl (56.) war für die erneute Führung der Franken zuständig, machte es aber nur kurze Zeit später wieder spannend, als er eine zwei Minuten-Strafe erhielt. Diese nutzte Ryan MacMurchy (58.) prompt zum 3:3. In der Verlängerung traf David Steckel (62.) - auf Vorlage von Pföderl – zum 4:3 und sicherte Nürnberg den Zusatzpunkt. Damit ist das Team von Geldgeber Thomas Sabo weiter Tabellendritter. 

Zwischen Berlin und Iserlohn sah alles nach einem klaren Sieg für die Eisbären aus. Andre Rankel (14.), Jonas Müller (25.), Barry Tallackson (33.) und Kyle Wilson (38.) waren für Berlin erfolgreich. Für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich der Iserlohner zeigte sich Luigi Caporusso (19.) zuständig. Troy Milam (51.) traf zum 2:4. Berlin machte es selbst spannend, als sie Caporusso (60.) 29 Sekunden vor dem Ende zum 3:4 passieren ließen. Aber der Ausgleich sollte den Sauerländern nicht mehr glücken. Berlin brachte den Sieg über die Zeit. 

Ein verrücktes Spiel gewann Bremerhaven mit 4:3 gegen Straubing. Scott Timmins (8.) mit der Straubinger Führung, der Ausgleich fiel durch eine Individualleistung von Brook Hooton (25.). Maury Edwards (30.) und Alexander Oblinger (31.) zeigten mit dem Doppelschlag innerhalb von 89 Sekunden zum 3:1, dass der bayerische Gast gewillt war alles für den Sieg zu geben. Noch im zweiten Abschnitt verkürzte Jordan Owens (35.) zum 2:3 für die Pinguins. Brock Hooton (47.) knipste den 3:3-Ausgleich. Außer Rand und Band war die Eisarena Bremerhaven dann, als Jordan Owens (50.) die 4:3-Führung klar machte. 

Für die Kellerkinder aus Schwenningen und Düsseldorf gab es am Freitagabend nix zu lachen. Schwenningen verlor mit 1:4 in Augsburg. Evan Trupp (16.), Arvids Rekis (27.) und Mark Cundari (33.) bescherten den Panthern einen komfortablen 3:0-Vorsprung. Daniel Schmölz (52.) Anschlusstreffer kam zu spät, um noch etwas reißen zu können. Aleksander Polaczek (59.) setzte den 4:1-Schlusspunkt. 

Düsseldorf kassierte in Ingolstadt eine 1:5-Pleite. David Elsners (14.) Führung der Hausherren konnte DEG-Stürmer Alexej Dmitriev (19.) noch zum 1:1 beantworten. Doch in Drittel zwei kamen die Panther wie aus der Pistole geschossen: Brian Salcido (21.) 37 Sekunden nach der Pause und Thomas Oppenheimer (23.) nur 93 Sekunden später legten zum 3:1 vor. Danny Irmen (57./58.) setzte im Schlussabschnitt den Deckel auf den nie gefährdeten Sieg.
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Kommentare (5)
20.11.2016, 15:59 Uhr
RoostersFan
Erst einmal danke für eure Antworten! Also klar ist es für mich leider immer noch nicht, jedoch haben die Schiris laufen lassen und somit.... selbst schuld!
Bewerten:0 

20.11.2016, 10:33 Uhr
Grizzly
Bitte ohne Wertung des Vorfalls verstehen. Gibt es einen Unterschied bei einem Handpass wenn er mit der geschlossenen oder offenen Hand ausgeführt wird? Wie sieht es bei einem Schlittschuhtor aus? Offene oder geschlossene Schnürsenkel? Sorry der musste sein :) ich persönlich finde die Begründung fra...
Weiterlesen Bewerten:2 

20.11.2016, 00:40 Uhr
jaschin828
@RoostersFan: O-Ton Roosters-Homepage: "Die Unparteiischen erkannten den Treffer zu Recht an, da der Puck, so schien es, nicht mit der geschlossenen Hand gespielt worden war und ein solcher Pass laut Regelwerk in der eigenen Zone erlaubt ist."
Bewerten:0 

19.11.2016, 20:25 Uhr
RoostersFan
Hmm! Ich bin kein Regelexperte, aber der shorthander zum zwischenzeitlichen 3:1 der Eisbären war meiner Meinung nach nicht regelkonform! Klarer Handpass von Olver beim Bully, der ganz klar zu einem Vorteil der Eisbären in der neutralen Zone und domit zum Tor führt. Für mich klar irregulär! N...
Weiterlesen Bewerten:3 

19.11.2016, 14:40 Uhr
Jessas
Warum wird eigentlich nicht darüber berichtet, dass Daniel Pietta gestern nach dem entscheidenden Tor zum 6:4 seinen Schläger ins Publikum geworfen hat. Solch unsportliche, vor allem aber gefährliche Akionen gehören drakonisch sanktioniert. Ich vermute aber mal der Disziplinarausschuss wird das mal ...
Weiterlesen Bewerten:9 




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