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DEL 23.09.2018, 22:02

4. Spieltag: München geht am Seilersee unter - Düsseldorf neuer Spitzenreiter

Erster Dreier für Krefeld - Nürnberg unterliegt Ingolstadt

Münchens Keith Aulie gegen Iserlohns Jordan Smotherman.
Münchens Keith Aulie gegen Iserlohns Jordan Smotherman. Foto: GEPA.
Aktualisiert Der EHC Red Bull München hat am vierten Spieltag die erste Niederlage einstecken müssen. Am Iserlohner Seilersee verlor der Titelverteidiger deutlich mit 3:8. Die Kölner Haie feierten gegen die Grizzlys Wolfsburg den ersten Heimsieg. Neuer Spitzenreiter ist die Düsseldorfer EG nach einem 4:3-Sieg in Bremerhaven, die Krefeld Pinguine holten gegen die Schwenninger Wild Wings den ersten Dreier der Spielzeit. Elf Tore sahen die Besucher beim 5:6 der Straubing Tigers gegen die Adler Mannheim, die Thomas Sabo Ice Tigers verspielten eine 3:1-Führung gegen den ERC Ingolstadt und unterlag mit 3:4. Zum Abschluss des Tages setzten sich die Eisbären Berlin nach Verlängerung bei den Augsburger Panthern durch.

München gelang in Iserlohn der Führungstreffer durch Matt Stajan (6.). Dieter Orendorz (9.), Anthony Camara (19.) und Jonathan Matsumoto (20.) drehten das Spiel noch im ersten Drittel für die Sauerländer. Im zweiten Abschnitt konnte Derek Joslin (31.) für die Gäste verkürzen. Dylan Yeo (39.) stellte den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel schraubten Jonathan Matsumoto (44.), Keaton Ellerby (49.), Michael Clarke 52.) und Sasa Martinovic (54.) das Ergebnis weiter in die Höhe. In Unterzahl gelang Michael Wolf (60.) noch der dritte Treffer für die Bayern zum 3:8-Enstand.

Spielszene Köln gegen Wolfsburg. Foto: Mathias M. Lehmann.

Felix Schütz (4.) hatte die Haie gegen Wolfsburg früh in Führung geschossen. Die Niedersachsen bemühten sich vergeblich um den Ausgleich. In der vorletzten Spielminute entschied Benjamin Hanowski die Partie mit einem Empty-net Goal zum 2:0.

Spielszene Bremerhaven gegen Düsseldorf Foto: Jasmin Wagner.

Neuer Spitzenreiter ist die Düsseldorfer EG nach einem 4:3-Sieg bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Vor 4.114 Zuschauern gingen die Rheinländer durch Philip Gogulla (12.) und Bernhard Ebner (14. und 36.) dreimal in Führung, Mike Hoeffel (12.), Brock Hooton (35.) und William Weber (44.) glichen jeweils aus. Zum 3:4-Endstand traf Jardon Descheneau in der 56. Spielminute.

Die Adler Mannheim haben ihr Gastspiel bei den Straubing Tigers mit 6:5 für sich entschieden. Die frühe Führung der Tigers durch Jeremy Williams (5.) drehten Matthias Plachta (7.) und Markus Eisenschmid (8.) innerhalb von 55 Sekunden. Nach dem Ausgleich durch Jeremy Williams in der 12. Minute brachte Markus Eisenschmid mit seinem ebenfalls zweiten Treffer des Tages die Adler in der 17. Minute erneut in Führung. Maximilian Renner beendete den ersten Abschnitt mit dem 3:3 in der 18. Spielminute. Im zweiten Abschnitt brachten Joonas Lehtivuori (30.) und Mark Katic (34.) die Adler mit 5:3 in Führung. Antoine Laganiere konnte in der 56. Minute für die Tigers verkürzen. Tommi Huhtala sorgte mit einem Treffer ins leere Tor der Tigers in der 59. Minute für die Vorentscheidung, Jeremy Williams sorgte mit seinem dritten Tor des Tages noch für den 5:6-Endstand (60.).

Spielszene Krefeld gegen Schwenningen. Foto: Sylvia Heimes.

Den ersten Dreier holten die Krefeld Pinguine vor 3.627 Zuschauern mit 4:2 gegen die Schwenninger Wild Wings. Mathias Trettenes (2.) und Jordan Caron (35.) legten zweimal für die Pinguine vor, Tobias Wörle konnte zwischenzeitlich ausgleichen (10.). In Unterzahl legte Vincent Saponari in der 38. Minute zum 3:1 der Gastgeber nach, Simon Danner verkürzte in der 49. Minute. Mit einem Treffer ins leere Tor sorgte Jordan Caron zehn Sekunden vor Spielende für den 4:2-Endstand.

Trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung mussten sich die Thomas Sabo Ice Tigers dem ERC Ingolstadt mit 3:4 geschlagen geben. Colton Jobke brachte die Gäste in der sechsten Minute in Führung, nach Toren von Brandon Buck (28.), Christopher Brown (31.) und erneut Brandon Buck (36.) gingen die Ice Tigers mit einer 3:1-Führung in die zweite Pause. Petr Taticek (46.) und Tim Wohlgemuth (47.) glichen zunächst zum 3:3 aus, Michael Collins traf für die Panther in der 52. Minute zum Endstand.

Zum Abschluss des Spieltags setzten sich die Eisbären Berlin bei den Augsburger Panthern nach Verlängerung mit 2:1 durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Colin Smith in der 64. Spielminute. Zuvor brachte Micki DuPont die Eisbären in der 26. Minute in Führung, Simon Sezemsky glich in der 45. Minute für die Panther aus.
 
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Gast
10.04.2020 12:09 Uhr


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Kommentare (3)
25.09.2018, 14:44 Uhr
Gast (Gast)
Selten so ein schlechtes Eishockeyspiel wie am Sonntag in Köln gesehen, und zwar von beiden Mannschaften. Daran ändert auch der Kommentar aus dem Kölner Anzeiger, der Köln als haushoch überlegen ansah. Wenn sich beide Mannschaften nicht steigern wird es wohl eng werden mit dem 10ten Platz,
Bewerten:5 

24.09.2018, 10:49 Uhr
Brhv
Wieder ein Spiel durch viele eigene unnötige Fehler verloren, aber dieser Schiedsrichter Hunnius der geht überhaupt nicht, keine klareLinie, viel Szenen auf der einen Seite abgepfiffen, auf der anderen Seite durchlaufen lassen. So einen Schiri braucht keiner !!!!!!!!
Bewerten:8 

23.09.2018, 22:00 Uhr
Moe
Ich möchte bei den Eishockey-Übertragungen nicht über schlechte Moderatoren aufregen oder was es sonst noch so zu bemängeln gibt aber was mir echt auf die Nerven geht ist X-Mal pro Spiel mir irgendwelche Statements von Basketball-Spielern anzusehen, die in den Pausen eingeblendet werden. Was soll d...
Weiterlesen Bewerten:40 


DEL 28.03.2020, 19:06

Marcel Noebels ist Spieler des Jahres

Auszeichnungen auch für Mathias Niederberger, Maury Edwards, Tim Stützle und Tom Pokel

Marcel Noebels.
Marcel Noebels.
Foto: City Press.
Marcel Noebels ist Spieler des Jahres. Der Stürmer der Eisbären Berlin wurde von einer DEL-Expertenjury gewählt. In den weiteren Kategorien der Spieler setzten sich Torhüter Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) sowie Verteidiger Maury Edwards (ERC Ingolstadt) durch.
Weiterlesen Kommentare (5)
DEL 20.03.2020, 15:51

DEL-Gala als Live-Stream

Ehrungen für Spieler und Trainer

Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
Patrick Ehelechner wird die Gala moderieren.
Foto: City Press.
Vorschau Die jährliche Eishockey Gala der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird als Live-Stream übertragen. Am Samstag (28.03.) ab 19.00 Uhr werden die besten Spieler sowie der Trainer der Saison per Instagram live geehrt.
Weiterlesen Kommentare (2)
DEL 10.03.2020, 22:06

DEL und DEL2 beenden Saison vorzeitig

Kein Meister 2019/2020

Licht aus, Saison beendet.
Licht aus, Saison beendet. Foto: EISHOCKEY.INFO.
Aktualisiert Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 sehen sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehenden Playoffs können nicht mehr durchgeführt werden. Es wird keinen DEL-Champion geben.
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